Donnerstag, 30. Oktober 2014

Fröhliches Halloween mit Kürbis-Tomaten-Suppe

Die Version, die ich für mich gekocht habe - und die ich mit euch und den "Weibern" von RUMS teile! ;)

Morgen ist der offizielle Feiertag für alle Gruselfans und Kürbis-Nasen, für Geisterbeschwörer und Horrorfilmgucker, für Süßigkeitensammler und Kostümnäher - morgen ist Halloween!
Auch wenn ich selbst ein großer Verkleidungsfan bin, wird es für mich nur ein gemütliches Zusammensitzen beim gruseligen Filmabend geben, ein Partytyp bin ich nämlich überhaupt nicht. ;)
Aber es soll wenigstens etwas leckeres zu Essen geben - und vielleicht wollt ihr morgen diese großartige Kürbis-Tomaten-Suppe ausprobieren?

Kürbis-Tomaten-Suppe für 4 Personen


(Das Rezept ist eine Abwandlung der Pikanten Tomatensuppe mit Käse-Nachos aus dem Jamie Oliver "Jamies 15 Minuten Küche"-Kochbuch)

Zutaten

- 1 Hokkaido-Kürbis
- 100g Basmatireis
- 250g Paprikaschoten aus dem Glas
- 1 Dose (400g) Tomatenstücke
- 1 Limette
- 1 Zwiebel
- 3 Knoblauchzehen
- getrockneter Koriander, getrocknete Chili
- Salz und Pfeffer
- 250g Naturjoghurt

- als Beilage: Chiabatta, 2 Knoblauchzehen

Zubereitung

(0. Damit es so fix wie bei Jamie geht, solltet ihr alle Zutaten, einen großen Topf, eine große Pfanne und einen Pürierstab bereitstellen sowie schonmal Wasser aufkochen. Auch den Kürbis solltet ihr in Stücke schneiden.)

1. Zwiebeln kleinhacken und mit etwas Öl im Topf bei mittlerer Hitze glasig dünsten. Dazu den Knoblauch pressen (dafür könnt ihr euch das Schälen sparen) und nach Geschmack getrockneten Koriander und Chili zugeben (ich nehme 1,5 TL voll Koriander und ca. 0,5 TL Chili, würde ich sagen).

2. Nach kurzem Andünsten gebt ihr nun den Reis, die Paprikaschoten, die Tomatenstücke und den Kürbis hinzu. Mit heißem Wasser aufgießen, bis alle Kürbisstückchen bedeckt sind. Möglicherweise müsst ihr nach dem Pürieren noch mal etwas Wasser nachgießen. 
Nun noch kurz salzen und anschließend den Deckel drauf und köcheln lassen.

 3. Während die Suppe nun köchelt widmen wir uns der Beilage!
Auch wenn die Käse-Nachos im Originalrezept total lecker sind, finde ich geröstetes Chiabatta noch einen Tick besser: Dazu schneidet ihr das Brot in 2cm dicke Streifen. Die Pfanne auf dem Herd sollte auf mittelhohe Temperatur (7/10) vorgeheizt sein. Ohne Fett legt ihr die Brotscheiben nun in die Pfanne. Gut aufpassen, die Stücke brennen leicht an! Wenn beide Seiten goldbraun sind, alles aus der Pfanne nehmen und mit einer aufgeschnittenen Knoblauchzehe fest über die angerösteten Seiten reiben.
Am besten noch etwas im Ofen warmstellen.

4. Nun sollte die Suppe mindestens 10min gekocht haben - damit ist der Reis auf jeden Fall durch. Probiert aus, ob auch der Kürbis schön weich ist. Wenn ja, gehts ans Pürieren! 
Wenn alles schön sämig ist, wird noch mit Salz, Pfeffer und Limettensaft abgeschmeckt. Beim Servieren die Suppe noch mit Naturjoghurt garnieren - Fertig!

Ich muss zugeben - die Kombi aus Koriander, Tomate und Kürbis hat mich im ersten Moment etwas skeptisch gemacht. Aber das Ergebnis überzeugte mich! Sie Suppe ist würzig und sämig und wärmt richtig schön auf. Noch ein kleiner Tipp, falls ihr, so wie ich, Probleme habt, den Kürbis zu schneiden: Für 10-15min bei 180°C in den Ofen damit! Danach müsst ihr zwar beim Schneiden etwas aufpassen (weil heiß) aber es geht sehr viel einfacher!
So, nun aber viel Spaß beim Ausprobieren und ...


Dienstag, 28. Oktober 2014

Das ist mein Platz!

Na, wer von euch hatte jetzt diesen charakteristischen Tonfall von S. Cooper im Ohr? *g* Wenn ich - wie am letzten Wochenende zum Beispiel - handarbeite, findet ein großer Teil der Arbeit nicht vor der Nähmaschine sondern vor dem Sofa statt. Hier habe ich genug Platz, um die Stoffe auszubreiten und zuzuschneiden, es gibt einen Tisch, auf dem ich sicher meine Kaffeetasse abstellen kann, es befinden sich verschiedene Unterhaltungsmedien in Reichweite ... eigentlich perfekt. Aber vor kurzem ist der Platz noch etwas schöner geworden!

Wie oder was andere Kreativlinge am Dienstag arbeiten, seht ihr zum Beispiel beim Crea-Dienstag!
Normalerweise sitze ich mir den Hintern nämlich auf dem Teppich platt. Vermutlich habe ich es mir angewöhnt, vor dem Sofa zu sitzen, um alle Utensilien in Greifweite zu haben (oder sie irgendwo zu verstecken, unter dem Tisch zum Beispiel ^^). Außerdem kann ich so das Sofa nicht vollkommen vollfusseln. *g* Auf die Dauer ist das aber ziemlich unbequem. Dann bin ich über diesen tollen Pin gestolpert: Eine englischsprachige Anleitung für ein gequiltetes Kissen, dass mich an eine Rosshaarmatratze erinnert. 


