Freitag, 31. Januar 2014

Seeigel-Kopfputz

Bei meinen letzten 7 Sachen konntet ihr ein neues Häkelprojekt erahnen: Aus flauschiger Farbverlaufswolle war bereits ein kleiner Kreis entstanden. Ich war selbst an diesem Tag und im Laufe der Woche noch sehr fleißig, darum war gestern schon meine neuste Mütze fertig:
Ziel war eine Mütze die vor allem 2 Dinge haben sollte:
  1. genug Platz für meine Haare im Dutt
  2. Popcorn-Stitches. ^^
Eine Anleitung zu finden war gar nicht so einfach, schlussendlich habe ich diese Anleitung abgewandelt. Die Wolle hat mich beim Häkeln mit ihren Farbverläufen echt überrascht. Was am Anfang nach grün-grau aussah, wurde am Ende zu stahlblau und rosé Tönen!
Qualitativ handelt es sich um ein Mischgarn aus Polyester und Wolle, ich denke es ist Rico Fashion Tasai von idee., allerdings finde ich diese Farbzusammenstellung nicht im online Shop.
Dadurch, das die Wolle sehr wuschelig ist, lässt sie sich nicht ganz so gut verarbeiten (ich hatte öfter Angst, das mir die Wolle reißt), aber der Farbverlauf ist toll!
Leider ist sie auch ein bischen kratzig, ich vertrage diese Materialkombination nicht soo gut. Aber sie passt mir mit Dutt!

So. Das heißt - ich dürfte jetzt frohen Mutes mit meinem Dreieckstuch anfangen! ^^

Donnerstag, 30. Januar 2014

Groß-eulig?

 Entschuldige Silvi, das musste ich jetzt klauen. ;)

Ich verschenke ja gern, auch an Menschen die ich gar nicht so lange/intensiv kenne. Vor fast zwei Jahren habe ich zum Beispiel einer lieben Kommilitonin, die im Repetitorium immer neben mir saß, zum Geburtstag einen Loopschal geschenkt, einfach so, weil sie mir sympatisch war. Heute sind wir immer noch befreundet, auch wenn sie gar nicht mehr in Halle wohnt. Dafür hat sie jetzt aber endlich einen Blog, das heißt ich kann ihr da immer gut folgen!
Aber ich schweife ab.
Eine Person, die ich ebenfalls einfach sympatisch finde, ist Centi. Sie zeigt in ihrem Blog nicht nur tolle Häkel- und Strickwerke, sondern auch viele tolle Naturfotos! Und wir sind quasi "7 Sachen-Schwestern".

Nachdem sie hier auf meinem Blog die von mir gemachten Häkelstulpen bewundert hat, habe ich einfach beschlossen, ihr eine kleine Freude zu machen. Zwar habe ich mittlerweile mein Standartmuster für Stulpen ziemlich verbessert, nach einer Stöberrunde auf Ravelry fand ich jedoch die Owl mitts. Bisher dachte ich, das ich auf einige nette Dinge verzichten muss beim Häkeln, zum Beispiel Zopfmuster. Tja, dem ist wohl doch nicht so! Kurzerhand fand ich dieses Muster einfach perfekt für eine Naturfreundin!

Die geschriebene Anleitung ist eigentlich ausreichend - ich habe beim ersten Kreuzen jedoch meinem Machwerk nicht so recht vertraut, und war sehr glücklich, das ich auf youtube ein Videotutorial dazu gefunden habe (Teil 1, Teil 2, Teil 3). Mein eigener Versuch hat dann ziemlich gut funktioniert:




Mehr Bilder gibts übrigens bei Centi zu bewundern. Jetzt hab ich ganz schön viel erzählt. ^^

Ich werd erstmal meinen Kaffee trinken... Meiner Pechsträhne diese Woche (Knirschschine kaputt, Glühbirnen im Bad durchgebrannt, Stress in der Uni für eine Sache die nicht meine Schuld ist,...) hat sich nämlich heute Morgen eine grandiose Aussperr-Aktion hinzugesellt. Ich bleib zu Hause.

