Donnerstag, 29. Januar 2015

Natsuno Hiraiwa: Shape Shape

Ich weiß ja nicht, wie es euch geht, aber ich liebe Details. Bei Nähprojekten (nicht nur dort, aber da am auffälligsten) verliere ich mich gern in Winzigkeiten, Innenschön und (Taschen-)Planungen, sodass ein einfaches Projekt dann manchmal zum Monster - oder noch schöner - nie realisiert wird. Ich mag das. 
Auch lange an einem Projekt zu arbeiten, schafft manchmal erst die innige Bindung, die ich zu meinen Nähwerken aufbaue. Aber manchmal muss es auch einfach gehen. Am besten easy und effektvoll, und vielleicht auch schneller zu nähen. Aus dem Hause Stiebner scheint es dafür das ideale Buch zu geben: 

"Shape Shape. Minimalistische Mode mit maximaler Wirkung"


Nähprojekte chic in Szene gesetzt - auch auf dem Cover.

Die Autorin des Buches Natsuno Hiraiwa studierte Kunst in Tokio und Modedesign in Paris, daher ist die Wirkung der Modelle in ihrem Buch kaum verwunderlich: Auf den ersten Blick zurückhaltend und beinahe nüchtern, enthüllt sich bei näherem Hinsehen eine gewisse Rafinesse. 
Die einzelnen Stücke spielen mit runden Formen, ungewöhnlichen Faltungen und einfachen Schnittteilen - hier ist der Titel wirklich Programm! 
Zwei potentielle Lieblingsstücke: Variable Stola und Ärmellose Bluse mit toll verdrehtem Rücken.
Insgesamt 19 Projekte sind enthalten: 5 Blusen, 4 Röcke, 3 Schals/Kragen, 3 Stola/Capes, 2 Taschen, 1 Weste und 1 Hose. Schnittauswahl ist damit etwas Blusenlastig, aber sonst recht ausgewogen, wie ich finde (auch wenn ich persönlich ein bisschen traurig bin, das kein Kleiderschnitt enthalten ist ^^). Die Designs sind dabei auf Vielfältigkeit ausgelegt: Die beiden Beispiele oben lassen sich zum Beispiel auf ganz unterschiedliche Weise tragen.

"Wie man die Kleidung am besten trägt, hängt von der Person ab, die sie trägt: Von ihrer Figut, ihrer Stimmung, dem Anlass, dem Aufenthaltsort. Als Designerin versuche ich, Kleidungsstücke zu entwerfen, die der Trägerin möglichst viel Freiheit und Gestaltungsspielraum lassen, anstatt sie in fest gefügte Formen zu zwängen (...)."
(Shape Shape, S. 6)
Nun, den modischen Spielarten sind aber auch Grenzen gesetzt. Besonders einschränkend wirkt sich dabei leider die Größenauswahl der Schnitte aus. Zunächst sind die Kleidungsstücke für eine Körpergröße von 160cm ausgelegt - das ist für die durchschnittliche Europäerin schon ein "kleines" Problem. Zudem sind die Kleidergrößen auf S, M und L beschränkt, dabei geht "Large" von einem Brustumfang 91 cm und Hüftumfang von 98cm aus - kein besonders umfangreiches Größenprogramm.
Zugegeben, für einen Halbkreis mit zwei Löchern bräuchte man vielleicht keinen Schnitt und keine Anleitung - bei einigen anderen Modellen kommt man aber nicht so "leicht davon". Schließlich will ich mir kein Nähbuch zulegen, dessen Schnitte ich alle erstmal vollständig anpassen müsste!

Apropo Schnitte: Diese sind alle auf beiliegenden Mehrschnittbögen verteilt. Damit entfällt nerviges Ausdrucken und Zusammenkleben, dafür muss man aber abmalen. Dabei sollte man auch schon bedenken, das die Schnitte keine Nahtzugabe enthalten.

