Sonntag, 30. März 2014

7 Sachen

Heute wieder 7 Bilder von Sachen, für die ich am Sonntag meine Hände gebraucht habe. Ob für 5 Minuten oder 5 Stunden ist unwichtig.

 1. Noch auf Heimatbesuch gabs Frühstück,
extra mit einem kleinen Nachgeburtstagsschokokuchen. ^^
 2. Wieder zu Hause haben wir nicht nur viele Dinge
mitgebracht, es mussten auch ein paar Sachen weichen.
Der Stuhl im Hintergrund steht da allerdings zufällig. ^^
 3. Dann habe ich mich dran gemacht, die Spuren des
Winters vom Balkon zu verjagen. Außerdem habe ich die
alten Pflanzen entsorgt. ^^
 4. Auf dem frisch hergerichteten Balkon gab es dann
Wolkenkuchen (von Oma gebacken) 
und Kaffee aus einer gepunkteten Tasse (von Mutti gekauft) 
auf neuen Sitzkissen (von mir genäht).
 5. Zwischendrin ein bischen Wäsche aufhängen...
 6. und dann zurück auf den Balkon. 
Derzeit lese ich Incarceron.
 7. Schließlich habe ich noch etwas genäht. :)

 Soviel zu meinem Wochenende. :)
Morgen steht noch eine kleine Deadline an und ich hoffe, bald nun endlich meine Masterarbeit anmelden zu können ... Ansonsten wäre nach der nächsten Woche die vorlesungsfreie Zeit vorbei. Aber das ist für mich auch nur noch mäßig relevant. ^^
Also trotzdem: einen guten Start in die neue Woche!

Mittwoch, 26. März 2014

Ist das ein Fenster?

Frisch gestärkt mit Schokomüsli und Kaffee sitze ich am Schreibtisch, meine Unidinge warten darauf, bearbeitet zu werden - aber ich muss erst noch ein klein wenig prokrastinieren. 
Ich wollte euch schon gestern ein weiteres Projekt aus der "Patchwork-Versuchskaninchen Kissen"-Reihe zeigen, aber von meinem unerfolgreichen Tag in der Uni war ich irgendwie deprimiert, wenn ich eh schon nicht so motiviert bin, schmeißen mich schon kleinere Fehlschläge ziemlich aus der Bahn! 

So, diesmal war die bereits angekündigte Stained Glass-Technik an der Reihe! Mittlerweile habe ich recherchiert, das es hier mindestens zwei Varianten gibt, zum gewünschten Ergebnis zu kommen. Eine Methode arbeitet mit Schrägband (hier in diesem Video zum Beispiel gut erklärt). Mein erworbenes Anleitungsbuch benutzt allerdings die "raw edge applique"-Version, das bedeutet so viel wie "Applikation mit unversäuberten Ecken". 
Dabei überträgt man das gewünschte Motiv auf ein Vlies, das sich von beiden Seiten aufbügeln lässt, schneidet das Vlies zu, bügelt es auf den "Fensterstoff", wieder zuschneiden, auf den Unterstoff aufbügeln und dann mit Zickzackstich sichern. Ich hatte mich eigentlich für ein Projekt aus dem eben erwähnten Buch entschieden, bei der Planung des Projektes kamen mir aber plötzlich Jugenstilelemente in den Sinn, also habe ich kurzerhand selbst ein Motiv entworfen. Wieviel davon aber noch Fenster ist, dürft ihr jetzt entscheiden. ^^ In Bildern sieht das wie folgt aus:
Der Motiventwurf.
Alles auf widerspensiges Vlies übertragen.
Mit Zickzack festnähen.
Fertig auf dem Sofa.
Das Ergebnis überzeugt mich grundsätzlich. Allerdings ist die Technik nicht ganz ausgereift - mir gefällt die Optik der schwarzen Linien nicht, "raw edge" ist eben einfach unversäubert. Zumal ich an zwei Stellen auch vergessen habe, innere Löcher zu säumen. Ich vermute, diese Technik wird vorerst nicht ins Stammrepertoire übernommen. Aber mit ziemlicher Sicherheit werde ich bezeiten noch mal die Schrägbandvariante ausprobieren - da gibt es nämlich auch einige schöne Ideen.

