Sonntag, 29. Juni 2014

7 Sachen

Heute wieder 7 Bilder von Sachen, für die ich am Sonntag meine Hände gebraucht habe. Ob für 5 Minuten oder 5 Stunden ist unwichtig. Viele andere 7 Sachen-Sonntage findet ihr bei Grinsestern!

 1. Yay - Smoothies! :D 
Heute gabs Erdbeere mit Minz-Joghurt. Ungewöhnlich, 
aber gar nicht so übel.
 2. Direkt danach (und eigentlich den ganzen übrigen Tag)
habe ich meinen Liebsten und mich mit Tee versorgt. 
Sommerliche Temperaturen sind echt was anderes...
 3. Und dann gings an die Nähmaschine. Ein gutes Dutzend
halb genähter Unterhöschen wohnt schon lang auf meinem
"UFO"-Stapel. Wirklich reduziert wurde er heute mangels
Jersey-Nadel auch nicht. ^^
 4. Zwischendurch gabs eine Kaffee und Kuchen-Pause,
eingekuschelt auf dem Sofa.
 5. Dabei ist mir aufgefallen, in welch schlechtem Zustand 
meine Nägel waren. Nachdem ich das Grau sorgfältig aufgetragebn habe,
wurden die Nägel bei diesem Foto-Versuch übrigens direkt wieder 
zerstört. Also bin ich wieder lacklos... ;)
 6. Immerhin konnte ich mich dann ungestört einem
"kurze Hose"-Projekt widmen. Vielleicht wird es ja doch
wieder warm. ;)
 7. Zum Abendessen gab es einen tollen Nudelsalat aus
dem 15min Küche-Buch von Jamie Oliver.
Statt dem vorgeschlagenen Thunfisch haben wir aber
Grillkäse verwendet.

 Morgen ist es soweit - wenn alles gut geht, kann ich meine fertig gebundene Masterarbeit abholen - und direkt wieder am Institut abgeben! *hibbel*
Euch wünsche ich einen guten Start in die neue Woche!

Donnerstag, 26. Juni 2014

Coffee to go

Erinnert ihr euch noch an das Kissen, das eigentlich eine Tasche werden sollte? Hier sind die Anfänge zu sehen, und das hier ist das fertige Windrosenkissen. Nachdem meine ursprüngliche Taschen-Idee von meinem Enthusiasmus konterkariert wurde, lang das Projekt "Shopper" ziemlich lang weit unten in meinem UFO-Beutel. Vor allem war mir lange nicht klar, wie ich die Tasche nun gestalten sollte - noch einen Patchworkversuch wollte ich eigentlich nicht starten. Beim Stoffmarkt im März fand ich die überraschende Antwort: Ein Kaffeesack aus Jute sollte meine neue Tasche werden!
Begeistert von meiner spontanen Idee nahm ich den schönsten Sack mit und stellte erst zu Hause fest, was ich mir da aufgehalst hatte. Ein widerspenstiges Material, das wahnsinnig unangenehm riecht. Auch durch langes Lüften oder Textilerfrischer ließ sich der Geruch nicht vertreiben. Frustriert landete der Sack wieder in seiner Tüte.
Manchmal liegt dabei das gute so nah: Bei einem Heimatbesuch entdeckte ich in Muttis Keller einen Sack, in dem wir - vermutlich im letzten Herbst? - von Verwandten Kartoffeln geliefert bekamen. Dieser roch vor allem nach frischer Erde, eine Wohltat im vergleich zu Sack Nummer 1! Trotz dieses kleinen Sieges dauerte es noch etwas, aber nun ist er fertig: Der Coffee-Kartoffel-Shopper!


Ehrlich gesagt konnte ich nicht herausfinden, was vor den Kartoffeln den Sack bewohnt hat. Klar ist, dass er 1999 aus Argentinien kam und damals gut 50kg von irgendetwas enthält. Die Sprache auf dem Sack dürfte Spanisch sein. Eine kurze Recherche hat bestätigt, dass Kaffee auch aus Argentinien zu uns kommt, theoretisch sind aber sicherlich auch andere Dinge denkbar, beispielsweise Kakaobohnen. 
Auf dem unteren Bild könnt ihr übrigens erkennen, dass ich noch etwas in der Tasche recycelt habe. Frei nach diesem Pin fand ich die Idee, zu dem Kunstlederboden einen passenden Gürtel als Träger zu verwenden, einfach perfekt. Ganz davon abgesehen, gefallen mir zwar die fertigen Kunstlederträger, die man kaufen kann, aber sie sind einfach viel zu teuer!