Beispiele für den Anleitungsteil: Einnähen eines Reißverschlusses und Fertigstellung der Ärmellosen Bluse.
Hat man sich dann einmal für ein Modell entschieden und den Schnitt entsprechend auf den Stoff gebracht, geht es zum entscheidenden Schritt: Dem Nähen.
In der typisch japanischen Vorgehensweise folgen die eigentlichen Anleitungen am Ende des Buches, zuvor werden auf großformatigen Fotos die Projekte vorgestellt. Der Anleitungsteil ist, ebenfalls typisch, textreduziert und stattdessen mit vielen Zeichnungen versehen. Verweise innerhalb der Anleitungen verkürzen diese nochmals. Doch sollte man sich hier nicht von der einfachen Darstellungsweise und den simplen Modellen täuschen lassen:
Die Verarbeitung hier soll hochwertig sein. Ein Schal aus zwei Stoffstücken wird beispielsweise mit doppelt eingeschlagenen Kannten und französischer Naht gearbeitet, an anderer Stelle kommt verstärkende Einlage und Schrägband zum Einsatz oder die Nähstücke werden aufwendig gefüttert. So werden einfach anmutende Nähstücke doch zum Teil sehr aufwendig.
Abgerundet werden die Anleitungen durch "Technische Hinweise", die, in absoluter Kurzform, die Verarbeitung von Schrägband, das doppelte Einschlagen der Nahtzugabe, Französische Naht und Kappnaht, das Einarbeiten von Knopflöchern, das Annähen von Knöpfen und das Einnähen von Nahttaschen erklären.

Der vielfältigen Modellauswahl sei Dank finden hier Anfänger, Fortgeschrittene und Profis tolle Nähprojekte, die sich bei Bedarf auch gut an das eigene Können anpassen lassen. Nur die eingeschränkte Größenauswahl sollte bei der Modellwahl mitgedacht werden - wer hier nicht selbst anpassen will, sollte japanische Schnitte grundsätzlich mit Vorsicht genießen.

Der Teufel steckt eben doch im Detail. ;)

Natürlich landet auch diese Besprechung in meinem offenen Bücherregal!

Ich bedanke mich beim Stiebner Verlag für die kosten- und bedingungslose Bereitstellung dieses Rezensionsexemplares!

Mittwoch, 28. Januar 2015

MMM, der 4. (mit Outtakes)

Na, wirds euch schon ein bisschen fad mit den Outfit-Bildern? ^^
Den mittlerweile vierten Mittwoch infolge kann ich dem Aufruf des MMM-Team folgen, sich in seinen selbstgenähten Kreationen zu präsentierten - dabei muss das Kleidungsstück nicht neu, aber handgemacht sein.


Uns ist zumindest noch nicht langweilig. Wie ihr hier sehen könnt, experimentieren mein Liebster und ich noch mit dem besten Fotohintergrund in der Wohnung. Entweder es ist zu hell, zu dunkel, oder es macht mir (dank Deckenlampe) komische Streifen ins Gesicht. XD


Oder ich werde nach x Versuchen einfach ein bisschen albern. Ach, und Wäsche stielt sich manchmal auch noch mit aufs Bild. ^^ 
Ich sag ja, wir üben noch!

Unter dem Thema steht auch ein bisschen dieses Outfit. Selbstgemacht sind Rock und Weste. Während der Blogeintrag zum Rock irgendwo im Blogkuddelmuddel verschwunden ist, habe ich zumindest den Beitrag zur Weste gefunden.


Na ja, ich glaube, der Fehler fällt angezogen nicht so sehr auf. ;) Leider ist die Weste seit Anfang 2012 die einzige in meinem Kleiderschrank geblieben, ich glaube, das sollte ich mal ändern.
Was hingegen nicht verändert wird, sind die Label - die benutze ich seit anno dazumal!

Ein kleines Schmankerl habe ich übrigens noch ...