Sonntag, 23. März 2014

7 Sachen

Heute wieder 7 Bilder von Sachen, für die ich am Sonntag meine Hände gebraucht habe. Ob für 5 Minuten oder 5 Stunden ist unwichtig.

 1. Zur Abwechslung habe ich mal Brötchen geholt beim
absolut liebenswürdigen Bäcker um die Ecke. Heute habe ich
ein Brötchen geschenkt bekommen!
 2. Abwechslung Teil 2:
Heute gabs keinen Smoothie sondern eine 
Pandaparty.
 3. Dann habe ich Stoffstückchen ausgelegt ...
 4. ... Genäht ...
 5. ... und gebügelt. Und dann wieder von vorn. ^^
 6. Als ich dann keine Lust und die Stoffstücken wieder
eingefangen hatte, ging es noch ein wenig an die Arbeit 
mit meinem Freund K. Affee.
7. Und den Abend verbringe ich mit Batman
auf dem Sofa. ^^

Und nun ist das entspannende Wochenende wieder vorbei! Wir haben sogar gestern etwas unternommen, bei einem Freund (Matthias - ich winke dir hiermit mal zu ^^) hatten wir Pizza und Superheldenfilme, was will man mehr?
Nächste Woche steht bei mir nicht so viel an, eigentlich mehr oder weniger das übliche. Also, falls ihr wichtige Dinge zu tun habt: Ich sende ich ein wenig Motivation! ^^

Freitag, 21. März 2014

1000 kleine Knoten

...habe ich letztes Wochenende gemacht, den (Teil-)Haufen der abgeschnittenen Enden habt ihr bei den 7 Sachen gesehen. Doch wofür war die ganze Mühe?
Wie angekündigt, wollte ich Trapunto ausprobieren. Da auf unserem Sofa immer noch eine Kissenhöchstgrenze von 3 besteht, musste ich mir neue "Opfer" suchen, die ich zwangsbekissen kann. Angeboten hat sich ein Werkstück für meine liebe Christina, die bald aus Halle weggehen wird, um das Referendariat anzutreten. Einerseits drücke ich ihr die Daumen, dass es in ihrer Wunschstadt klappt, andererseits wird sie dann ziemlich weit weg sein... Nun ja, damit sie ab und an an mich denkt, ist dieses Kissen entstanden:
Als Basis diente ein alter Kopfkissenbezug meiner Oma, der selbst eingewebte Blümchen hat. Dazu habe ich ein recht klassisches Muster ausgewählt. Vorgegangen bin ich nach dieser Methode. Dort verarbeitet man 2 Lagen Vlies. Es gibt auch noch die Variante, die erhabenen Stellen separat auszustopfen, das erschien mir aber unnötig kompliziert. Damit das Quilting gut zu erkennen ist, habe ich es in rosa gemacht. Im Nachhinein bewundere ich meinen Mut - schließlich wären auch Fehler sehr viel leichter zu erkennen. Aber grundsätzlich hat alles zu meiner Zufriedenheit geklappt. Nur ein kleines Problem hatte ich: Wie übertrage ich das Muster auf den Stoff?
Nachdem Bleistift nicht gut funktioniert hat, kam ich auf die rettende Idee: Auswaschbares Stickvlies! 
Das Quilten wurde dadurch sehr erleichtert, ich habe allerdings nicht bedacht, das der schwarze Stift eventuell Spuren hinterlassen könnte. So ist es dann natürlich gekommen, an einigen Stellen hat sich das rosa Garn etwas verfärbt. :(
Ich verbuche das als Anfängerfehler. Nächstes Mal werde ich einen farblich passenden Stift benutzen - so es denn ein nächstes Mal gibt. Das Ergebnis gefällt mir wirklich gut (und größere Arbeiten, die man im Internet findet, sind anbetungswürdig!), aber es ist wirklich eine aufwendige Arbeit. Die Rückseite habe ich dann sehr schlicht gehalten:
Wer allerdings das Kissen herausnimmt, wird auf der Unterseite des Quiltstücks noch ein kleines "Innenschön" finden:
Im Zentrum findet sich noch eine kleine Stickerei. Die habe ich "zufällig" auf dem Stoff wiedergefunden, ein Rest, der nur zum Einsatz kam, weil ich die Erfahrung gemacht habe, das Quilting nur mit Oberseite und Vlies nie so fluffig wird. Ich meine, eine Freundin hat sie vor Jahren mal gestickt, als sie bei mir zu Besuch war. :)

