Montag, 9. Januar 2012

Rückkehr nach Buchheim

Vor einiger Zeit (*husthust* die Recherche sagt mir September 2009) habe ich schon einmal kurz über meine erste Begegnung mit Buchheim in "Der Stadt der träumenden Bücher" von Moers berichtet und bin seiddem zamonischer Literatur verfallen.
Wie ihr auch wisst, war ich sehr glücklich, als ich entdeckte, dass es nun eine Fortsetzung geben sollte, "Das Labyrint der träumenden Bücher". Nachdem ich bei Amazon und Natron&Soda schon einiges dazu gelesen habe, hatte ich erstmal ein mulmiges Gefühl (ich musste nämlich auf meine Ausgabe bis Weihnachten warten), die Meinungen waren nämlich ziemlich durchwachsen.
Schließlich endet das Buch in einem RIESIGEN Cliffhanger... was so nicht ersichtlich ist wenn man das Buch kauft (und vermutlich mit absicht auch nicht bekannt gegeben wurde). Außerdem enthält es weiterhin einen ziemlich ausführlichen Rückblick auf "Die Stadt der träumenden Bücher"...
Aber der Reihe nach.
Hildegunst von Mythemetz ist als nun berühmter Schriftsteller ziemlich faul geworden und ruht sich auf seinen Lorbeeren aus. Ein misteriöser Brief reißt ihn aber aus seiner Lethargie (nachdem der Brief ihn fast umgebracht hat ^^) und bringt ihn dazu, das neu entstandene Buchheim ein zweites Mal aufzusuchen.
Er trifft alte Freunde wieder und entdeckt die neuste kulturelle Sensation in Buchheim - den Puppetismus (ein Thema das ebenfalls scheinbar viele Leser gestört hat).
So nehmen die Ereignisse ihren lauf bis man dann den letzten Satz im Buch liest:

"Hier fängt die Geschichte an."

Ich hätte nicht zweifeln sollen: Ich liebe dieses Buch.
Ich glaube, Herr Mythenmetz kann wirklich alles machen (auch oben genannte Kritikpunkte), und ich liebe es trotzdem.

Fazit: Definitiv lesenswert!

PS: In meinem ersten Eintrag wünsche ich mir, Buchheim einmal besuchen zu können. Zwar hat google keine Wegbeschreibung nach Zamonien, aber immerhin findet man auch in Deutschland irgendein Buchheim. ^^
So beflügelt kann ich nun auch in einem "Lost Place" einkaufen gehen. ;)

Kommentare:

  1. Genau, die Büher wollte ich auch seit Ewigkeiten mal lesen (ich hab eigentlich nur Gutes gehört, bis jetzt...). Kommt auf eden Fall auf meine Amazon-Wuschliste xD. Witzig, dass es tatsächlich ein Buchheim gibt (und gar nicht so weit weg von der Schweiz ^^)

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  2. Deine Beschreibung beruhigt mich ^^
    Ich zweifel nämlih aufgrund der vielen schlechten Kritiken daran es mir zuholen, dabei liebe ich Moers >.<

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  3. ich bin gespannt - auch was du zum Blaubärn sagst ^^

    Aber ne doofe Frage meinerseits: versteh ich da irgendeine Anspielung nicht oder bin ich mal wieder zu unwissend und kenn das Wort "Puppetismus" nicht? *grübel

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  4. Ich fand das erste Buch total fad Oo Weiß nicht, ist nicht meine Geschichte, obwohl ich total gespannt und ohne Vorurteile dran bin und OHNE mir vorher Meinungen dazu anzuhören (außer halt "Es ist absolut lesenswert!") .... meh ;_; TOtal enttäuscht >.<

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  5. @Mara
    Na dann versuch dein Glück mal!
    Ich liebe die Bücher, wegen der Sprache, der Geschichten und natürlich der Illustrationen! :D

    @Juni
    Ich war auch sehr verunsichert... Aber ich finde trotzdem, dass es sich gelohnt hat. Vielleicht weil ich wusste was kommt?
    Aber ich kann die Kritiken eh nicht ganz verstehen, vor allem mit dem Cliffhanger. Das ist doch eigentlich nichts ungewöhnliches. Finde ich.
    (Angst habe ich aber, weil einige spekuliert haben, dass es vielleicht nicht weitergeht! >.<)

    @Palan
    Nein, das muss man nicht verstehen. Aber eigentlich ist es ganz einfach: Puppetismus ist Puppentheater! :D

    @Leander
    Ich glaube, ich weiß was du meinst, manchmal ist Moers... sehr ausschweifend. *g*
    Vor allem die Beschreibungen/Aufzählungen können dann ziemlich nerven, nich? ^^

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  6. Hey, ich hab dich getaggt :) http://eccentric-underground.blogspot.com/2012/01/der-11-fragen-tag.html

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