Innen habe ich einen hellen, geblümten Stoff verwendet, der im vorherigen Leben mal ein Gardienenmuster war. Diesen gabs von einer lieben Freundin geschenkt. Ich glaube, die Kombi ist schon etwas wild, aber mir gefällts!
An beiden Seitennähten sind innen Karabiner angebracht. Die können einmal für Schlüsselbünde o.ä. benutzt werden. Geplant ist aber ein viel größerer Clou: Ich möchte eine kleine Innentasche mit Schulterträger nähen. Die wird solange an die Karabiner geknipst, bis man mehr Stauraum braucht. Dann kann man die Innentasche rausnehmen, umhängen, und die neuen Einkäufe im Shopper verstauen! Das Prinzip könnt ihr hier schon mal sehen. 



Schließlich noch mal eine Rück- und Seitenansicht. Ganz besonders entzückend finde ich übrigens die kleinen Erdbeeren, die sich mit aufs Bild gesellt haben. Ein erfreulicher Zufallsfund! Auf der Suche nach einem schönen Hintergrund bin ich in unserem Hinterhof gelandet - der voll von Walderdbeeren ist! Nicht nur für Fotos äußerst ansprechend, auch für die Nase eine Freude. Es hat überall nach Erdbeeren geduftet! So macht fotografieren doppelt Spaß! :D

Im Alltag hat sich die Tasche schon bewährt. Auch wenn sie derzeit noch viel Fusselt, ich hoffe, das lässt nach einiger Zeit nach. Das Fluchen über das Material habe ich schon fast vergessen... Vielleicht nähe ich bald also doch noch was aus diesem Material. Genug hätte ich zumindest! Falls ihr auch eine Tasche aus grober Jute nähen wollt, habe ich zum Schluss noch ein paar Tipps!
  • Jute lässt sich nicht waschen! Das Material würde seinen Stand verlieren und verfilzen. 
  • Außerdem sind die Aufdrucke in der Regel wasserlöslich. Bei Regen solltet ihr also auch gut auf euer neues Schätzchen achtgeben.
  • Bevor ihr euch frohen Mutes in die Arbeit stürzt, schüttelt euren Sack gut von innen und außen aus. Es verbirgt sich sicherlich viel Dreck darin. Und auch nach dem Verarbeiten werdet ihr voller Fusseln sein.
  • Es erleichtert die Verarbeitung ungemein, wenn ihr die Schnitteile zuerst auf einem hellen Stoff vorzeichnet (bei mir war es Ikea Ditte) und diesen dann mit dem Jutestoff zusammen verarbeitet. 
  • Damit sich der Stoff nicht bei der Benutzung auflöst, habe ich sehr lange Nahtzugaben gelassen, die ich nach dem Nähen auch nicht abgeschnitten habe.  Außerdem habe ich die Juteteile mit dem Innenstoff alle mit der Overlock versäubert (Alternativ tuts sicherlich auch ein enger Zickzackstich).

Dienstag, 24. Juni 2014

Annies Sägespänekuchen

Der Sägespähnekuchen spielte ja bei den letzten 7 Sonntagssachen eine Rolle - eigentlich hatte ich diesen Eintrag auch schon für den Samstag geplant, als kleinen Ausgleich zur sonst so ruhigen Woche. Nachdem ich einen wirklichen Endspurt hingelegt hatte, damit meine Korrekturleserinnen noch vor dem Wochenende meine Arbeit bekommen konnten, wollte ich aber für zwei Tage einfach nur Pause machen!
Also war ich Kaffee trinken, habe geshoppt und gebacken - und mich direkt danach an die Nähmaschine gesetzt. Na ja - wenn euch das Rezept gefällt, könnt ihr jetzt wenigstens die Zutaten kaufen. Das wäre am Wochenende wohl nichts geworden. ;)

Mein fertiger Kuchen.

Sägespänekuchen

(Rezept für ein ganzes Blech)

Zutaten
  • 250g Margarine
  • 250g Zucker
  • 6 Eier
  • 6 EL Backkakao
  • 150g Mehl
  • 1 Pck. Backpulver (Zutaten für den Boden)

  • 2 Bch. Schlagsahne
  • 2 Bch. Saure Sahne
  • 4 EL Zucker
  • 2 Pck. Paradiscreme Vanille (Zutaten für die Creme)

  • 100g Butter
  • 100g Zucker
  • 100g Kokosraspeln (Zutaten für die Späne)