Sonntag, 26. Januar 2014

7 Sachen

Heute wieder 7 Bilder von Sachen, für die ich am Sonntag meine Hände gebraucht habe. Ob für 5 Minuten oder 5 Stunden ist unwichtig.
 1. Den größten Teil des Wochenendes habe ich allein verbracht - 
da gibts kein opulentes Frühstück sondern nur einen Snack zwischen
meinen Werkelleien. ^^
 2. Danach erstmal die unangenehmen Dinge erledigen, Mantelknöpfe oder
unsichtbare Säume ausbessern.
3. Schon etwas angenehmer, wenn auch sehr fuzzelig: Knöpfe 
auf frisches Häkelwerk aufnähen. ^^
 4. Außerdem standesgemäße Verpackungen basteln.
 5. Und natürlich etwas nähen. In diesem Fall Block 3 
von "Patchwork leicht gemacht".
6. Zwischendurch Kuchenpause.
Selbstgebackener Papageienkuchen mit "Drachenperlen".
 7. Schließlich ein neues Häkelprojekt auf die Nadel nehmen.
Dieses noch - und dann kann ich guten Gewissens mit 
meinem geplanten Dreieckstuch anfangen!

Wie ihr seht habe ich den Sonntag in kreativer Werkelwut verbracht. Ich werde mich dann später auf den Boden der Tatsachen zurückbewegen und noch etwas lernen... Theologie steht als erstes auf dem Prüfplan, parallel wird schon ganz viel Psychologie gebüffelt! 
Ich hoffe, ihr findet pünktlich zum Wochenbeginn auch eure Motivation wieder! ;)

Samstag, 25. Januar 2014

Hinter bunten Fenstern

Nicht das Fenster allein schon eine tolle Erfindung sind, man kann damit ja so wahnsinnig viel machen. Vor allem Kirchen beeindrucken oft mit farbenfrohen Bleiglasarrangements. Diese Optik findet natürlich auch bei Nähfreunden anklang, bereits die Cathedral Window-Technik ist, wie der Name andeutet, diesen imposanten Glaswerken nachempfunden. Das sieht man vor allem, wenn man einen traditionell gefalteten Cathedral Window Quilt gegen das Licht hält!

Technisch zwar sehr weit entfernt aber von mir ebenso geliebt ist die Stained Glass-Technik, auch wenn ich bisher noch nicht die Gelegenheit hatte, sie selbst auszuprobieren. Hier oder hier seht ihr recht klassische Beispiele, dieses finde ich schon etwas gewagter. Beim Stöbern nach Alternativen zur Sammelzeitschrift "Patchwork leicht gemacht" (die ich ganz nebenbei auch gefunden habe!) bin ich dann über "simple STAINED GLASS quilts" von Daphne Greig und Susan Purney Mark gestolpert. Ein sehr günstiges Gebrauchtangebot hat mich dann überzeugt, gestern hielt ich es dann in den Händen!