Der robuste Weltkartenstoff, der eigentlich eine kleine Reisetasche werden wollte und schon bei meinen Tischsets zum Einsatz kam, reichte gerade noch so für ein 50x50cm Kissen, das insgesamt ca. 10cm hoch ist. 
Da ich aus Erfahrung weis, dass Füllwatte für Kissen eine recht begrenzte Lebensdauer hat, wenn man sich regelmäßig draufsetzt (darum benutze ich zum Sitzen nicht mehr unsere Sofakissen) habe ich im Baumarkt zusätzlich eine Schaumstoffplatte gekauft, die 50x50x5cm groß ist (Kostenpunkt 7-8€). Der Vorteil: Das Kissen ist wirklich sehr schön weich und gleichzeitig stabil. Der Nachteil? Das Quilten wird damit wirklich anstrengend, da der Schaumstoff wirklich kaum komprimierbar ist. Und wenn man die Räume über und unter der Platte nicht richtig mit zusätzlicher Watte ausstopft, kommt man beim Quilten der Ränder nicht weit (darum hat dieses Kissen auch keine schönen Ränder wie im Vorbild). 

Auch wenn hier nicht alles so lief, wie ich es mir gedacht hatte: Das Kissen ist wirklich prima und hat mir schon am Wochenende wirklich Erleichterung verschafft. Auch heute Abend werde ich es mir wieder darauf gemütlich machen, das Nähblog Contest-Nähobjekt will weitergenäht werden. ;)

Sonntag, 26. Oktober 2014

7 Sachen mit Teaser

Letzten Donnerstag gabs ja hier im Blog nicht viel zu sehen, um genauer zu sein: Gar nix! Ich war nicht nur mit dem echten Leben voll beschäftigt - ich habe auch für den Stoffkontor Nähcontest Stoff gekauft! Allerdings in Leipzig, Halle hat mich diesbezüglich ziemlich im Stich gelassen (kein Wunder, es ging ja auch nicht um Patchworkstoffe *g*). Und dann gab es auch nicht das, was ich eigentlich gesucht habe - zu Preisen, die ich zwar erwartet habe, die aber trotzdem ein größeres Loch in mein Portmonaie gerissen haben. Nachdem ich ob meines Projektes, der passenden Materialien, dem Leben allgemein, meiner ganzen "sonstigen" Aufgaben und der zugehörigen Zeitplanung eine mittelschwere Krise hatte, haben mich meine Lieben wieder aufgebaut. Frischen Mutes habe ich mich dann diesem Wochenende ausschließlich meinem "Meisterstück" gewidmet!

Darum: heute wieder 7 Bilder von Sachen, für die ich am Sonntag meine Hände gebraucht habe. Ob für 5 Minuten oder 5 Stunden ist unwichtig, allerdings gehts diesmal fast nur um ein Projekt. Viele andere 7 Sachen-Sonntage findet ihr wie immer bei Grinsestern

 1. Die Kaffeetasse auf den vollgekramten und umgeräumten Tisch gestellt.
Ja, ihr seht richtig. Kein Smoothie. Kein fancy Frühstück. 
Nur Kaffee. So ist das, wenn man ohne den Liebsten und mit einem großen Projekt
das Wochenende verbringt!
 2. Für mich allein gibts weniger Aufwand beim Frühstück, stattdessen
habe ich viele gerade Nähe genäht ...
 3. ... meine Hand probehalber in eine Tasche gesteckt ...
 4. ... Kaffeepause auf dem Teppich vor dem Sofa gemacht 
(diesmal wieder mit meiner besseren Hälfte ^^) ...
 5. ... noch mehr Nadeln in Stoff gesteckt ...
 6. ... Schrägband angenäht ...
 7. ... und die Utensilien für morgen bereitgelegt.

Obwohl ich das Wochenende komplett genutzt habe, bin ich noch nicht fertig mit meinem Projekt. Allerdings bin ich gut vorangekommen, also wird das schon werden. Schließlich wollen Silvi und ich nächstes Wochenende Fotos machen. ;)
Dank der Zeitumstellung hätte ich heute noch ein bisschen werkeln können, aber mein Hirnchen war schon ein bisschen breiig. Ein Teil habe ich bereits verschlimmbessert, da war klar, dass ich erstmal aufhören muss. ;)
Außerdem muss ich für den Arbeitsstart noch ein bisschen vorbereiten. ;) Euch wünsche ich wie immer einen guten Start in die neue - und Gott sei Dank kurze - Woche! :)

Dienstag, 21. Oktober 2014

Ein anderer Blickwinkel

Im Anschluss an meine Motivationsrede von letzter Woche noch ein kleiner Nachtrag: Sich über lange Zeit nur einem Projekt zu widmen, ist in meinen Augen besonders mühsam. Vor allem schleicht sich bei mir im Laufe der Zeit ein Tunnelblick ein, ich sehe die Fehler an der Arbeit nicht mehr - oder kann im schlimmsten Fall die Arbeit selbst nicht mehr sehen.


Da gegen hilft manchmal ein Perspektivenwechsel, hier anschaulich demonstriert von der kleinen Nala. Die war vor einer Woche, bei meinem letzten Heimatbesuch, quietschfidel. Obwohl ich nach den gelegentlichen Handyfotos meiner Mutti bereits eine Riesenkatze erwartet hatte, war sie immer noch ziemlich klein, kein Wunder, sie ist ja grad mal 11 Wochen alt. Allerdings wiegt sie nun schon stolze 1,25kg! :D
Zusammen mit meinem Brüderchen habe ich den Glastisch meiner Mutter zweckentfremdet...