Zubereitung
  1. Zuerst wird der Teig zubereitet. Dafür die Margarine und den Zucker cremig rühren. Dabei ist es hilfreich, wenn ihr die Margarine bereits am Vorabend aus dem Kühlschrank nehmt - dann bleiben nicht ganz so viele größere Stückchen im Teig. Nachdem das geschafft ist, müsst ihr nur nacheinander die Eier und die übrigen trockenen Zutaten unterrühren.
  2. Sobald das geschafft ist, wird das Backblech eingefettet (falls euch oft Kuchen anbackt, könnt ihr zusätzlich noch etwas Mehl auf die gefettete Fläche streuen). Dann gleichmäßig den Teig verstreichen und bei 180°C für ca. 20 min im Ofen backen. Am Ende Stäbchenprobe machen!
  3. Wenn der Boden aus dem Ofen gerettet und kalt gestellt ist, könnt ihr gern auch ein bisschen Pause machen. Die Vanillecreme sollte nämlich erst auf den Teig kommen, wenn dieser wirklich ausgekühlt ist. Daher bietet es sich zum Beispiel auch an, den Boden am Vorabend zuzubereiten.
  4. Wenn absehbar ist, dass der Kuchen sehr gut ausgekühlt ist, bereitet ihr erst mal die Späne vor. Dazu die Butter (an dieser Stelle funktioniert auch Margarine sehr gut!) und den Zucker in einen Topf geben, der eher etwas größer sein sollte, damit ihr genug Platz zum Rühren habt! Vorsichtig erhitzen (mittlere Temperatur) und sobald sich der Zucker aufgelöst hat, die Kokosstreusel zugeben. Jetzt heißt es rühren! Solange, bis die Raspel goldbraun sind. Wenn ihr ein paar Kalorien sparen wollt, könnt ihr den Topfinhalt auf ein paar Blättern Küchenrolle abkühlen lassen.
  5. Nun gehts aber wirklich an die Creme. Die Schlagsahne zusammen mit dem Zucker und dem Cremepulver mit einem Handrührgerät aufschlagen. Es wird sich schnell eine kompakte Masse bilden, dann kann schon die Saure Sahne unterrühren. 
  6. Schließlich kommt alles zusammen: Die Creme solltet ihr zügig auf den Schokoboden streichen. Dabei muss die Masse nicht unbedingt perfekt verteilt werden, es kommen ja auch noch die Kokosraspel darüber.
  7. Vor dem Servieren würde ich den Kuchen noch ein wenig kalt stellen, aber das ist obligat. Ansonsten könnt ihr ihn auch schon genießen!

Da man zwar durchaus zu Zweit ein ganzes Blech Kuchen vernichten kann, aber nicht unbedingt sollte, habe ich mich an der Verkleinerung des Rezeptes versucht. Wenn ihr eine 20cm-Springform benutzen möchtet, bietet es sich an, die Zutaten für den Boden und die Späne zu dritteln. Bei der Creme funktioniert das nicht ganz so gut, daher habe ich die Zutaten halbiert. Ein wenig Creme habe ich überbehalten, aber mir schmeckt sie auch pur ganz gut!

In meiner Familie wird der Kuchen langsam zum Klassiker - vor allem wenn meine Mutti (Spitzname Annie) ihn zubereitet.

Sonntag, 22. Juni 2014

7 Sachen

Letzte Woche war es ruhig hier - vor allem weil ich voll im Endspurt für die Masterarbeit war! Allerdings kann ich vermelden: Es lief! Am Freitag ging die Arbeit zu den Korrekturleserinnen, und weil die beiden echt toll sind, hatte ich das erste Feedback sogar schon Samstag Abend! 
Also gehts nächste Woche voll in die finalen Züge und den büroratischen Wahnsinn. 

Tja, und selbst wenn ich Zeit gehabt hätte, hier was zu zeigen, hat mir sowieso das Wetter einen Strich durch die Rechnung gemacht. Es war so dunkel, dass ich einfach keine schönen Fotos hinbekommen hätte. Aber egal! Jetzt gibts wieder 7 Bilder von Sachen, für die ich am Sonntag meine Hände gebraucht habe. Ob für 5 Minuten oder 5 Stunden ist unwichtig. Viele andere 7 Sachen-Sonntage findet ihr bei Grinsestern!

 1. Frühstück ohne Smoothies - aber dafür im Bett!
Besonderes Extra sind die Erdbeeren aus dem mütterlichen Garten!
 2. Da es ja irgendwie ein bisschen frisch ist, habe ich mich
voll verhipstert. Zur neuen Hose (die ich später noch zeige, ein
Opfer der Lichtverhältnisse!) gabs die selbstgehäkelten Socken.
 3. Dann habe ich seit langem mal wieder eine Platte 
aufgelegt. Led Zeppelin kommt da einfach ganz anders
rüber! <3 br="">
 4. Mit musikalischer Unterstützung habe ich mich dann an
dieses Chaos gewagt. Diverse Unterlagen und Reste der
Masterarbeit mussen mal wieder sortiert werden. Urks.
 5. Noch eine Fleißaufgabe: Jede Menge Stoff unter
der Nähmaschine durchbewegen...
 6. ... und dann die Feinheiten per Hand erledigen.
7. Und zum Kaffee dann jede Menge lecker Kuchen!