Direkt beim ersten Aufschlagen hatte ich das ein Aha-Erlebnis! Ehrlich gesagt habe ich mir vorher überhaupt keine Gedanken darüber gemacht, wie diese Technik funktioniert - nun weiß ich es. Nach einer kleinen Einführung bezüglich verschiedener Materialien und Utensilien wird an einem ersten Projekt - einem zugegeben etwas kitschigem Wandbehang - ausführlich das grundlegende Vorgehen erklärt. Bei Stained Glass nach diesem Buch handelt es sich um eine Applikationstechnik, ganz knapp gesagt wird dabei der zumeist schwarze Oberstoff mit doppelt aufbügelbaren Vlies verstärkt, das Gittermuster ausgeschnitten und dann auf den (nach Wunsch auch gepatchworkten) Oberstoff gebügelt. Schließlich werden die Kanten noch mit einem Zickzackstich eingefasst.
Nach dem ausführlichen ersten Projekt sind die Anleitungen im Folgenden etwas knapper. Zudem beschränken sie sich auf wenige Farbfotos, die von englischsprachigen Texten ergänzt werden. Fans von gezeichneten Bildern kommen hier leider zu kurz. Natürlich sollte man zudem ein paar besondere Vokabeln zur Hand haben. Da ich mit englischen Handarbeitsanleitungen vertraut sind, ist mir die Einarbeitung etwas leichter gefallen, ansonsten muss man hier wohl ein paar Abstriche machen.
Ingesamt bietet das Buch 21 verschiedene Projekte, wobei der Fokus - gefühlt zumindest - auf Wandbehangen liegt. Die Ideen kommen alle mit entsprechenden Schnittmustern, die dem Heft beigelegt sind und variieren von klassisch...
... bis mordern!
Das untere Muster soll auch mein erstes Projekt werden, allerdings nicht als Tasche sondern als Kissenhülle. Ich hoffe, so direkt auch mal die Haltbarkeit testen zu können, bei uns werden Kissen nämlich durchaus beansprucht. ^^ Damit hier auch kein Materialmangel ausbricht, habe ich direkt noch mal Stöffchen geshoppt...
Ganz rechts der Stoff für dieses Projekt. Ich hoffe, die Blättermotive kommen auch durch das schwarze Gitter gut zur Geltung! Die in linker Richtung folgenden roten Stoffe sind für den Patchworkswap... und der Buch- und Frühlingsstoff sind erstmal nur so. Grade den Bücherstoff liebe ich schon sooo lange! Und der blaue mit Schmetterlingen war spontane Verliebtheit. Da vermute ich immerhin, das er im nächsten Leben ein Kosmetiktäschchen wird.

So viel dazu. ^^ Damit ich irgendwann dazu komme diese Projekte zu verwirklichen, muss ich jetzt Wäsche aufhängen und noch etwas lernen. Aber Gott sei Dank ist morgen schon Sonntag! ;)

 Weitere Besprechungen zu Büchern kreativer Spielarten findet ihr in meinem offenen Bücherregal!

Donnerstag, 23. Januar 2014

Neues in Sachen Herbstwind-Quilt

Auch wenn ich Gefahr laufe, das dieser Blog plötzlich recht einseitig und von Patchwork-Themen überhäuft wird, muss ich noch mal vom Herbstwind-Quilt berichten.
Meine Fortschritte zeige ich regelmäßig auch bei Natron und Soda im Rahmen des Unfold YOUR Blanket 2014-Projektes. Ziel ist, innerhalb eines Jahres ein selbstgewähltes Patchworkprojekt fertigzustellen. Ich kann euch nur empfehlen mal reinzuschauen, es gibt wahnsinnig viele tolle Projekte! :D

Ansonsten habe ich vor einiger Zeit schon das "schlimmste" am Patchworken hinter mich gebracht: Das sortieren. Ich bin da nämlich furchtbar pedantisch, ich kann das alles nicht auf mich zukommen lassen, sondern muss vorher genau wissen, wie ich welche Teile anordne.
Also habe ich erstmal alle zugeschnittenen Teile vorgeholt und grob farblich sortiert:
Dann gibts los mit dem Auslegen...
Wer sich über das weiße Tuch wundert:
Mir war bereits vorher klar, das ich an dem guten Stück nicht non-stop arbeiten kann. Da stellt sich immer die Frage, wie man die Sortierung beibehält. Bei früheren Projekten habe ich die Teile nummeriert, vor allem bei Paperpiecing bietet sich dieses vorgehen an (man hat ja sowieso die Papierstücke auf die man gut schreiben kann). Hier war das irgendwie nicht so praktisch, also wollte ich, frei nach dem Vorbild von "Puzzleteppichen", das fertig sortierte Ensemble im Tuch einrollen.
So sieht nun die Farbverteilung aus.
Ich muss zugeben, das ich es mir irgendwie anders vorgestellt habe. Vermutlich dachte ich, das es nicht ganz so bunt wird?
Grundsätzlich finde ich die Farbverteilung aber gut!