Unter einem Tisch zu liegen und dabei bei schlechtem Licht gescheite Fotos zu machen während die Katze über mir herum hampelt, war wirklich schwierig, davon zeugen auch die Outtakes, von denen ich mal 9 zusammengestellt habe. :D
Trotzdem hat sich die Grinsekatze sehr gut angestellt. Und nun - frisch motiviert - sieht auch der Stapel Arbeit vor mir nicht mehr ganz so schlimm aus. Immerhin besteht die gute Wahrscheinlichkeit,
dass ich im Laufe der Woche in Leipzig Stoff für mein Contest-Nähwerk finden werde - und dann kann ich am Wochenende richtig loslegen. ;)

Sonntag, 19. Oktober 2014

7 Sachen

Heute wieder 7 Bilder von Sachen, für die ich am Sonntag meine Hände gebraucht habe. Ob für 5 Minuten oder 5 Stunden ist unwichtig. Viele andere 7 Sachen-Sonntage findet ihr wie immer bei Grinsestern!

 1. Sonntagsfrühstück mit dem Liebsten und 
Ananas-Bananen-Smoothies genießen.
2. Chaos beseitigen - vor allem der Schreibtisch hatte es nötig. ^^
 3. Händchen halten. :3
 4. Und auf dem Töpfermarkt stöbern. 
Mitgenommen haben wir aber nichts!
 5. Stattdessen gabs Kaffee und Kuchen im Lieblingscafé.
 6. Zu Hause gings dann an Arbeit Nr. 2 - Probeteil zuschneiden.
7. Und Probeteil in lustiger Stoffkombi zusammennähen.

Ehrlich - das Wochenende war schon nicht ohne. Das Thema für den Wettbewerb wurde bekannt gegeben: Unter dem Arbeitstitel "Stoffliche Landschaften" sollen alle Teilnehmerinnen etwas nähen, dass stellvertretend für ihr Bundesland steht. Zugegeben, auf den ersten Blick ist mir nichts eingefallen, aber mittlerweile habe ich - wie ihr seht - eine Idee. Etwas, was ich noch nie zuvor genäht habe. ^^
Und während ich mich mental mit diesem "neuen etwas" anfreunde, stehen natürlich noch einige andere Sachen an, viel zu tun also! Wenn ihr auch viel zu tun habt, wünsche ich euch ganz viel Motivation für den Wochenstart! :D

Donnerstag, 16. Oktober 2014

Über to-do-Listen, UFOs und Aufschieberitis

Als ich mich heut morgen anlässlich des Nähcontests durch einige Blogs klickte und dabei auf das sehr spannende 365 Tage-Quilt-Projekt stieß, ist mir spontan wieder mein Herbstquilt eingefallen, der seit mehreren Monaten unberührt und weniger als halbfertig in einer Kiste wohnt. Nachdem ich nun sogar einen Quilt zwischengeschoben habe, regete sich so langsam das schlechte Gewissen... Schon im April hatte ich festgestellt, dass ich mal daran weiterarbeiten sollte.

Während ich also überlegte, ob das 365-Tage-Projekt eine größere Motivation sein könnte (das Unfold your Blanket bei Natron und Soda hat anscheinend nicht gut geholfen), kamen mir ein paar Gedanken zu den Ansprüchen die ich an mich selbst stelle, wenn es um kreative Dinge geht.
Die digitalen, papierenen oder imaginären Näh- und Bastellisten hat bestimmt fast jeder irgendwo rumliegen - Projekte, in die man schon seit Jahren verliebt ist, die aber einfach noch nicht umgesetzt wurden. Dazu der mehr oder weniger große Stapel "UFOs" (also UnFertiger Objekte), die den Nähplatz verstopfen und schon bekommt man Stress! 

Egal wie gut ich bin - ein paar UFOs habe ich immer...

Im Folgenden ein paar Ideen, wie man aus diesem UFO-Schlamassel wieder herauskommt! (Und ja, ich bin mir bewusst, dass es schon etwas ironisch ist, diesen Blogpost zu verfassen. Stattdessen könnte ich ja auch einfach loslegen und an der Decke arbeiten... *g*)

1. Überdenke das Projekt

Die Mutter des Anfangs: Das UFO oder die Idee noch mal in die Hand nehmen und es krittisch betrachten. Will ich das tatsächlich noch mal tragen? Kann man das weiter verwenden? Ist der Fehler, den ich gemacht habe, auszubügeln? Hier muss man manchmal sehr ehrlich zu sich sein, Projekte sind einfach nicht zu retten. Aber es ist wirklich ein befreiendes Gefühl, wenn man sich auf diese Weise von einem Projekt verabschieden kann und so Platz für neues schafft! 