Tja, das wars schon wieder, das Wochenende. Nächste Woche gehts noch mal richtig rund - aber ich bin schon sehr zuversichtlich. Jetzt bleibt mir aber auch nichts anderes über. *g*
Euch wünsche ich auch einen guten Start in die neue Woche! :)

Dienstag, 17. Juni 2014

Yoko Saito - Japanische Quilts. 29 Projekte mit Anleitungen und Schnittmustern

Inspiration zu Näh- und Bastelprojekten findet sich bekanntlich in vielfältiger Gestalt. Zeitschriften, Videos, Online-Beiträge, Pinterest - für jede Facon gibt es das passende Format. Am liebsten verbinde ich zwei meiner größten Passionen: Bücher und Handarbeiten passen einfach perfekt zusammen. Blättern, Stöbern, Markieren, Planen – durch ein gutes Handarbeitsbuch wird bereits die Phase vor dem Werkeln zum Erlebnis. Meine ausgewählte Sammlung wurde nun um „Japanische Quilts. 29 Projekte mit Anleitungen und Schnittmustern“ von Yoko Saito erweitert. Vorweg kann ich vermelden, dass meine Nähliste direkt um ein paar weitere Punkte angewachsen ist.

Das Cover.
 Pastelltöne, Sommerquilts und bunte Kinderstoffe sind in dem Augenblick vergessen, indem man das Buch der Dozentin und Stoffladenbesitzerin aus Japan zum ersten Mal zur Hand nimmt. Wo sonst oft klare Farbmixe dominieren, bestechen die im ersten Abschnitt des Buches vorgestellten Projekte besonders durch die zurückhaltende Farbwahl. Die harmonisch komponierten Fotos setzen die 29 unterschiedlichen Nähwerke gekonnt in Szene, nur ab und an wäre ein Detailfoto oder ein größerer Kontrast zum Hintergrund wünschenswert gewesen. Trotz der Schönheit der Abbildungen bleibt hier ein wenig Verbesserungspotential.

Wie bereits der allgemein gefasste Titel erkennen lässt, steht weder eine spezielle Technik noch ein besonderes Machwerk im Zentrum. Über die Hälfte der möglichen Projekte sind Taschenvariationen, daneben finden sich aber auch Aufbewahrungselemente für Handarbeitsutensilien, Wandquilts, Kissenbezüge und sogar eine Schürze. Auch die verwendeten Patchworkmuster und Techniken sind vielfältig. Von geometrischen Formen über niedliche Applikationen bis zu verschnörkelten Ornamenten ist für jeden etwas dabei. Der gemeinsame Nenner aller ist das feine Händchen, mit dem Stoffe, Muster und Schnitt zusammengestellt wurden.
Dabei orientiert sich die Autorin, die in ihrem Laden auch Workshops anbietet, an modernen Trends und traditionellen Techniken gleichermaßen. Die zurückhaltenden Farbtöne der Projekte zeigen die Wurzeln des japanischen Kulturerbes. Daneben lassen sie die Schnitte besonders schön zur Geltung kommen und Raum für eigene Ideen.

Zwei ausgewählte Projektseiten.
Die Kreativität des Lesers anzuregen ist sowieso das Grundkonzept dieses Buches. Zwar bietet es genaue Anleitungen zum Nacharbeiten der einzelnen Modelle, Saito betont aber noch vor den eigentlichen Anleitungen im zweiten Teil des Buches, dass der Leser aufgefordert ist, die Schnitte und Modelle zu verändern, anzupassen und „einfach mal zu machen“. Aus eigener Erfahrung kennt die Japanerin den Frust vieler Stoffschnipselnäher: Trotz größtmöglicher Anstrengungen werden die streng geometrischen Muster am Ende doch nicht ganz gerade. Statt sich über diesen „Mangel“ zu ärgern, wird der Fehler nun zum Markenzeichen. Nach dieser Idee sollen die Muster am Ende nicht penibel und symmetrisch aufgebaut sein, sondern organisch zu der Natürlichkeit der Stoffe passen.

Hält man sich diese Idee vor Augen, tröstet es über manch kleine Schwächen der Anleitungen hinweg. Beispielsweise sind grundsätzliche Angaben zum Materialverbrauch enthalten, mehr als grobe Richtlinien sind die Maßgaben jedoch nicht. Der genaue Verbrauch hängt entscheidend von der Stoffauswahl des Lesers ab, dieser bekommt in der Regel jedoch keine Anhaltspunkte welche oder wie viele unterschiedliche Stoffe er  kombinieren soll. Bei wenigen Modellen werden Tipps zur Stoffverteilung gegeben, darüber hinaus ist das Schneiderlein auf sich allein gestellt. Das könnte gerade für Nähanfänger eine Herausforderung sein.
Ebenfalls herausfordernd sind die Schnittmusterbögen, die zumindest den großen Teil der Muster widergeben. Hier ist der Verwender darauf angewiesen, die Muster erst noch abzupausen und würde er ein Projekt exakt nacharbeiten wollen, gäbe es wohl für jedes Stoffstückchen ein Schnittmusterteil. Stattdessen sollten die Schnitte wohl einfach mutig frei nachgearbeitet werden.