Natürlich konnte ich mich nicht zurückhalten und habe direkt die ersten vier Blätter zusammengenäht, sogar ganz vorbildlich, mit ganz viel Bügellei:
Ich seh schon, das wird einiges an Arbeit... immerhin habe 192 Blätter! Aber am Ende wird es sich hoffentlich lohnen. ;)

Leider musste ich die Arbeit direkt danach wieder wegräumen, ich plane nämlich ein (oder mehrere) kleine Zwischenprojekte, unter anderem ja für den Patchworkkissenhüllenswap.
Dafür wird morgen erstmal etwas Stoff besorgt. :)

Dienstag, 21. Januar 2014

Sammelzeitschrift "Patchwork leicht gemacht" - meine Meinung

Vor kurzem hatte ich ja bereits berichtet, das ich einem der größten Zeitschriftentricks erlegen bin - Sammelzeitschriften. Das Prinzip ist ja ganz einfach, man füttert den Leser mit günstigen Ausgaben an, dann wird es sukzessiv immer teurer.
Durchlebt habe ich diesen Prozess bereits vor einigen Jahren, als mein Brüderchen unbedingt so einen ferngesteuerten Roboter wollte (der nie fertig gestellt wurde). Versucht war ich auch letztes Jahr, als es eine Häkel-(Decken?)Variante gab. Dazu gibt es immer wieder tolle Fantasy-Schachspiele (Herr der Ringe) und andere Verlockungen.
Bei "Patchwork leicht gemacht" bin ich nun schwach geworden.
Zur Erinnerung: Ausgabe 1 im Zeitschriftenhandel. Das enthaltene Muster nennt sich "Doppelter Viererblock".
Nicht nur, das ich Ausgabe 1 mit nach Hause genommen habe, das Werbeangebot (das in 4facher Ausführung beilag) hat mich auch dazu verleitet, dieses Abo zu bestellen.
Nach wenigen Tagen Wartezeit habe ich also Paket 1, mit der zweiten und dritten Ausgabe sowie 2 Extras, zur Ansicht erhalten, das heißt, bei Nichtgefallen kann man die Pakete immer zurücksenden. Der Preis für diese erste Lieferung beträgt 3,99€.
Ausgabe 2 mit dem Muster "Wirbelwind".
Ausgabe 3 mit dem Muster "Segelboot".
Wie es sich für eine ordentliche Sammelzeitschrift gehört, war bei der zweiten Ausgabe noch ein Ordner dabei, Ausgabe 3 kam dann mit den passenden Unterteilungen. So kann man jede Zeitschrift, die am Rand nicht getackert sondern nur geklebt ist, zerteilen und in den Ordner einsortieren.
Ordnercover

Konzept
Die Idee, Patchworken an so einer Decke zu lernen und dabei verschiedene geometrische Muster auszuprobieren finde ich toll. Auch sind die Anleitungen stets so geschrieben, das auch ein absoluter Anfänger dem folgen kann, nicht mal Kenntnisse im Umgang mit der Nähmaschine sind vorausgesetzt. Das bedeutet natürlich, das erfahrenere Patchworker sich vielleicht ein wenig langweilen, aber dafür sind ja die weiterführenden Projekte und das Hintergrundwissen gedacht.
Da die Zeitschrift wöchentlich erscheint ist der Umfang allerdings sehr gering und die Beiträge gehen nicht allzu sehr in die Tiefe.