2. Das richtige Maß

Nun gibt es auf unserem Nähtisch also nur noch Projekte, die wir wirklich beenden wollen. Hier würde ich überlegen und planen: Wieviel Zeit kann ich investieren? Und welche Schritte sind realistisch?
An dieser Stelle habe ich einsehen müssen, das das 365-Tage-Konzept zu meinem Herbstquilt nicht passt. Wenn ich mich richtig erinnere, sind es über 1200 Teile, die ich zusammenfügen muss - und schon bleibt von der netten "Wir nähen jeden Tag ein Teil zusammen"-Idee nicht mehr viel über.
Alternativ kann man natürlich auch einfach loslegen ohne große Pläne zu schmieden - aber ich mag Pläne. *g*

3. Technische Hindernisse

Jetzt ist die Motivation da, aber es fehlt Material, Geld, das richtige Gerät - was tun?
Im Internet bestellen dauert lang, der lokale Laden ist zu teuer ... Einmal könnte man hier vielleicht die eigene Projektplanung überdenken (sollte ich erst alle Materialien zusammen haben, bevor ich ein Projekt beginne?), aber wenn das Kind schon in den Brunnen oder das Nähstück in die UFO-Kiste gefallen ist, müssen andere Lösungen her. Vielleicht kann man improvisieren? Leihen? Kompromisse machen? Manchmal finden sich ganz ausgefallene, tolle Ideen, wie man ein fehlendes Stück ersetzen kann.
Von ganz anderer Natur sind die Hindernisse, die Anleitungen machmal bereitstellen, aber hier liegt die Lösung sogar noch näher! Selbst wenn man niemanden kennt, der eine bestimmte Technik beherrscht, bieten youtube, Pinterest und Co. viele tolle Erklärungen zu den ausgefallensten Problemlagen. Allerdings besteht hier die Gefahr, dass man sich nach dem lehrreichen Video plötzlich dem nächsten lustigen widmet - dann folgt noch eins und auf einmal ist es 5 Stunden später. ;)

4. Such dir Mitstreiter!

Allein fehlt die Motivation? Dann sollten wir uns schleunigst Leute suchen, die uns anfeuern! Sei es in einem Blog, einem Forum (hier empfehle ich Work in Progress-Beiträge bei Natron&Soda ^^) oder auch bei Familien und Freunden: Wenn ich jemanden habe, dem ich Fort- und Rückschritt berichten kann, motiviert mich das ungemein! 
Ansonsten helfen auch niedliche Tierbilder (ich empfehle bekannterweise Miezen ^^)

Motivationskatze für den letzten Rest Text. ;)

5. Wenn gar nichts mehr geht?

Sich immer nur "altes Zeug" vorzunehmen, wenn eigentlich ein anderes Projekt unter der Nadel brennt, ist sicherlich auch nicht der richtige Weg. Gerade aus meiner beruflichen Situation musste ich schon oft erkennen, dass ich bei wirklich ungeliebten Aufgaben manchmal einfach nur mit Prokrastination gegensteuere! So kommt man wirklich nicht weiter, und schließlich soll unser Hobby ja angenehmer Zeitvertreib bleiben. Von daher muss ich wohl ab und an selbst einsehen, dass UFOs okay sind. Irgendwann wird schon die Lust und Gelegenheit kommen, sich einer älteren Idee zu widmen.

Und irgendwann werde ich mir sicherlich auch wieder den Herbstwindquilt vorknöpfen. Bis dahin hibbele ich aber erstmal der Aufgabe entgegen, der ich mich als Kandidatin für den Nähblog Contest stellen muss - mangels anderer Bewerber aus Sachsen-Anhalt habe ich es nämlich schon in die zweite Runde geschafft! :D

Dienstag, 14. Oktober 2014

Quilt "applizieren": wenig Aufwand, großer Effekt!

Auf meiner Quilting und Patchwork-Pinwand sammele ich schon länger auch solche Projektideen, die nicht auf einem möglichst komplexen Muster basieren, sondern eher minimalistisch ausgerichtet sind. Die Tischdecke, die ich hier vor kurzem gezeigt habe, profitiert beispielsweise von der Wirkung weniger Akzente. Sie war jedoch nicht mein erster Minimal-Quilt - schon vor einigen Wochen habe ich eine flauschige Tagesdecke für meine liebe Freundin Christina (Herbstregen) fertiggestellt, die "Minimal" und "Shabby Chic" vereinen sollte. Und da sie ihr Geschenk nun endlich erhalten hat, kann ich euch auch ein paar Bilder zeigen!


Als ich nach einem geeigneten Platz für die Fotos suchte, bot sich mal wieder unser Hinterhof an. Zusammen mit einem großartigen Stuhl, der wohl über 100 Jahre auf dem Buckel haben soll und von meinem Opa liebevoll restauriert wurde, wollte ich die Decke in Szene setzen ... 


... und unterschätzte ihre Dimensionen! ^^° Ich glaube, am Ende hatte sie 130x170cm erreicht, sodass sie sich einfach nicht fancy auf dem Stuhl drapieren lassen wollte.


In der gerade ausgelegten Variante erkennt man zumindest etwas mehr: Ich habe längere Streifen Patchworkstoffe in weiß, rosa und lila ausgewählt und mit einem kleinen Farbverlauf aneinander genäht. Der so entstandene Patchworkstreifen war ca. 55cm breit (würde ich jetzt mal sagen - gemessen habe ich nämlich nicht) und wurde direkt auf den rosa Untergrundstoff genäht. Zur Verbesserung der Haltbarkeit habe ich an beiden Seiten der Applikation noch ein bisschen Blümchenspitze aufgenäht, die farblich ziemlich gut dazu passte.


Die Rückseite aus dezentem weißen Fleece wird nur durch die parallel zur Applikation verlaufenden Quiltlinien betont, die allesamt mit der Maschine gemacht sind. Erst hatte ich überlegt, ähnlich wie beim Harry Potter-Wappen-Quilt mit dickem Stickgarn zu quilten, aber das wäre dem zurückhaltenden Charakter des Quilts nicht gerecht geworden.