Das durfte ich heute von der Post holen. Nun bin ich ganz offiziell Master! :D

Dienstag, 27. Januar 2015

Hermines magische Handtasche

Die magische Welt um J. K. Rowling läd ja zum Schmökern und kreativ werden gerade zu ein. Jedes der unzähligen Male, die ich erneut die Bücher gelesen oder Filme gesehen habe, konnte ich irgendein neues, schönes Detail entdecken. Erst vor kurzem hatte ich so ein Aha-Erlebnis, auch wenn mir dabei die FB-Seite "We owe JKR our Childhood" auf die Sprünge helfen musste.
Da im grünen Lieblingsform Natron und Soda vor kurzem ein Harry Potter-Swap stattgefunden hat, waren in meinem Dashboard schon einige tolle Näh- und Bastelideen aufgetaucht. Lotta hat zum Beispiel dieses tolle Stencil auf ein Shirt gezaubert (neben anderen tollen Ideen!). Und dieses Slytherin Paket von Hana Mond kann sich auch echt sehen lassen.
Passend dazu zeige ich euch heute mein letztes "Fangirl-DIY"!

Verlinkt beim Creadienstag.

Kurz vor Weihnachten stand ich vor der Frage, was ich meiner lieben Seppi schenken soll, die zu ihrem Geburtstag im letzten Jahr schon mit der Hogwarts-Decke beglückt wurde. Nach kurzem Grübeln kam ich auf die kleine Handtasche, die Hermine so verhext hat, dass sie mehr aufnehmen kann, als auf den ersten Blick zu sehen ist.
Leider kann ich mich nicht erinnern, ob ich die Tasche bei meinem Ausstellungsbesuch im letzten Jahr auch zu Gesicht bekommen habe, aber es gibt ja verlässliche Internetquellen. ;)


Anscheinend habe ich das Design ganz gut getroffen, denn Seppi hat nach dem Auspacken sofort erkannt, dass es sich um diese Tasche handeln muss!


Und so wird es magisch: Öffnet man oben das Gummi, kann man eine größere Tasche hervorzaubern. Okay, ein bisschen Muggel-Schummelei... Aber es erfüllt seinen Zweck. ;)
Das Prinzip ist das gleiche wie schon bei den Erdbeer-Beuteln, die ich 2011 genäht habe. Nur habe ich statt der Erdbeere einen kleinen Pompadurbeutel genäht, der natürlich ein bisschen gepatchworkt und bestickt werden musste. ;)

Solche kleinen, ein bisschen überraschenden Projekte sind mir ja die liebsten. Mal sehen, wann das nächste Mal das Fangirl aus mir hervorbricht. Spätestens ja Ende 2016, wenn dann wirklich "Phantastische Tierwesen und wo sie zu finden sind" in die Kinos kommt!

Ein kleiner Nachtrag: Diesen Beitrag verlinke ich natürlich bei der großartigen Nerd'n'Geek-Linkparty bei Lotta, schaut auch bei den anderen Beiträgen vorbei! :D 

Sonntag, 25. Januar 2015

7 Sachen in Weiß

Auch heute gibt es heute wieder 7 Sachen bei denen es egal ist, ob sie 5 Minuten oder 5 Stunden gedauert haben, solange ich sie mit meinen Händen gemacht habe. Viele andere 7 Sachen-Sonntage findet ihr wie immer bei Grinsestern!

1. Familien-Smoothie genießen! 
Himbeer mit Kirsch-Apfel-Saft und allem am Tisch.
So muss das!
2. Pelz kraulen.
Müde Mieze ließ sich gut bekuscheln! <3 br="">
 3. Alu-Bällchen schmeißen.
Nala liebt Alu-Bällchen - und apportiert sie sogar! 
Voll niedlich!