Die Anleitungen selbst sind schließlich auch besonders: Entgegen der europäischen oder amerikanischen Tradition sind diese nicht vertextlicht, sondern werden durch Zeichnungen mit wenigen Erläuterungen gegeben. Für bestimmte Arbeitsschritte haben Zeichnungen echte Vorteile, dennoch ist es sicherlich für einen Neuling japanischer Anleitungen gewöhnungsbedürftig. Dabei handelt es sich im Grunde genommen nicht um ein echtes Manko, denn diese Darstellungsweise ermöglichen es, auch die komplexeren Projekte auf maximal zwei Seiten zu erklären.

Links: Ein Beispiel für eine Anleitungsseite. Rechts: Ein Schnittmustebogen.
Schließlich wird der Charakter als Fortgeschrittenenbuch dadurch betont, dass eine allgemeine Erklärung zum Patchworken oder Quilten fehlt. Neben den projektbezogenen Instruktionen werden nur ausgewählte Techniken en detail vorgestellt. So finden sich kleine Hinweise zur freien Gestaltung von Log-Cabin-Mustern, zur Trapuntotechnik, zur Candlewick-Stickerei, zu verschiedenen Sticktechniken, zur Reverse-Applikation, für normale Applikationen, zur Verwendung von Paspelschnur und zum Annähen eines Magnetverschlusses.

Auch wenn die Anleitungstechnik, der Schnittmusterbogen oder das viele Handnähen bisweilen eine Herausforderung sind, erfahrene Quilter (oder sehr ambitionierte Neulinge) sollten sich dieser stellen: Die sorgfältig zusammengestellten Projekte und Anleitungen, die wunderschönen Fotos und das fertige Werk am Ende sind es wert! Daher: Eine absolute Kaufempfehlung für Quilting-Begeisterte!

Die Stoffstückchen für mein erstes Projekt aus dem Buch - übrigens das Täschchen von Seite 12, dass ihr oben seht!

Ich bedanke mich beim Stiebner Verlag für die kosten- und bedingungslose Bereitstellung dieses Rezensionsexemplares!
 Weitere Besprechungen zu Büchern kreativer Spielarten findet ihr in meinem offenen Bücherregal!

Sonntag, 15. Juni 2014

7 Sachen

Selbst unter größten Zeitdruck, wie beispielsweise in der Examensvorbereitung oder jetzt im Masterarbeitssprint, ist mir mein Sonntag heilig. Wenn ich mich die ganze Woche mit Lesen, Schreiben und Bürokratie in ihren Fängen hält, brauche ich meinen kreativen Sonntagsausgleich. Daher heute wieder 7 Bilder von Sachen, für die ich am Sonntag meine Hände gebraucht habe. Ob für 5 Minuten oder 5 Stunden ist unwichtig. Viele andere 7 Sachen-Sonntage findet ihr bei Grinsestern!

 1. Typisches Frühstück mit Smoothie, diesmal
Geschmacksrichtung Wassermelone!
 2. Danach musste ich mich diesem ausladenden
Näharbeitenhaufen widmen.
 3. Neben der Näherei habe ich besonders viele kleine
Fäden abgeschniten. Urks. Mein Rücken!
 4. Nebenbei gabs Kaffeepause mit Sonntagssüß,
neben Keksen hatte mein Schatz sogar einen kleinen
Muffin mitgebracht. Lecker!
 5. Dann habe ich ein kleines Motivationspäckchen gepackt...
 6. ... und noch etwas Zeit mit Sticken überbrückt.
7. Bis dann die Sonne rumgekommen ist.
Da hab ich es mir zum Werkeln am Netbook
auf dem Balkon gemütlich gemacht. :)

Nu ist das Wochenende wieder vorbei und nächste Woche gehts inhaltlich in den Endspurt, damit die Korrekturleserinnen noch genug Zeit zum Lasen haben. Außerdem ging die Arbeit für ein inhatliches Feedback an zwei andere Freunde. Ein bisschen Angst habe ich ja schon vor den Reaktionen... Aber es wird schon werden. :)
Euch wünsche ich wie immer auch einen guten Start in die neue Woche!

Freitag, 13. Juni 2014

Geschenktüte für eine Nähnovizin

Sobald ich morgen mein Pensum geschafft habe, steht abends ein bisschen Erholung an: Eine Freundin feiert Geburtstag und lädt auf ein Glas Melonenbowle zu sich ein. Die kenne ich schon vom letzten Jahr - und eigentlich muss ich mir echt mal das Rezept geben lassen, dass ist nämlich wirklich gut.
Damit ich nicht mit leeren Händen dastehe, habe ich mir was einfallen lassen. Vor kurzem hat sie das Nähen für sich entdeckt und grade am Anfang fehlen oft ein paar Kleinigkeiten. Ich habe daher eine kleine Überraschungstüte für sie zusammengepackt.