Am Ende war ich sehr zufrieden mit dieser Arbeit. Einen kurzen Schreckmoment hatte ich, als ich Christina in Kiel besuchte, und sie mir dort erzählte, dass sie zwar Shabby Chic nachwievor toll findet, aber eine Abneigung gegen Pink hat! Gott sei Dank mag sie dennoch Rosa, Lila und Co. ... und ich glaube, der Quilt gefällt ihr auch ganz gut. ;)

Und weil hier immer noch Krankenlagerstimmung herrscht, werde ich mich mit diesem Quiltchen mal unter die kreativen Dienstagswerkler mischen. Wenn ich nämlich noch weiter auf Pinterest nach Quilts suche, will ich direkt wieder loslegen... ;)

Sonntag, 12. Oktober 2014

7 Sachen

Heute wieder 7 Bilder von Sachen, für die ich am Sonntag meine Hände gebraucht habe. Ob für 5 Minuten oder 5 Stunden ist unwichtig. Viele andere 7 Sachen-Sonntage findet ihr wie immer bei Grinsestern

 1. Frühstück mit frischen Brötchen und Sonntagssmoothie genießen!
 2. Und dann im Anschluss erstmal ein Geburtstagsgeschenk verpacken.
 3. Und schließlich: Endlich wieder Nähen! :D
 4. Zwischendurch eine DVD einwerfen, die bald besprochen werden will...
 5. ... und dazu Kuchen vom Heimatkurzbesuch gestern genießen.
 6. Dann noch ein bisschen manuell rüschen.
 7. Und schließlich Kürbis-Tomaten-Suppe mit gröstetem Brot wegspachteln!

 Die Suppe ist nach einem Rezept von Jamie Oliver, das ich etwas abgewandelt habe (im Original ist es eine reine Tomatensuppe, die ich auch schon sehr lecker finde!). Leider ist sie etwas dick geworden, aber sie war trotzdem sehr lecker! Mit Knoblauch, Koriander, einer Priese Chili ... Bei dem ungemütlichen Wetter wärmt das richtig durch! :D
Ja, auf Facebook habt ihr vielleicht schon gesehen, dass ich gestern kurz in der Heimat, Familie und Familienmieze besuchen war. Die Zeit dort ist eher kurz ausgefallen, denn bei uns herrscht Krankenlagerstimmung. Aber langsam gehts bergauf. Daher hoffe ich, dass wir morgen wieder fit sind! 
Euch wünsche ich wie üblich einen guten - und vor allem krankheitsfreien - Wochenstart! :)




Donnerstag, 9. Oktober 2014

Harry Potter The Exhibition - ein Kurzbericht

Am Sonntag habt ihr schon einen kleinen Einblick von unserem Köln-Aufenthalt am Wochenende bekommen, vor allem aber von unserer luxoriösen Unterkunft. Daher will ich euch jetzt nicht länger auf die Folter spannen und ein bisschen von der Ausstellung erzählen, die der eigentliche Grund für unser Köln-Wochenende war! Wenn ihr meinen großen Bericht lesen (oder die Bilder in groß angucken ^^) wollt, findet ihr noch mehr als das hier beim DeepGround Magazin!

Da unser Hotel in der Nähe des Doms lag, von dem das Odysseum nicht übermäßig weit weg sein sollte, haben wir uns am Samstag - also Tag 2 nach der Ausstellungseröffnung - zu Fuß auf den Weg gemacht. Ungefähr 45min, eine Brücke, die Lanxess-Arena und einige langweilige Straßenzüge später waren wir auch schon angekommen. Das Odysseum liegt wirklich ein bisschen ab vom Schuss mitten in einem Gewerbegebiet. Die Sardinendose zwischen Baumarkt, McDonalds und einem riesigen Musikhaus (in dem sich Marcus später noch ausgetobt hat! ^^) sollte also beinah magische Artefakte beinhalten? Na ja - Von Außen stimmt die Stimmung, trotz kleinerer Dekoversuche, also nicht so sehr, aber es zählen ja bekanntlich die inneren Werte!


Auch hier muss ich mich wohl nicht darüber auslassen, wie wundervoll die Arbeit der Kostümbildner, Kulissenbauer und sonstigen Ausstatter ist! Detailverliebtheit, kreatives Design - wie gern hätte ich einige Dinge angefasst! Die glänzenden Quidditch-Umhänge, das wunderschöne Holz der Möbel... nun, ich musste mich mit Fotos zufrieden geben (und mit den Dingen, die man später im Shop erwerben konnte).

Klingt erstmal ganz gut, oder? Leider hat die Ausstellung zwei Schwachpunkte. Einmal: Sie ist viel zu kurz! Nur ungefähr 10 Räume inkl. dem Shop, die teilweise sehr klein und wenig ausstaffiert sind... Sodass wir bei weitem nicht die angegeben 90 min drin waren. Selbst wenn wir jedes Schild gelesen hätten, hätten wir vielleicht 5min länger gebraucht. Die Beschreibungen beschränken sich nämlich in der Regel auf die Benennung der Dinge. Sehr schade.
Aber gut - auch das könnte ich verschmerzen, wenn der Spaß nicht so teuer wäre! 29,95€ zahlt man für den Eintritt. Das Foto, das man in der Fotobox machen kann, kostet mindestens 18€ und ist von schlechter Qualität. Und das Merchandising ... Pullis für 55€, 8 Postkarten für 10€, ein Schal 28€, ein Schokofrosch in billiger Plasteverpackung 5€! Boar. Da habe ich mit den Ohren geschlackert. Und am Ende durfte neben dem Foto nur ein kleines Lesezeichen (6,50€...) mit nach Hause kommen.