Erfolgreich habe ich bereits die ersten zwei Blöcke genäht:

Materialien
Der Näh-Neuling wird sicherlich auch wenig bis gar kein Material zu Hause haben, daher ist es natürlich vorteilhaft, auch hier einzuspringen und dem Käufer direkt das Material zu geben, das er für das "Wochenziel" benötigt.
Leider muss ich sagen, das mich die Qualität der Materialien nicht überzeugt. In der ersten Ausgabe waren neben dem Stoff auch Garn und Nadeln enthalten. Kann man mit den Nadeln noch halbwegs arbeiten (für meinen Geschmack sind sie sehr dünn), habe ich das Nähgarn direkt weggeworfen. Es riss bereits unter leichtestem Zug sogar bei Handnähten, Verarbeiten hat damit keinen Spaß gemacht.
Auch die Stoffe sind meiner Meinung nach nicht optimal. Zwar ist es löblich, das alle Stoffe aus Baumwolle bestehen, (und über die Gestaltung lässt sich streiten), aber unterschiedliche Qualitäten zu verwenden finde ich extrem ungünstig. Vor allem der magentafarbene Stoff der ersten Ausgabe ist sehr viel dicker als die übrigen und die weißen Stoffstückchen sind stets zu dünn (sodass sich Nahtzugaben abzeichnen). Schade ist außerdem, das das Material so knapp bemessen ist, das es keinen Zuschnittfehler erlaubt.

Schließlich habe ich zu meinem Abo Geschenke erhalten, ein Patchworklineal und eine Stoffschere. Die Idee ist ebenfalls sehr schön, auch hier hapert es aber an der Umsetzung!
Mit dem Lineal lässt sich noch arbeiten, auch wenn es sehr viel dünner und weicher ist als ich es von anderen Zuschneidelinealen kenne. Auch die Größe ist hier durchaus verwendbar. Ungünstig finde ich noch die Maßeinteilung, die nicht am Rand beginnt.
Unzufrieden bin ich außerdem mit der Schere, die beim Auspacken extrem nach Plaste roch und die mir sehr leicht vorkommt. Auch schneidet sie nicht so gut wie meine anderen Scheren.

Alles in allem sind die mitgelieferten Materialien meiner Meinung nach eher mittelmäßig.

Preis
Ein nicht unbedeutendes Kriterium, gehört doch die Preisgestaltung zu den Kaufargumenten für solche Formate. Die erste Ausgabe war mit 1€ sehr günstig, die nachfolgenden erhält man im Abo für zusammen 3,99€, im Handel kostet die zweite Ausgabe 3,99€ und die dritte Ausgabe bereits 5,99€!
Insgesamt soll sich die Serie über 90 Ausgaben erstrecken.
Überschlägt man das kommt man schnell auf eine Summe von über 500€!

Angesichts dieser enormen Summe steht für mich bereits jetzt fest, das ich vermutlich nicht lange dabei bleiben werde. Ein Nähanfänger ist dann vielleicht auch besser beraten, sich ein gutes Anleitungsbuch und einige Meter Stoff zum Üben zuzulegen. ;)

 Weitere Besprechungen zu Büchern kreativer Spielarten findet ihr in meinem offenen Bücherregal!

Sonntag, 19. Januar 2014

7 Sachen

Heute wieder 7 Bilder von Sachen, für die ich am Sonntag meine Hände gebraucht habe. Ob für 5 Minuten oder 5 Stunden ist unwichtig.

 1. Brötchen nach Hause tragen, trotz diesigem Wetter.
 2. Gewonnene Magnete am Kühlschrank verstauen,
vielen lieben Dank, Centi! :D
 3. Inspiration sammeln. 
Und dabei feststellen: Ich könnte mehr Nähbücher
gebrauchen.
 4. Häkelbücher fehlen mir auch, daher muss das
neuste Experiment mit Hilfe von youtube entstehen.
 5. Zwischendurch heiße Schoki trinken.
 6. Pläne planen und farbig ausmalen.
7. Merkwürdige Origamifiguren basteln. ;)

So, Wochenende ist schon wieder rum. Ich hätte gern noch viel mehr geschafft, grad habe ich wieder einen guten Handarbeitsflow... Aber nein. Ich bin stark. Morgen gehts wieder in die Bibliothek zum Lernen!
Euch wünsche ich auch ein bischen Motivation, um Montag und den Rest der Woche zu überstehen! ;)