Französische Beschriftung für die Frankreichliebhaberin.
Neben der stilecht zugenähten Tüte gibts natürlich noch ein paar innere Werte, die sie hoffentlich überzeugen. Einmal habe ich nach dem Vorbild dieser Anleitung ein praktisches Nadelkissenglas gemacht.
Sowas sollte ich mir vielleicht auch mal zur Aufbewahrung meiner Nadeln machen, ich erwische mich doch des Öfteren dabei, die Stecknadeln in den Mund zu nehmen, was man natürlich nicht machen sollte! Dieses Glas - als Basis habe ich übrigens ein Nutellaglas genommen - habe ich dann mit allerlei Nützlichem gefüllt: Bänder, Borten, Zackenlitze, Knöpfe, Nadelhut, Garn, Aufnäher - ein bisschen von allem quasi. Und damit sie gleich loslegen kann, gibts noch eine farblich passende Zusammenstellung von Stöffchen:


Hoffentlich habe ich ihren Geschmack damit getroffen! :)

Und zum Schluss noch eine kleine Anmerkung in Sachen Masterarbeit!
Heute ist Freitag der 13. - und was mir passiert ist, ist vermutlich stellvertretend für einige Pannen an so einem "Unglückstag": Nachdem ich in den letzten Tagen mit der Masterarbeit ganz gut vorangekommen bin, war mir heute etwas unwohl, ich hatte nämlich seit Mittwoch keine Sicherungskopie mehr angefertigt. Also schnell wenigstens eine zweite "Sicherheitskopie" erstellt. Nach einer Teepause habe ich dann weitergearbeitet - natürlich mit der leicht veralteten Variante. Etwas angesäuert habe ich heute also schon gegen 4 die Bibliothek verlassen und die Kontrolle, was denn nun wo verblieben ist, auf morgen verschoben. ^^ Hätte ich mich nicht verunsichern lassen, hätte ich das Problem nun nicht.

Mittwoch, 11. Juni 2014

Gewitterträume

Es verspricht ein durchwachsener Tag zu werden, wenn es bereits morgens stürmt und gewittert und man in seinen Pyjamas die Pflanzen vom Balkon retten muss... Aber bevor ich mich jetzt in endlosen Litaneien über das Wetter oder das Fortkommen meiner Masterarbeit ergehe, zeige ich euch lieber ein paar schöne Sachen. Ausstehend ist beispielsweise noch meine Stofflieferung der letzten Woche!
Ehrlich gesagt weiß ich gar nicht mehr, warum konkret ich bei Buttinette gelandet bin, ich vermute, ich wollte eigentlich nur einen Jersey als Futter für ein geplantes Kleid kaufen, und dann landete doch etwas mehr in meinem Warenkorb. Damit das Stoffgucken nicht so langweilig ist, habe ich übrigens den letzten Rest meines zeichnerischen Könnens zusammengekratzt und kleine Projektskizzen gezeichnet! Seid bitte nicht zu streng mit mir, ich habe seit Jahren nur noch "skizziert"! ^^

Jersey Mariella in schwarz und Chiffon Tupfen schwarz/beige, den Spitzenkragen gibt es immer noch bei etsy!
Das erste Projekt mit der ersten Zeichnung. Schwarzer Chiffon (ja, nach dem Sommerrock hatte ich wohl doch noch nicht genug!) mit wunderbar weichem, schwarzem Jersey als Futter und einem besonderen Stück Spitze am Ausschnitt, dass ich bereits vor Jahren gekauft hatte. Der Schnitt soll dem grauen Kleid von neulich ähnlich sein, also mit anliegender Schulter- und Brustpartie und weiter Taille. Bei diesen Pünktchen konnte ich einfach nicht nein sagen!

Baumwolljersey in Brombeer
Wenn ich mich richtig erinnere, war dieser Jersey in brombeer der ursprüngliche Kaufgrund. Den Flatterchiffon habe ich auch schon einige Jahre in meinem Stoffvorrat, nur bei der Umsetzung war ich länger etwas unschlüssig. Einen rosafarbenen Stoff mit Leo-Muster, Schnörkelornamenten und etwas goldglitzer muss man erstmal alltagstauglich in Szene setzen! Ich hoffe, dass ich das geplante Spaghettiträgerkleid dann auch tatsächlich tragen werde, die Farbkombi ist schon ungewöhnlich. ^^

Woll Butt Camilla in schwarz und Jersey Tupfen in petrol/türkis
Tja, das wars dann leider auch schon mit den konkreten Plänen und Zeichnungen. Noch in meinem Paket waren allerdings 4 Knäule schwarzes Baumwollgarn (für den nächsten Hippie-Häkel-Versuch) und toller Jersey in Petrol mit Punkten. Beim Bestellen schwebte mir für den Stoff ein Wickelkleid vor, als ich ihn in seiner auffälligen Pracht dann vor mir liegen hatte, war ich doch erstmal verunsichert... ^^