Fazit? Ich bin froh, das ich da war (wer weiß, wann ich das nächste Mal nach London komme, um dort die "große" Ausstellung anzusehen?), aber so richtig passig finde ich das Preis-Leistungsverhältnis nicht.
War jemand von euch schon da? Oder wollt ihr vielleicht noch hin? Bis Februar 2015 habt ihr noch Zeit! ;)

Dienstag, 7. Oktober 2014

[10+6]: NÄHBLOG CONTEST – Goldkinds Blog für Sachsen-Anhalt

Während mir Nähen, Häkeln und allgemein "Selber machen" in Fleisch und Blut übergegangen ist, beschäftigt mich die Frage "Warum blogge ich?" und vor allem "Wie und was blogge ich?" doch öfter, wie regelmäßige Leser vielleicht schon bemerkt haben.
Eine Brigitte Lesermeinung stellt zu diesem Thema fest, dass beides Feminismus mit Füßen tritt und mehr oder weniger vollkommen überflüssig sei. Nun - ich sehe das absolut nicht so. Aber meine fragmentarische und unausgereifte Meinung zum Feminismus oder ähnlichen Themengebieten gehören nicht in diesen DIY-Blog. ;) Daher, quasi als Kontrastprogramm, möchte ich heute ein paar Fragen beantworten und mich damit für den vom Stoffkontor ausgerufenen Wettbewerb als Kandidatin für Sachsen-Anhalt aufstellen lassen, nachdem die liebe Silvi mich ja nominiert hat!

Nähblogcontest



[10 Fakten]:
Name: Ivonne
Aus: Halle, Sachsen-Anhalt
Bloggt seit: 04/2007
Auf: goldkindsblog.blogspot.de
Näht mit: Nähmaschine von Privileg (Modell 1510/1512) und Overlock von W6 (Model 454D)
Ich in drei Worten: Streber - Stubenhocker - Schöngeist
Mein Lieblingsplatz: Mein Sofa - oder einer meiner drei Schreibtische.
Daran arbeite ich gerade: Die unfertigen Objekte stapeln sich gerade ein wenig auf meinem Nähplatz. Am liebsten arbeite ich aber momentan an einem neuen Kleid aus einem tollen Bordürenjersey!
Hier lese ich regelmäßig: Da sind einmal die vielen tollen Blogs, die hier auch im Blogroll verlinkt sind, ansonsten stöbere ich gern bei Pinterest. Im Buchladen oder der Bibliothek blättere ich gern durch neue Handarbeitsbücher. Und vor kurzem habe ich die Cut-Zeitschrift für mich entdeckt!
Zitat oder Motto: Manchmal muss man einfach anfangen ohne zu wissen, wie es am Ende ausgeht.


[6 Fragen]:
[1.]:Was ist deiner Meinung nach das Erfolgsgeheimnis erfolgreicher Blogs?
Ob ich da die richtige Ansprechpartnerin bin...? ;) Ich versuche mich trotzdem an einer Antwort. Neben der obligaten Portion Glück, nochmal so viel Fleiß und etwas, das gezeigt werden möchte, steckt der entscheidende Faktor im Menschen hinter dem Blog.Hier sollte man einfach auf sein Bauchgefühl hören: Wieviel möchte ich von mir Preis geben? Was zeigt man wie und wann? In welchen Abständen will ich bloggen? In erster Linie sollte es beim Bloggen nicht um Leser, Klicks und Geschenke gehen, sondern das man hinter seinem Projekt stehen kann. Dann kann man auch erfolgreich werden - was auch immer das im Einzelnen heißen soll.

[2.]: Woher schöpfst du Inspiration und den Mut um die Dinge immer wieder neu anzupacken?
Pragmatismus! Die Motivation zu Beginn meiner Nählaufbahn war die Hoffnung auf passende Kleidung nach meinem eigenen Geschmack, die ich bezahlen kann. Rückblickend musste ich natürlich erkennen, dass Selbstmachen nicht unbedingt günstiger ist als kaufen, dass Selbstmachen kein Garant für Passform ist und das mir manche Dinge einfach nicht stehen, obwohl ich sie gern tragen würde... 
Neben diesem simplen "Haben Wollen"-Gefühl reizt mich auch die Herausforderung - neue Schnitte, neue Techniken, neuer Stoff! Meine Hände können einfach nicht lange stillhalten! ^^
[3.]:Welches sind deine 3 Lieblingsprojekte von anderen Usern?
Das ist eine verdammt schwierige Frage, denn fast täglich sehe ich wahnsinnig tolle, kreative, aufwändige Projekte, so dass ich mich fast nicht entscheiden kann. Daher wähle ich die drei Projekte ein wenig zufällig aus. ;)
Einmal bin ich ein ganz großer Fan von Natrons Nähkünsten. Tolle Designs, ungewöhnliche Kombinationen und vor allem das "Innenschön", wie beispielsweise bei der Larissa Jacke - ich meine, guckt euch das Futter doch an! Dazu muss man nichts mehr sagen. 
Dann bewundere ich die Patchworkarbeiten von Mrs. Hands. Besonders angetan hat es mir ihr gigantischer Double Wedding Ring Quilt, den sie später verschenkt hat. So einer steht auch auf meiner "to sew-Liste".
Tja, und am Schluss? Ein Projekt, das mir sehr am Herzen liegt und stellvertretend für viele andere große und kleine Nähwerke unterschiedlicher Nähneulinge steht: der Pünktchenrock meiner lieben Silvi. Nicht nur, das ich den Rock so auch direkt anziehen würde, nein, hinter diesem Nähwerk, dem zweiten überhaupt, das sie selbst gemacht hat, stehen viele liebe Freundinnen, denen ich im Laufe der letzten Jahre die ersten Handgriffe an einer Nähmaschine gezeigt habe. Viele davon sind jetzt erfolgreich "infiziert" und es freut mich einfach wahnsinnig, wenn jemand meine Begeisterung teilt!