4. Eintrittskarte halten.
Hochzeitsmesse in Magdeburg. ;)
5. Kuchen naschen.
Schoko-Vanille und Himbeer-Rose. Lecker!
 6. Papier inspizieren.
Karten, Platzhalter, Menükarten ... die Auswahl ist RIESIG!
7. Abendessen und Wein genießen.
Der Wein ist wahnsinnig lecker! <3 br="">


Ja ja, Hochzeitsmesse! Kuchen, Karten, Musik und natürlich jede Menge wunderschöne Stoffe in Form weißer Kleiderträume, durch die man sich wühlen kann - hach. Ein Träumchen.
Nur brauchte ich nix anzuprobieren, denn meine Hochzeit galt es nicht auszustatten! Sehr spannend trotzdem, mal so zu sehen, was es alles gibt. Einige Dinge - ich sage nur Ballondeko! - überzeugten mich spontan, andere müssen wir wohl noch mal überdenken.

Nichtsdestotrotz: Das Wochenende ist mal wieder vorbei und vor lauter Hochzeitsplanerei kam ich gar nicht zum Nähen oder Basteln oder oder oder. Na, wann anders wieder. ;)
Morgen steht erstmal wieder Arbeiten und "rumdoktern" auf dem Plan. Euch wünsche ich viel Elan für die nächsten Aufgaben!

Mittwoch, 21. Januar 2015

MMM, der 3.

Dem dritten Mittwoch infolge kann ich dem Aufruf des MMM-Team folgen, sich in seinen selbstgenähten Kreationen zu präsentierten - dabei muss das Kleidungsstück nicht neu, aber handgemacht sein.
 Ich hatte ja schon befürchtet, dass es heute knapp wird. Nun, gutes Tageslicht habe ich leider nicht mehr erwischt, aber auch so habe ich mein heutiges Outfit noch in Pixel verwandelt. Neben der Seeigelmütze spielt heute der braun-schwarz gestreifte Rock die Hauptrolle. Neben obligatorischen Strumpfhosen und Unterhemdschichten habe ich nur einen schlichten Rolli dazu angezogen. Geht auch mal!


In der Form ist der Rock 2011 entstanden. Vor fast vier Jahren hatte ich schon Sinn für Deko, aber bei der Verarbeitung hab ich auch mal fünf gerade sein lassen. Die Säume und der Bund sind noch ganz hübsch, aber der Reißverschluss ist schrecklich eingenäht. XD 
Noch einmal eine kleine Zeitreise?


Links seht ihr, wie ich ihn ursprünlich - also vor sieben Jahren! - genäht hatte... da er aber quasi nie getragen wurde, habe ich ihn spontan ein bisschen verändert. Vor allem die neue Farbe gefällt mir viel besser, sogar an das fleckige Ergebnis habe ich mich gewöhnt.
Rechts seht ihr dann, wie ich das Röckchen 2011 kombiniert habe. Sieht dem heutigen Outfit gar nicht unähnlich, oder? *g*

Dienstag, 20. Januar 2015

Gewinne für drei, Rezensionen für jeden!


Gestern endete mein Patchwork-Gewinnspiel! Insgesamt sind 27 von euch ins Lostöpfchen gehüpft (meine liebe Silvi wollte ich nur allgemein zum Thema freuen) - das ist großartig! Gern hätte ich euch alle beschenkt, leider kann ich aber dieses Mal nur drei von euch glücklich machen. 


Herzlichen Glückwunsch an...
Livka Schwanensang
Käthe
und Franzi H.!
Nachtrag vom Mittwoch: Liebe Livka, kannst du mir bitte eine E-Mail schreiben? Du hast keine Kontaktmailadresse angegeben ...

Viel Spaß mit meinem Lieblingsnähbuch und den großartigen Stoffen dazu! Ihr bekommt morgen von mir Post (heute muss ich erstmal das warme Wasser genießen, das wir Gott sei Dank wieder haben, ich hoffe, ihr habt dafür Verständnis. ^^) 
Vielleicht bekomme ich ja bald eure japanischen Nähwerke zu sehen? :D

Das war aber doch noch nicht alles für heute. Seit längerem plane ich nämlich folgendes: ein offenes Bücherregal!
Diesen oder den kleinen Banner könnt ihr gern verwenden!