Damast Venezia in sekt und weiß
... klar ist hingegen, was aus diesen zwei Päckchen mal werden soll. Der "Damast Venezia" von Buttinette ist ein wirklich toller Stoff für Tischdecken, vor allem, weil er so leicht zu waschen ist und nicht gebügelt werden muss. Nachdem meine Mutti von der ersten Decke schon begeistert war, soll es nun noch zwei weitere geben. :)
Aber sowohl die Tischdecken als auch die anderen Projekte müssen wohl noch ein klein wenig warten, nun muss ich gedanklich doch wieder zu meiner Masterarbeit zurück. ;)

Sonntag, 8. Juni 2014

7 Pfingst-Sachen

Der kleine Grufti in meinem Herzen hätte euch zu Pfingsten gern ein paar Impressionen vom WGT gezeigt. Mein obligatorischer Nachbarschaftsbesuch war allerdings schon gestern, und eigentlich waren wir nur da um ein Konzert einer bestimmten Band zu sehen, die auch eher zarten Gemütern gefallen dürfte: Unloved
Ein paar ulkige Gestalten, ein paar bekannte Gesichter, große Reifröcke - und dazwischen noch ein Stadtfest mit Kinderschokolade und Nutella. Lustig und warm wars. ^^ Und davor waren mein Liebster und ich noch ganz spontan Möbel kaufen! Aber genug der Vorrede! 

Nun wieder 7 Bilder von Sachen, für die ich am Sonntag meine Hände gebraucht habe. Ob für 5 Minuten oder 5 Stunden ist unwichtig. Viele andere 7 Sachen-Sonntage findet ihr bei Grinsestern!

 1. Es ist Sonntag, es gibt Smoothies, es ist eine Erdbeer-
Banane-Mixtur.
 2. Nach der spontanen Möbelkaufaktion hatten wir zwei sehr
große 3D-Puzzles zu bewältigen. Die Holzfarbe fürs Wohnzimmer
ist walnuss und scheinbar out. Also haben wir eine ganze 
"Wohnwand" für 59€ erstanden!
 3. Da die Wohnwand einfach so aber einfach nichts für uns
gewesen wäre, haben wir alles ein bisschen anders zusammengebaut.
Am Ende hat alles funktioniert (und wir haben jetzt noch einen
Schuhschrank) und unsere wachsende Comic-Sammlung
hat endlich einen schönen Platz.
 4. Als Belohnung gabs Melone!
 5. Dann musste ich aber noch mal rann, mein Arbeitsplan
verlangte, das ich heute wenigstens ein bisschen was für
die Masterarbeit mache. War nur semi erfolgreich,
also morgen etwas mehr. ^^
 6. Zum Abendessen gabs Taco-Shells, zusammen mit
Mock Chicken, Käse und scharfem Linsen-Tomaten-Pampe. 
Lecker!
 7. Den Abend mit Eis und Comics (und jetzt noch 
Metallica live vom Rock am Ring!) - großartig!

 Ich werde jetzt noch ein wenig die Musik genießen und dann ins Bett, damit ich mit voller Kraft in die MA-Arbeit starten kann! Ein paar weitere organisatorische Sachen kann ich von meiner Liste streichen, ich weiß nun schon wo und wie ich die Arbeit binden lasse, und wie teuer es wird. Nur für eine Farbe konnte ich mich noch nicht entscheiden... Was meint Ihr, Blau oder Grün oder was ganz anderes? ^^

Donnerstag, 5. Juni 2014

Die Ruhe vor dem Sturm

Nach einem überraschenden Anruf Mittwoch Morgen erhielt ich heute einen weniger überraschenden aber umso erfreulicheren Brief - die Zusage für mein Stipendium für meine Promotion! :D 
Jetzt ist die Sache quasi in trockenen Tüchern - aber ein kleiner Wehmuts- oder besser Schweißtropfen steht mir trotzdem auf der Stirn: Recht unerwartet informierte mich die Sachbearbeiterin am Mittwoch Morgen auch darüber, dass meine Immatrikulation nicht mit den Richtlinien der Förderung vereinbar ist. Wiederum ist es für die Abgabe meiner Masterarbeit aber zwingend erforderlich, noch eingeschriebener Student zu sein ... ihr seht wo das hinführt!
Etwas panisch stelle ich mich nun also der Aufgabe bis Ende Juni meine Masterarbeit zu beenden, für die ich eigentlich bis Oktober Zeit gehabt hätte. Natürlich muss ich erklärend hinzufügen, dass ich geplant hatte, inhaltlich in diesem Monat fertig zu werden. Für die ganzen Sachen drumherum hätte ich mir aber gern mehr Zeit gelassen. Aber nun gut. Wie sagen viele Studenten so gern? "Ich habe solange ein Motivationsproblem, bis ich ein Zeitproblem habe." 