Da Kissen ein fabelhaftes Zwischenprojekt sind, habe ich direkt das nächste schon in Planung, diesmal für meine Silvi. Dazu aber später mehr! Erstmal wollen noch ein paar Klausuren korrigiert werden - und die Herbstwinddecke ruft auch mal wieder nach Aufmerksamkeit! ;)

Donnerstag, 20. März 2014

Recycling deluxe

Ich weiß ja nicht wie es euch geht, aber ich liebe Kalender. Und ich bin meist ziemlich traurig, wenn ein Jahr vorbei ist und ich die vielen schönen großen Bilder wegwerfen muss. Schon vor einiger Zeit kam mir die Idee, die Blätter weiterzuverwenden, zum Beispiel als Verpackung.
Nun, der Jahresanfang ist schon länger vorbei, und die Geschäfte verschleudern alle Kalender für kleines Geld. Daher habe ich bei einem besonders schönen, großen Exemplar für 3€ zugeschlagen!
Sofort hatte ich die verschiedensten Ideen, was ich daraus basteln könnte. Boxen kamen mir zu erst in den Sinn. Leider musste ich jedoch feststellen, das das Papier dafür zu wenig Stand hat. Ideal ist es jedoch für kleine Geschenktüten und Briefumschläge.
In einer Hauruck-Aktion habe ich daher schon 6 verschiedene Tüten gebastelt:
Ganz vorn steht mein Liebling, in beige und grün gehaltene Näh-Utensilien! Mein weiterer Plan ist, die Tüten mit Henkeln auszustatten, oder, je nach Bedarf, einfach zuzukleben. Mit der kleinen Arme an dünnen Papiertütchen, die ich vor einigen Tagen gebastelt habe, bin ich jetzt sehr gut ausgestattet!
Besonders gut gefällt mir an solchen Verpackungen, das man sie in der Regel wiederverwenden kann. Das spart einfach ungemein Ressourcen und Geld! 
Leider kann man das von Briefumschlägen nicht behaupten... Aber schön sind sie trotzdem, wie ich finde!
Gerade hier habe ich versucht, verschiedene Größen zu basteln. Leider denke ich, das ich eine der schönen Seiten, die, auf die später die Adressen kommen, noch mit normalem Papier bekleben muss. Einmal, damit die Adressen überhaupt lesbar sind, und dann, damit Poststempel und ähnliche aufdrucke auf dem Papier halten. Das hochglänzende Kalenderpapier sieht zwar ganz schick aus, wäre dafür aber eher ungeeignet.
Schließlich hatte ich noch mal einen Kalender, der mir optisch nicht ganz so sehr am Herzen lag. Den habe ich sehr erfolgreich für das Erstellen von Schnittmustern verwendet. Das dicke Papier ist einfach viel haltbarer und das große Format muss nicht für jedes Format gestückelt werden.

Habt ihr noch Ideen, was man tolles aus alten Kalendern machen kann? :)

Dienstag, 18. März 2014

Was kuscheliges für die Seele

Das Wetter zeigt sich bei uns derzeit eher von der rauen Seite: ungemütliche Stürme und dunkle Wolken drosseln meine Motivation auf das mindeste, bevorstehende Termine und Aufgaben tuen das übrige - sodass ich mich am liebsten auf dem Sofa einrollen und nichts tun möchte. Stattdessen sitze ich am Schreibtisch und versuche mein müdes Hirn zu intellektuellen Höchstleistungen zu überreden. Das wird nicht einfacher, wenn mir ständig die Arme frieren! 
Kalte Hände lassen sich an der Teetasse wären, frostige Füße bekommen noch ein paar Socken, aber meine Arme? Ein weiterer Pulli bewirkt leider nur Hitzestau. Vor kurzem habe ich da die perfekte Lösung für mich entdeckt: Dreieckstücher!

