Donnerstag, 19. August 2010

Adam in the sykes

Dieses Buch habe ich vor Ewigkeiten gelesen (ehrlich gesagt hängt der Entwurf für diesen Post schon seid Ende mai in den Tiefen meiner Blogentwürfe rum ^^), ich hoffe das ich für eine Inhaltsangabe noch genug zusammenbekomme. ^^
Anstoß, das Buch zu Lesen war zweierlei.
Einmal war da ein Buch, das mit Anki mal ausgeliehen hatte, Tanz der Gene. Daraufhin bin ich über die 7 Töchter Evas gestolpert, das ein wenig in die selbe Kerbe schlägt. Vom selben Autor, nämlich von Bryan Sykes ist auch keine Zukunft für Adam, und da ich mich also für die Thematik interessiere, und dieses Buch günstiger ist als das Eva-Buch habe ich es dann irgendwann mal gekauft.
 
Herr Sykes ist, wie er selbst angibt, irgendein Wissenschaftler, der sich vorallem für Gene interessiert. Vor dieser Arbeit hat er sich mit der weiblichen Mitochondiren-DNA beschäftigt, ein Thema das er auch in diesem Buch immer weider aufgreift und zusammen mit den Genen des Y-Chromosoms gewissermaßen als "Motor der Entwicklung" darstellt.
Zentral ist in diesem Buch auch wieder die Vorstellung, durch spezifische Gene gemeinsame Vorfahren zu finden, was sich bei den Y-Chromosomen jedoch als sehr schwierig herausstellt, da dieses Gen wohl recht anfällig gegenüber Mutationen ist.
Er stellt fest, dass es wohl einige dieser besonders erfolgreichen Chromosomem gibt und diese Schuld an der Zerstörung der Welt wären. XD
Ähm ja. Seine genaue Argumentation mag ich jetzt nicht wiedergeben... allerdings kommt er wirklich auf dieses Ergebnis. Das jedoch erst der erste Teil ist.
Wie der Titel des Buches verspricht, prophezeit er nämlich noden Untergang des menschlichen, männlichen Geschlechts, eben aufgrund der Anfälligkeit des Y-Chromosoms und dem "Vermehrungsdrang" einzelner (in diesem Fall der "besseren" weiblichen) Gene. (Er beschreibt nämlich, das Gene egoistisch sind und quasi nur sich selbst dienen, ein "gutes" Gen ist demnach eins, das sich am besten durchsetzen kann in der nächsten Generation...)

An und für sich eine interessante Thematik. Auch seine, an seinen Forschungen orientierten Schlussfolgerungen, bezüglich der Entwichlung der Zivilisation, haben mir gefallen.
Was mir allerdings ziemlich auf die Nerven ging: Sein Schreibstil. Wie kann man nur Forschung so... dramatisch beschreiben? An einigen Stellen klang es mehr nach einem Durchschnittskrimi...
Das war teilweise wirklich lächerlich...
Na ja. Also wieder: Semilesenswert.
Nur was für Interessierte. Und Tapfere, was den Schreibstil angeht. ;)

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