Wenn ihr die gleichnamige Seite hier im Blog heute schon besucht habt, wird euch der Unterschied vielleicht aufgefallen sein: Statt meiner Auflistung könnt ihr nun auch eure Rezensionen und Besprechungen dort verlinken. Bald haben wir dann hoffentlich ein stattliches Nachschlagewerk!
Wenn ich dann auf der Suche nach einem neuen Nähbuch bin, kann ich von euren Erfahrungen und Empfehlungen profitieren - die Sammlung ist also auch ein bisschen eigennützig, aber umgekehrt soll es natürlich auch euch von Nutzem sein. 

Wenn ihr noch Fragen dazu habt: Immer her damit - ansonsten viel Spaß beim Verlinken und Stöbern!

Sonntag, 18. Januar 2015

7 Sachen

Auch heute gibt es heute wieder 7 Sachen bei denen es egal ist, ob sie 5 Minuten oder 5 Stunden gedauert haben, solange ich sie mit meinen Händen gemacht habe. Viele andere 7 Sachen-Sonntage findet ihr wie immer bei Grinsestern

 1. Eiskaltes Glas halten:
Endlich wieder Sonntagssmoothie, diesmal in der Sorte Mango-Pfirsich. 
Lecker - auch wenn die TK-Mango ein bisschen mehlig war.
 2. Kamera halten, während der Liebste das neue Spielzeug benutzt:
Endlich eine Fernbedienung für die Kamera! :D
 3. Wirre Linien zerstückeln: 
Was das wohl wird? ;)
 4. Knöpfchen drücken, ganz oft:
Seit Freitag bis voraussichtlich Dienstag haben wir im gesamten
Haus kein warmes Wasser. Also muss der Wasserkocher tapfer herhalten... ~.~
 5. Wimpelkette bügeln:
Die eigentlich keine Wimpelkette ist. *weiter geheimnisvoll tu*
 6. Lieblings-Crumble vernaschen.
 7. Finger einsauen und ablecken:
Leckeres mexikanisches Essen im Restaurant!

Ein gemütlicher Sonntag aber insgesamt kein entspanntes Wochenende: So fließendes warmes Wasser fehlt doch ganz schön... Wir wollten dann aus der Not eine Tugend machen und waren Samstags mal wieder im Fitnessstudio, neben dem Trainingseffekt gibt es da ja immerhin Duschen. Heute habe zumindest ich aber mega-Muskelkater - das Training, das ich sonst mache, ist halt doch ganz anders. 

Drückt mir also bitte die Daumen, das Dienstag der Warmwasserspeicher repariert werden kann! ^^
Ansonsten hoffe ich, das ihr euch nicht mit solchen Widrigkeiten herumärgern müsst. ;)

Donnerstag, 15. Januar 2015

Kam Snaps-Fieber!

Vor knapp zwei Wochen - bei den 7 Sachen konntet ihr es sehen - habe ich endlich meine prym-induzierte Angst vor Druckknöpfen und Ösen überwunden und die Kam Snaps aus der Versenkung geholt. Seit dem letzten Jahr, genauer gesagt seit meinem Geburtstag, fristeten sie ein trauriges Dasein in einer Schublade, auch wenn ich immer mal wieder sehr positive Berichte gehört und gelesen habe. 
Diese stammten jedoch fast ausschließlich von Bloggerinnen, die Kinderkleidung nähen. Also, versteht mich nicht falsch, es gibt da wahnsinnig schöne Dinge, die die Damen (und Herren vielleicht?) zaubern, aber die Anforderungen an Materialien sind doch ganz andere, als ich sie für meine Nähwerke habe. Ehrlich gesagt hab ich die kleinen Plastedruckknöpfe vermutlich nie als etwas wahrgenommen, das auch für mich im Nähalltag nützlich sein könnte.