Zwei besitze ich schon, gewerkelt von Oma und Schwiegermutter in spe. Angespornt von Silvis Tuch wollte ich mich auch selbst mal an so einem großen Häkelprojekt versuchen. Das Muster war recht schnell gefunden, I promise you pineapples von Justyna Kacprzak (über Ravelry), und auch von der Wolle habe ich schon mal berichtet, die Elfin sollte es werden.
Einige Zeit hat mich dieses Werkstück bei den 7 Sachen verfolgt und nun liegt es schon länger ungezeigt bei mir herum. Dreieckstücher sind einfach schwierig zu fotografieren, ich hoffe, es ist mir dennoch halbwegs gelungen!
Wie auf dem ersten Bild vielleicht zu erahnen ist, hängt es nicht wirklich gerade herunter sondern wellt sich etwas. Das könnte daran liegen, das ich das Tuch nicht gespannt habe, andererseits ist vielleicht die eigenmächtige Verlängerung des Musters schuld daran. Obwohl ich mit einer 6,5er Nadel gehäkelt habe, hat das Tuch bei mir nicht die angegebenen Maße erreicht und war mir schlicht zu kurz, ich habe also nach den eigentlichen Pineapples (also Ananassen, die man auf dem letzten Bild vielleicht erkennt?) noch einen Rand angesetzt. Insgesamt habe ich daher 200g Wolle verbraucht. Bis auf ein, zwei kleine Fehler bin ich ziemlich zufrieden mit meinem ersten großen Häkelprojekt. Wider Erwarten ging es mir auch ziemlich schnell von der Hand!

Jetzt kann ich mich immerhin schön einwickeln, wenn ich versuche mich durch den akademischen Jungle zu schlagen. Was meiner Stimmung sicherlich auch gut tun würde, wäre ein Gewinn bei a.Urora´s Gewinnspiel.
Bild zur Verfügung gestellt von a.Urora!
Sie zaubert auf ihrem Blog nicht nur tolle Anleitungen, jetzt verlost sie auch noch zwei ihrer tollen, gefüllten Ketten! Das Innenleben darf sich die glückliche Gewinnerin aussuchen, neben Pusteblumen stehen noch ein Blütenmix, Lavendel oder eine Teemischung zur Auswahl. Ich habe mich für Pusteblumen entschieden - also drückt mir bitte die Daumen! :)

Sonntag, 16. März 2014

7 Sachen

Heute wieder 7 Bilder von Sachen, für die ich am Sonntag meine Hände gebraucht habe. Ob für 5 Minuten oder 5 Stunden ist unwichtig.


 1. Frühstückssmoothies! 
Beeren + Banane = lecker!
 2. Dann Fadensalat produzieren... Das ist nur ein kleiner
Teil aller Reste, die ich an diesem Wochenende produziert habe!
 3. Und zwischen durch immer wieder an die Nähmaschine.
Außerdem der Beweis, das mein Nähtisch nicht immer ordentlich ist. ;)
 4. Außerdem habe ich in Kissengedärmen gewühlt. *g*
 5. Zur Entspannung dann Kaffee, Kekse und Obst. Yumm!
 6. Außerdem Nachlieferungen einheften. Boar. 
Langsam will ich dieses scheußliche dünne Papier nicht mehr anfassen!

 7. Schließlich bin ich noch meinen Pflichten als gute
(Brief-)Freundin nachgekommen. 

Das Wochenende ist schon wieder vorbei, und damit auch der Urlaub von meinem Herzblatt. Ergo gehts in der nächsten Woche wieder richtig los, es heißt wieder fleißig sein. :)
Hoffentlich wird das Wetter bald wieder besser, bei diesen Sturmwinden will man das Haus kaum verlassen. Zumal heute beinah eine riesen Mauer auf unser Auto gefallen wäre! Gott sei Dank ist die Mauer in die andere Richtung - also vom Parkplatz weg - gefallen, sonst hätten wir jetzt Autobrei. x.x
So viel Stress zum Sonntag!