Samstag, 18. Januar 2014

Woll-Lust

Kennt ihr das?
Ihr begeistert euch für ein materialintensives Hobby und zuerst kauft ihr noch ganz gezielt, für besondere Projekte. Doch dann irgendwann beginnt das hamstern. Man kauf Stoff, weil er so schön/günstig/flauschig ist, oder Scrapbookpapier weil man irgendwann mal irgendwas daraus basteln könnte ... Tja, und dann beginnt man, zum Materialmessi zu werden.
Ich kenne das echt gut, auch wenn meine Stoff- und Papiervorräte noch in ein 1x4er Expedit-Regal passen, liegt dort genug Stoff und Papier um mich für einige Monate zu beschäftigen.

Ich dachte, beim Häkeln würde ich das nicht erreichen. Aus unerfindlichen Gründen kann ich eine unbestimmte Anzahl an Stoffmetern ohne bestimmtes Ziel kaufen, aber "einfach so" ein paar Wollknäule mitnehmen?
Irgendwie schwingt dort extrem die Angst mit, am Ende nicht genug Wolle zu haben, um daraus etwas praktisches zu machen.

Nun ja, zumindest habe ich diese Angst überwunden. Ich war letzte Woche spontan in der Wollabteilung bei Galeria (argh. Diese Wollabteilung! Die schwarze Wolle, die ich seit Wochen suche, haben sie immer noch nicht wieder im Sortiment! Aber nun ist das zumindest egal, ich habe jetzt für den Rest etwas anderes geplant).
Scheinbar bekamen sie recht neue Lieferungen, denn die Wolle "Elfin" bzw. "Elfin color" von Schoeller+Stahl kannte ich noch nicht. Begierig flauschte ich mich durch die mittelgroßen Plüschkugeln und bestaunte die Farben. Ein Blick auf den Preis - 2,95€ für 50g, bestehend aus 90% Politierchen und 10% Mohair... Eigentlich mag ich ja soviel Politierchen nicht. Aber sie fühlte sich so weich und flauschig an!
Irgendwann setzte dann mein Hirn aus... und ich kam mit einer gut gefüllten, mittelgroßen Tüte in der Hand wieder zu mir.
 Drei Color-Knäule sind darin gewesen, in herrlichem Nachthimmelblau. Hierfür gibt es immerhin einen Plan: Daraus soll endlich ein Schultertuch werden.
Dazu gesellen sich:
Zwei graue Flauschlinge, bei denen ich noch keinen Plan habe. Vielleicht Beinstulpen? Ein Schal? Keine Ahnung.
Während ich mich von diesem Aussetzer erhole, habe ich noch einen kleinen Nachtrag zum letzten Häkelprojekt: Den stolzen Jungwikinger!

Herzig, oder?

Donnerstag, 16. Januar 2014

Hauskatze für Allergiker

Eine letzte Sache habe ich noch aus 2013 zu zeigen, dann kann ich mich voll und ganz auf die Statistik 2014 konzentrieren. ;)
Nachdem Silvi jetzt ihre Weihnachtsgeschenke vorgezeigt hat, möchte ich mein Projekt auch hier vorzeigen (wobei ich direkt noch anmerken will, wie gern ich diesen Comic haben möchte! Das letzte Einhorn liebe ich seit meiner Kindheit!).
Es ist eine Wärmflaschenhülle. Die Idee, soetwas zu machen, habe ich schätzungsweise seit ich vorletzes Jahr für meinen Schatz die Totoro-Wärmflaschenhülle genäht habe. Nur wollte ich eben nicht noch mal Totoro nehmen ... nach einiger Suche kam ich auf das Thema Katzen, da meine liebe Silvi derzeit mehr oder weniger ungewollt Katzenlos ist. Außerdem sind wir beide große Fans von Pusheen:
Als besonderes Feature lässt sich die Wärmflasche von hinten befüllen - und das Schwänzchen dient zum öffnen! :D

Mir hat das Nähen sehr viel Spaß gemacht - und noch mehr freue ich mich, dass die Mieze ein gutes Zuhause gefunden hat. :)
Als nächstes will ich mir dann eine Wärmflaschenhülle nähen. Irgendwann. ^^