[4.]:Was hat dir bei deinem Start ins Bloggerleben geholfen?
Rückblickend war vermutlich die kaum bis wenig vorhandene Leserschaft ein großer Pluspunkt! Natürlich möchte man sich mit seinem Blog zeigen - gleichzeitig gibt man viel von sich Preis und muss vielleicht die Grenzen erst noch ausloten. Peinliche Fotos, Rechtschreibfehler o.ä. sind allerdings für mich vor einer überschaubareren Leserschaft besser zu verkraften gewesen. ;) 
Außerdem habe ich von den wenigen Personen, die meinen Blog von seiner Geburtsstunde an begleiten, sehr viel hilfreiches Feedback bekommen!

[5]: In welchen Situationen stößt du an Grenzen bei deiner Arbeit?
Da ich weder hauptberuflich nähe noch professionell diesen Blog betreibe, ist mein Hauptproblem vermutlich Zeit. Dieser limitierende Faktor zwingt mich oft zu Kompromissen - wenn man damit aber bewusst umgeht, kann die Priorisierung auch Vorteile bringen. So möchte ich versuchen alle meine Ressourcen bewusst einzusetzen und kann mich außerdem darin üben, auch ein nicht ganz perfektes Projekt mal als abgeschlossen zu betrachten. 
Von ganz realer Natur sind daneben aber auch technische Grenzen... Beispielsweise verzweifele ich regelmäßig am Umfädeln meiner Overlock... ;)

[6.]:Auf welches Projekt bist du besonders stolz?
Auch wenn ich alle meine großen und kleinen Projekte lieb habe, ist mein Dauerliebling mein großer Cathedral Window Quilt, der ja hier im Blog sogar mein Hintergrund sein darf. Nach der anstrengenden Examenszeit habe ich mich drei herrliche Wochen nur dem Nähen gewidmet und am Ende dieses tolle Projekt bekommen. Ein echtes Erfolgserlebnis!
Von absolut praktischem Nutzen ist daneben mein selbst erstellter Kleiderschnitt, den ich über die Jahre meiner kurvigen Figur angepasst habe. Jetzt kann ich mir immer Kleider nähen, die mir richtig gut passen!

[*]: Dein Tipp für Beginner
Für Blog-Anfänger? Ganz davon abgesehen, das natürlich jeder seinen eigenen Weg gehen muss (also quasi der erste Tipp vor allen anderen: Sei du selbst!) gibt es ein paar äußere Umstände, die mir als Leser bei anderen gut gefallen:
1. Schöne Dinge zu betrachten ist mit schönen Fotos noch schöner!
2. Blogge regelmäßig (auch einmal im Monat ist regelmäßig ^^).
3. Zeig, was dich interessiert und nicht was andere vielleicht lesen wollen.
4. Gestalte auch deine Texte sprachlich ansprechend.


Soviel also zu den Fragen und Fakten. Ich bin schon sehr gespannt auf die Kandidaten für die einzelnen Bundesländer - und falls ich das Glück habe, für mein Bundesland als Kandidatin aufgestellt zu werden, bin ich direkt noch viel gespannter auf die Nähaufgabe, die es zu bewältigen gibt!
Haltet ihr mir die Daumen? Oder möchtet ihr selbst als Kandidaten dabei sein? :D

Sonntag, 5. Oktober 2014

7 Sachen aus Köln

Mit letzter Kraft gibt es grad noch so heute wieder 7 Bilder von Sachen, für die ich am Sonntag Wochenende meine Hände gebraucht habe. Ob für 5 Minuten oder 5 Stunden ist unwichtig. Viele andere 7 Sachen-Sonntage findet ihr wie immer bei Grinsestern!

1. Ein edles Frühstück in Gesellschaft eines B-Promis genossen.
2. Auf den Auslöser gedrückt.
3. Noch mehr leckere Dinge gegessen.

4. In Gesellschaft auf den Auslöser gedrückt.
5. Teure und lustige Errungenschaften in die Kamera gehalten.
 6. Nicht selbstgemachte Nervennahrung verputzt.
7. 743 Wörter getippt und Verbesserungen meines Co-Autoren eingefügt.

Wie ihr sehen könnt, ging es an diesem Wochenende recht unkreativ zu. Stattdessen haben mein Schatz und ich fast 1000km zurückgelegt um Köln und ganz besonders die Harry Potter-Ausstellung zu besuchen (Bericht folgt ^^). Einquartiert waren wir dank eines Groupon-Gutscheins im fünf Sterne Hotel - in dem die Minibar verdrahtet ist und das Frühstück 29€ p.P. kosten soll. Wirklich eine ganz andere Welt - die für ein Wochenende ganz lustig ist, aber dann ist auch gut. ;)
Wir haben in Köln ein bisschen Sightseeing betrieben, lecker gegessen, unser achtjähriges Jubiläum gefeiert - und sonst nicht viel angestellt. Die Hin- und Rückfahrten haben ganz schön geschlaucht, dabei war ich ja nur Beifahrerin. ;)
Am Ende des Tages ist daher bei mir nicht mehr viel Hirnschmalz über - aber das Wochenende war trotzdem toll! :D Ich hoffe, ihr könnt frisch und munter in die neue Woche starten!