Verlinkt bei RUMS!
Als ich aber meine Stoffvorräte durchstöberte, auf der Suche nach einer Geburtstagsgeschenkidee für eine liebe Freundin, fand ich diese Stoffstückchen: Grau, Karo und Reste vom Weltkartenstoff, der bereits zu einem Kissen und Platzsets wurde. Schnell hatte ich die Idee, kleine Taschen für besagtes Geburtstagskind zu nähen. Diesen Plan habe ich dann doch wieder umgeworfen... Für die Freundin gibt es etwas anderes, die Taschen sind alle MEIN! ^^


Nachdem ich die erste Testphase hinter mir hatte, wusste ich: Kam Snaps, das sind Zauberdinger! Super einfach anzubringen - sogar mit Volumenvlies zwischen zwei Stofflagen und natürlich einfach zu bedienen. Was hat mich vorher nur abgehalten? 


Die erste und größte Tasche bietet besagter Kam Snaps-Zange und meinen bisherigen Snaps ein neues Zuhause. Die mittlere Größe bewahrt meine Tchibo-Loch- und Ösenzange auf. Allerdings bin ich damit - also dem Tchibo-Produkt jetzt ^^ - nicht wirklich zufrieden. Vielleicht sollte ich mich davon mal trennen? :/


Die kleinste schließlich ist zum Unterwegs-Makeup-Täschchen geworden. Ideal für Puder + Pinsel, Mascara und Eyeliner - mehr benutze ich in der Regel eh nicht. :)

Die Taschen waren super fix genäht - und dank der Snaps lagen sie nicht noch wochenlang halbfertig herum sondern waren sofort einsatzbereit. Das nächste Verschlussprojekt kann eindeutig kommen!

Mittwoch, 14. Januar 2015

MMM, der 2.

Juchu, der zweite Me Made-Mittwoch und noch habe ich es gut geschafft, für euch ein paar Bildchen zu machen. Wie letzte Woche auch ruft das MMM-Team zu jedem Wochenbergfest auf, sich in seinen selbstgenähten Kreationen zu präsentierten - dabei muss das Kleidungsstück nicht neu, aber handgemacht sein.


Heute habe ich eines meiner Lieblingskleider (okay. Eigentlich sind alle selbstgenähten Kleider bei mir Lieblingsstücke...) an, das ich im Mai 2014 im Blog vorgezeigt habe. Damals noch mit der Aussage, das sich selbst fotografieren ein echtes Unding ist - da hat sich hier schon einiges geändert! Gerade mein Stativ ist wirklich hilfreich, das bei diesen Aufnahmen mein Schatz noch auf den Auslöser drücken konnte, hat allerdings auch geholfen. ^^

Aber zurück zum Kleid! Der Stoff ist ein Spontankauf bei einem Coupon-Stand beim Stoffmarkt gewesen. Zunächst war ich ziemlich unsicher, was das Muster anbelangt, aber er hat eine tolle, feste Struktur, da musste er einfach mit. Und wenn man mal davon absieht, das ich beim Bügeln beinah den Kragen versaut hätte, war die Herstellung auch ziemlich easy!


Im Großen und Ganzen besteht das Kleidchen also aus einem Kreissegment als Tellerrock und einem T-Shirt-Schnitt, der mit Prinzessnähten auf meine Figur angepasst ist. 

Beim letzten Mittwochs-Outfit kam ansonsten noch die Frage auf, wie ich im Winter Kleidchen kombiniere. Wie gesagt, ich bin Allwetter-Kleidermädchen, das ist also eine meiner leichtesten Übungen!


Ausgangspunkt ist das Kleidchen. Darunter trage ich neben der Wäsche ein Hemdchen und ein bis zwei Strumpfhosen (bei richtig kaltem Wetter mit normalen Strümpfen, Termoleggins und Flauschsocken, bei eher angenehmen Temperaturen wie heut auch mal mit Overknees). Als Unterkleidchen eignen sich auch diese langen Tops von H&M sehr gut, da ist der Popo noch mal ein bisschen wärmer.
Das ganze bekommt dann eine lange, lockere Jacke als Überwurf (auch hier könnte man z.B. noch einen Bolero unterziehen oder ein Dreieckstuch über den Armen tragen). Wenn mir nach Figur-betonen ist, trage ich darüber einen Gürtel, hier zum Beispiel einen schmalen schwarzen. 
Joar, dazu kommen dann selbstgehäkelte Stulpen, eine Mütze (ganz wichtig) und ein kuscheliger Schal - fertig ist das Winteroutfit! :D