Freitag, 14. März 2014

Neue Lampe fürs Wohnzimmer

Was wir ebenfalls bei unserem Einkaufstrip besorgt haben, waren viele Bestandteile für ein DIY-Projekt, das mein Schatz mit mir umgesetzt hat.
Das Thema Wohnzimmerlampe haben wir schon oft diskutiert, bisher sind wir allerdings auf keinen grünen Zweig gekommen. Wichtig war mir, das die Lampe recht hell wird und natürlich gut aussieht. ^^
Zufällig bin ich dann bei Pinterest über Vogelkäfiglampen gestolpert!
Zum Beispiel diese Variante mit kleinen Kronleuchtern, diese mit durchsichtigen Kugeln oder diese Variante mit einem großen Leuchter. Ich war sofort begeistert! Zumal ich ja noch einen Vogelkäfig rumstehen hatte.
Auch mein Herzblatt ließ sich überzeugen, daher haben wir direkt losgelegt. Nur ein passender Kronleuchter war auf die Stelle nicht aufzutreiben, also haben wir uns für die schlichte Variante entschieden:
 Es passt einfach richtig gut zu unserer Einrichtung! Das Basteln hat auch sehr gut funktioniert - eigentlich musste man nur die Halterung für die Birne am Käfig befestigen und dann die Lampe aufhängen. ^^
Der Burner ist die Lampe wenn man sie Abends anstellt:
Voll toll, oder? :D

Donnerstag, 13. März 2014

Neuste Errungenschaften

Mein Schatz hat Urlaub - dementsprechend lasse ich es in Sachen Masterarbeit noch etwas langsamer angehen. Und das ich wirklich den besten Mann der Welt als Freund habe, hat der diese Woche mal wieder eindrucksvoll bewiesen: Er hat freiwillig vorgeschlagen, zu Ikea zu fahren! O.O
Mit der Einschränkung, es unter der Woche zu veranstalten (da ist es schließlich viel leerer) und natürlich musste es Hot Dogs geben. Alles klar!
Wir waren dann auch ziemlich erfolgreich:
Neben dem obligatorischen Kleinkram (Geschenkpapier, Teelichter, Strohhalme) haben wir vor allem Balkonzubehör gekauft (Sonnenschirm + neuen Stoff für unsere Stuhlauflagen). Außerdem gab es noch ein paar weitere DIY-Zubehörteile. Aber dazu später mehr.
Das lange helle Ding oben wollte ich schon lange haben. Ich dachte, es wäre ein kleines Regal und habe es auf der Ikea-Seite nicht mehr wiedergefunden. Nun weiß ich: Ikea führt es als Bildleiste!
Bei mir dient es als Vervollständigung meiner Nähecke:
Meine Handarbeitsbücher können jetzt an Ort und Stelle stehen! :) Vielleicht kaufe ich noch ein zweites für unten drunter!

Als ich letztes Wochenende mal wieder bei meiner Familie in der alten Heimat war, habe ich außerdem noch ein paar tolle Dinge von meiner fabelhaften Mutti bekommen. Ganz weit vorn stehen diese zwei Hübschen:
T-strap-Pumps! Solche wollte ich schon sehr lange, aber vorher waren sie entweder total unbequem oder viel zu teuer. Diese sind sehr bequem und haben nur 19,90€ gekostet! Liebe!
Außerdem habe ich noch Stoff bekommen (beide gibts beim Möbelhaus Roller):
Und der Kracher: Ihr erinnert euch an den müffelnden Kaffeesack den ich auf dem Stoffmarkt gekauft habe?
Tja. Das Problem muss ich nun nicht mehr lösen ...
Meine Familie bekommt schon ziemlich lang regelmäßig Kartoffeln von der entfernteren Verwandtschaft, diese kommen immer in großen Säcken, wie dem der oben zu sehen ist. Ich weiß ehrlich gesagt nicht, wo der herstammt oder was mal drin war, bevor er zum Kartoffelsack wurde... aber er stinkt kein bischen. Ein paar Erdflecken, aber das ist weitaus besser als der Gestank.
Jetzt freue ich mich noch mehr aufs Werkeln! :D