Dienstag, 14. Januar 2014

Wikinger-Mütze + Anleitungsmeinung

Zu meiner Zerstreuung gibt es heute noch einen kleinen Beitrag aus 2013 zu sehen. Wie ich bereits angekündigt hatte, habe ich mich mit Annelie auf einen Tauschhandel eingelassen:
Ich wünschte mir von ihr einen Haarstab, als Gegentausch wollte sie gern eine Mütze für ihr Übelchen haben.
Da sich die Winterzeit bei mir derzeit immer mehr zur Wollzeit entwickelt und ich mit Helmmützen ja bereits einige Erfahrung habe, habe ich ganz kurz entschlossen zugesagt. Eine Anleitung hatte die Gute auch bereits parat:
Lael Viking Helmet by Tara Murray , eine englische Kaufanleitung.

Erstmal zeige ich euch das fertige Produkt:
(ja, Annelie, ich konnte nicht warten. *g* - Ggf. kann ich später noch ein Bild mit dem neuen kleinen Besitzer zeigen)

Ihr seht: Es gab ein Happy End.
Zwischenzeitlich wollte ich das Ding aber gern in die Ecke werfen!
Erstmal begann das ganze mit meiner Unfähigkeit, englische Größenangaben für Wolle und Nadeln zu verstehen, bereits nicht besonders vielversprechend. Gut, das war meine eigene Schuld. Allerdings glaube ich, das auch in anderen Ländern die Angabe, wieviel Garn benötigt wird, hilfreich ist.
Gut, soweit kann ich das ganze ja auch noch selbst ausgleichen, bestimmte Erfahrungswerte habe ich ja auch schon.
Die Anleitung selbst war zwar recht verständlich geschrieben, inhaltlich bin ich aber wenig überzeugt. Vielleicht habe ich etwas grundsätzlich falsch gemacht - aber bei mir wurden die senkrechten Abgrenzungen am Helm immer kurvig. o.O
Nach einigem Umschreiben (und einer anderen Methode den Popcornstitch zu häkeln) und vielem bibbern, ob die Mütze denn nun passt (und gefällt), war am Ende alles gut.
Aber mit Kaufanleitungen bin ich künftig definitiv vorsichtiger!

Sonntag, 12. Januar 2014

7 Sachen

Bevor ich zum typischen Sonntagsgeschäft komme, wollte ich mich noch mal für die tollen Kommentare zu meinem Kissen bedanken! Ihr seid super!

Und jetzt wieder 7 Bilder von Sachen, für die ich am Sonntag meine Hände gebraucht habe. Ob für 5 Minuten oder 5 Stunden ist unwichtig.

 1. Heute mal eine andere Variante vom Sonntagssmoothie:
1 Becher Joghurt, etwas Milch, jede Menge gefrorene Himbeeren =
Frogurt. Egal. Trotzdem lecker. ^^
 2. Ein bischen mit der Overlock nähen.
 3. Und mit der normalen Nähmaschine auch.
 4. Fertiges Werk glattstreichen und bewundern. Es handelt
sich übrigens um den ersten Block aus der Patchworkzeitschrift! :)
 5. Einen riesen Berg Popcorn im Kino vernaschen. Angesehen
haben wir übrigens "Der Medicus". Sehr spannend, die Bücher habe ich
bestimmt vor 10 Jahren gelesen!
 6. Abendessen. Sieht aus wie Pizzabrötchen von UNO...
Ist aber selbstgemacht. Nachdem meine Mutti es 
Silvester schon ausprobiert hatte. ^^
 7. Und jetzt noch etwas fleißig sein. Für meinen Nebenjob
muss ich mehr Nachlieferungen einheften als mir lieb ist...

Und wieder ein Wochenende vorbei, etwas näher an den Prüfungen. Aber immerhin habe ich es dann auch geschafft!
Euch wie immer einen guten Start in die neue Woche! :)