Und was ist die richtige Taktik, wenn man wirklich viel zu tun hat? 
Richtig - erstmal Kaffee trinken. Oder im Internet surfen. Oder in meinem Fall: Meine Mutti in Halle zum Shoppen begrüßen. ^^ 
Nun ja. Ich habe mir gesagt, ein paar T-Shirts brauche ich auch. Und sie hat nun mal grade frei. Und wer weiß, wann ich das nächste Mal dazu komme. Und überhaupt. *g* 

Das erste Stück, das ich heute in der Hand hatte, war dieses Donut-Portmonaie bei H&M (für 6,99€). Den Muffin im Hintergrund habe ich vor Jahren erworben, mit Begeisterung durch die Gegend getragen und meine Mitmenschen damit erfreut. Eigentlich brauchte ich es nicht, aber es war so unverschämt niedlich! Außerdem hat Mutti es mir nachträglich zum Kindertag geschenkt. ^^

Und weil Muttis bekanntermaßen die Besten sind (also meine zumindest) hat sie mir neben zwei neuen, unfotogenen Unterhemden (ich habe zu ihrem Missfallen seit einiger Zeit eines mit Loch am Ausschnitt getragen) auch noch ein schönes Top mit Spitze und dieses tolle Shirt mit Spitzeneinsatz spendiert. Beides gehört zur aktuellen Kollektion von H&M und kommt meinen aktuellen Spitzenvorlieben sehr entgegen. Die echte Farbe des Shirts entspricht übrigens eher das linke Foto!

Neben ein paar Drogerieprodukten sind schließlich noch 4 kleine Wollknäule in meinen Harry-Potter-Jutebeutel  gehüpft. Bereits seit monaten himmele ich das Lace-Garn "Daphne" von schoeller+stahl an, ganz besonders die Farbe 0001 (laut einem Amazonhändler trägt sie den Namen "Holz") in Wollweiß, Beige, Braun und Anthrazit hatte es mir angetan. Mit 5€/Knäuel war es mir aber viel zu teuer, außerdem wusste ich nicht so recht, was ich mit Lacegarn anfangen sollte. ^^ 
Eine Idee für ein Projekt habe ich immer noch nicht so richtig, aber bei 2,99€ konnte ich einfach nicht Nein sagen! ^^ Falls also jemand spontane Eingebungen hat, was ich mit Nadelstärke 3-4 aus einem Mischgarn (75% Schurwolle, 25% Polyamid) machen könnte - immer her damit. ;)
Ich werde erstmal noch den Resttag genießen (jetzt muss ich ja auch nicht mehr Anfangen an der Masterarbeit weiter zu schreiben...) und morgen dann noch mal richtig reinhauen vor dem Pfingstwochenende! :D

Dienstag, 3. Juni 2014

Grau ist eine warme Farbe

Bevor ich euch meine neuen Stoffe (und die Pläne dafür) ausführlich vorstelle, steht noch ein anderes Projekt auf meiner Liste. Ein luftiger Sommerrock mit Stufen ist vor kurzem unter besonderer Beteiligung der Overlock entstanden!

Meiner Meinung nach ist Grau perfekt für den Sommer! Nicht nur in Jersey, wie letzte Woche zu sehen war, sondern auch als gemusterter Chiffon. Davon war ich direkt überzeugt, als ich beim Stöbern in der Restekiste von Karstadt dieses Stöffchen fand:


Ein bisschen Leo, ein bisschen abstrakt - und eine wirkliche Zicke. Meine liebe Glittermuffin hat den Stoff auch schon verarbeitet, Gott sei Dank hat sie mir nicht erzählt, wie furchtbar er fusselt und flutscht, vermutlich hätte ich ihn dann nicht verarbeitet. *g* 
Außerdem habe ich mich beim Zuschneiden mit den Stufen total vertan, aber glücklicherweise haben sich beide Fehler wieder ausgeglichen. So sind es war nur zwei Stufen geworden, aber der Rock ist immerhin lang genug geblieben.

 
Gefüttert ist der Rock mit Resten des grauen Jerseykleides, dabei geht der Unterrock aber nur bis zum Knie, der restliche Stoff flattert dann um die Füße.
Sehr hilfreich beim Zuschneiden und Nähen war übrigens diese kleine Anleitung von Natron. Allerdings ließ sich der sehr dünne Chiffon nicht so gut kräuseln, darum habe ich die untere Stufe nur locker in Falten gelegt. Der Saum unten wurde einmal mit der Overlock gesäumt und dann noch mal mit einem Rollsaum verschönert.
Und jetzt lasse ich mir noch ein laues Lüftchen um die Füße wehen! ;)