Dienstag, 11. März 2014

Höschen - How to

Schon vor einiger Zeit habe ich ein Tutorial zum Vernähen von Slips mit der Overlock angekündigt. Die Bilder (und das fertige Produkt) habe ich auch schon vor einiger Zeit angefertigt, nur an der Vertextlichung habe ich ziemlich lang gearbeitet. Hier ist sie nun - wenn euch etwas unklar ist, fragt einfach nach! :)

How to - Höschen

Ihr benötigt:
- einen Schnitt (ich habe meinen von einem älteren Exemplar abgenommen)
- Jersey + Gummiband (ich empfehle Paspelgummi oder solches mit Spitzenabschluss)
- Schere, Nadeln, Garn
- Nähmaschine und Overlock (oder eine Nämaschine, die normalen Jersey verarbeitet)

Verarbeitung
1. Stoff zuschneiden. 
Mein Schnitt hat Vorder- und Rückseite, sowie einen separaten Zwickel.

2. Zwickel annähen, Teil 1: 
Nehmt das Vorderteil in die Hand. Einen Zwickel legt ihr rechts auf rechts, feststecken. 
Den zweiten Zwickel legt ihr rechts auf links an die Unterseite, sodass ihr dort nun 3 Stofflagen habt, wenn alles gut zusammen liegt: Festnähen. Euer Stück sollte jetzt ungefähr so aussehen:
Das fertige Höschen sieht also von außen einheitlich aus, von innen
sieht man hingegen auch die Oberseite des Stoffes.

3. Zwickel annähen, Teil 2:
Jetzt wird es frickelig. Wir wollen, dass die gegenüberliegende Seite des Höschens genauso aussieht, die fertige Naht soll also zwischen den zwei Zwickelteilen verschwinden.
Zuerst stecken wir daher die Außenseiten zusammen, wieder rechts auf rechts.
Nun nehmt ihr den inneren Zwickel, der jetzt eine halbe Drehung machen muss, um ihn mit der rechten Seite auf der linken Seite des Rückteils festzustecken. Das ganze ist nicht nur doof zu beschreiben sondern noch dööfer zu fotografieren:
Am besten probiert ihr es einfach mal aus, wenn man es selbst macht, ist es nur halb so schwer. Bevor ihr näht, testet am besten ob ihr es auch tatsächlich richtig zusammengesteckt habt.

Wenn alles geklappt hat, sieht euer Stück nun so aus:
Keine sichtbaren und störenden Nähte im Zwickelbereich. :D
Damit ist das meiner Meinung nach schlimmste schon geschafft. 

Die folgenden Schritte sind extra für Overlocks gedacht, mit denen man in geschlossenen Kreisen immer recht schlecht nähen kann. 

4. Gummiband an den Beinausschnitten annähen:
Das Gummiband ist in meinem Fall so konzipiert, das eine Hälfte später auf der Innenseite verschwindet und nur der hübsche Teil, der nach Spitze aussieht, herausschaut. Dafür steckt man das Band mit der undekorativen Seite auf der rechten Seite des Stoffs fest. 
Man kann hier übrigens 5-10% der Länge einsparen, einfach beim Annähen das Gummi ganz leicht dehnen.
Wenn ihr hier mit der Overlock näht, empfehle ich euch, das Messer wegzunehmen, das ist an dieser Stelle eher hinderlich. Soweit ihr nicht mit der Ovi näht, solltet ihr stets einen elastischen Stich benutzen.
Nun faltet ihr das Gummi nach innen, also auf die linke Seite, und näht es mit einem elastischen Stich euer normalen Nähmaschine an.





5. Seitennähte und oberes Gummiband:
Nachdem die Beinausschnitte nun versorgt sind, könnt ihr die erste Seitennaht schließen.
Genauso, wie eben die Beinausschnitte versorgt wurden, wird nun auch am oberen Teil das Gummi eingenäht. Sobald das geschehen ist, könnt ihr auch die letzte Seitennaht schließen - und schon ist das Höschen fertig!


Noch Fragen? :D