Donnerstag, 2. Oktober 2014

Dreieckshose 2.0

Ihr erinnert euch an die modisch fragwürdige Haremshose, die ich euch im Juli gezeigt habe? Es gibt sie noch - bisher habe ich den fabelhaften Stoff noch nicht umgewidmet. ;) 
Tatsächlich hat sie sich bisweilen sogar als sehr praktisch erwiesen, so kann man mit dieser Hose beim Brötchen auf dem Sofa essen nur sehr schwer das Sofa vollkrümeln. Und sie ist halt einfach sehr sehr bequem!
Das ich mit dieser Meinung nicht allein bin, habe ich bereits daran gesehen, dass einige den Pin mit dem "Schnittmuster" weitergepint haben (gut so! ^^). Sogar mein Liebster (der viel zu selten von mir bedacht wird mit Nähwerken) hat sich für meine neu gewonnene Beinfreiheit so begeistern lassen, dass er auch eine Dreieckshose haben wollte. Daher: Vorhang auf für die modische Gradwanderung 2.0!

(Mein Liebster hat sich für diese Aufnahmen in volle Montur geschmissen - inkl. der besten Hausschuhe ever. Aber - versuchen wir uns auf das wesentliche zu konzentrieren! ^^)
Bei dieser Hose habe ich keinen leichten, fließenden Stoff benutzt, sondern eine schwere Jersey-Qualität, vergleichbar mit Romanit-Jersey. Worum es sich genau handelt, kann ich aber nicht sagen, da es sich um einen Coupon vom Stoffmarkt handelt. Durch die andere Stoffqualität sitzt die Hose schon anders als meine, allerdings nicht nachteilig wie ich finde.
Wie bei Hose Nummer 1 habe ich oben einen Bund angenäht, diesmal allerdings sehr viel schmaler und etwas lockerer. Dafür gab es aber auch an den Beinausschnitten kleine Bündchen. Diese dienen nicht nur der Bequemlichkeit sondern sorgen auch dafür, dass die Beinlänge halbwegs erreicht wird, die ein fast 1,90m großer Mann braucht. ;)

Was das Nähwerk neben meinem Label noch braucht? Taschen! Die haben sich einfach bewährt! In der Vergrößerung kann man an den Nähen oben ein wenig erkennen, dass ich die Fadenspannung an der Overlock nicht optimal eingestellt habe ... Ärgerlich, bisher aber nur ein optisches Manko. Ansonsten war ich aber ganz zufrieden mit dieser Arbeit. :)
Ach, ein kleines Extra habe ich für euch noch!


Wir hatten beim Fotos schießen ein paar Probleme die richtige Pose zu finden (ähnlich wie bei meinen Fotos mit Silvi im Sommer). Nachdem wir can't touch this performed hatten, waren aber einige brauchbare Schnappschüsse dabei ... ;)
Falls ihr nun endgültig überzeugt seid, auch so eine Hose haben zu müssen, gibts hier noch mal den entsprechenden Pin mit Schnittmuster für die Basis-Haremshose!

Mittwoch, 1. Oktober 2014

Comic Obsession II

Heute könnte ich in mindestens doppelter Form über ein in diesem Blog untervertretenes Thema sprechen! Einmal war ich gestern Abend die neuste Comic-Verfilmung begutachten: Sin City 2 hat eindeutig seine Höhen und Tiefen. Und wenn man wie ich den ersten Teil noch nie komplett gesehen hat, wirkt die Story noch ein wenig belangloser. Dafür überzeugen natürlich Optik und Soundtrack auf ganzer Linie, auch den 3D-Effekt fand ich gut eingesetzt. Soviel dazu ...


Angelehnt an meinen ersten Beitrag zur "Comic Obsession" soll es aber heute um diese Kissenhülle gehen. Wieder habe ich mich nicht an meinen persönlichen Lieblingshelden gewagt - Geburtstagsgeschenke haben einfach Vorrang! Und nachdem Jen der Schnitt für den Iron Man Arc Reaktor von Fandom in Stitches so gut gefallen hat, ist die Wahl nicht schwer gefallen. 
Probleme hatte ich eher, passende Farben für das Paper-Piecing-Projekt auszuwählen. Die für Iron Man typischen Rot- und Goldtöne fand ich zu auffällig, zumal ich schlecht einschätzen konnte, ob diese überhaupt in Jens Wohnzimmer passen würden. Die Google-Suche zeigt aber auch ein paar scherenschnittartige Zeichnungen von Iron Man, die den Fokus auf das bläuliche Glühen des Reactors legen. Das hat mir gut gefallen! :D

An alle Comic-Fans: Nein, für die Verpackung musste kein Comic dran glauben... ;)
Eine kleine Warnung zum Paper-Piecing-Schnitt: Auf Fandom in Stitches wird der Schnitt mit einer Schwierigkeitsstufe von 4 von 5 Scheren ausgezeichnet. Grundsätzlich ist er zwar komplex aber zu bewältigen, das eigentliche Problem ist aber die Größe der Einzelteile!
Das Kissen ist insgesamt 35x35cm groß, die Vorlage habe ich im Posterdruck meines Druckers auf 2x2 DIN A4-Blätter gedruckt. Trotzdem waren einige Teile wirklich winzig! Solltet ihr dieses Stück nacharbeiten sollen, empfehle ich auch ganz dringend, den Schnitt zu vergrößern und viel Geduld mitzubringen. ^^
Ansonsten gibt es aber nichts zu meckern. Beim Quilten habe ich mich - wie bei Kissen 1 auch schon - eher zurückgehalten, sowohl farblich als auch beim Muster. Wie ihr oben auch sehen könnt, habe ich Hinten einen Hotelverschluss eingebaut. Der ist praktisch und stört beim Knuddeln nicht. ;)


Der Beweis, dass das Kissen schon angekommen ist und bereits neue Freunde geschlossen hat (und hier auch in Worten und weiteren Bildern)!

Ein kleiner Nachtrag: Diesen Beitrag verlinke ich natürlich bei der großartigen Nerd'n'Geek-Linkparty bei Lotta, schaut auch bei den anderen Beiträgen vorbei! :D