Dienstag, 13. Januar 2015

Theoretische Grundlagen des BH-Nähens

Der BH-Sewalong, an dessen Ende ein einfacher aber bequemer Watson-BH entstanden sein soll, hat nun auch bei Cloth Habit offiziell begonnen. Der Ablaufplan zeigt, das es auch dort zunächst etwas theoretisch wird, bevor mit der eigentlichen Näharbeit begonnen wird. 
Da ich selbst ein totaler Anfänger bin und erstmal einen Überblick brauchte, habe ich euch mal eine kleine theoretische Handreichung zusammengestellt, die euch hoffentlich die ersten Schritte erleichtet!

Verlinkt beim Creadienstag!

Die richtige Größe

Bevor ich mich dem Selbstmach-Aspekt dieser Einführung widme, habe ich noch eine andere kleine Sache, die ich gern ansprechen würde: BH-Größen
Wenn ich nicht selbst irgendwann ziemlich verzweifelt gewesen wäre beim Unterwäschekauf, hätte mich das Thema vermutlich eher kalt gelassen. Allerdings schien es mir vor einigen Jahren unmöglich zu sein, einen BH zu finden, der nicht absolute Rückenschmerzen verursacht (vom Aspekt der Bezahlbarkeit rede ich lieber mal gar nicht). Also habe ich mich dann doch mal ein bisschen eingelesen und nach kurzer Zeit feststellen können: Meine Größe war falsch.
Gute Indizien für nicht passende BHs sind: Rückenschmerzen, ein abstehendes Mittelstück (=Steg), herausrutschende Brüste ("Brötchen") oder das Hochrutschen des Unterbrustbandes am Rücken.
Falls ihr das bei euch beobachten könnt, empfehle ich einen Besuch bei den Busenfreundinnen, einem Forum mit zugehörigem Wiki, das euch ganz viele Informationen rund um dieses Thema bereitstellt.
Eine kleine Auswahl zum Leseeinstieg:
Übrigens habe ich mich nach meiner ersten Recherche in einem brittischen Wäschegeschäft (genauer gesagt: eine Bravissimo-Filiale in London) fitten lassen. Die dort bestimmte Größe liegt bei 30H-30HH (je nach Modell). Rechnet man die brittische Größe nach dieser Tabelle um, erhält man die in Deutschland absurde Größe 35M-N. Wir wollen jetzt aber nicht in Buchstabenphobie verfallen! ;)

Die richtige Größe für den Watson-BH

Gehen wir vom Idealfall aus: Ihr kennt wie ich eure optimale BH-Größe. Nun müsst ihr allerdings bedenken, dass die Größen in der Watson-Anleitung nach dem amerikanischen System bestimmt werden!
Ihr solltet also eure deutsche oder brittische Größe nicht einfach übertragen, sondern den Hinweisen im Booklet (oder später im Sewalong) folgen. Allerdings habe ich auch schon gelesen, das einige Damen Probleme bei der von Amy erklärten Größenbestimmung hatten. Insbesondere das Unterbrustband könnte so zu groß werden. Da es aber sowieso ratsam ist, zunächst ein Probeteil zu nähen, könnt ihr aber genauso gut erstmal nach der Methode vorgehen. 
Ich bin mal gespannt, wie gut mir die amerikanische 30H passen wird... ich vermute, dass es da einige Probleme geben könnte. Mal sehen!

Das richtige Material

Amy selbst gibt nicht nur in ihrem Blog schon ein paar Hinweise, welche Materialen gut für den Watson geeignet sind, auch in der Nähanleitung ist ziemlich genau aufgelistet, was man alles im Hause haben sollte. Worte schön und gut - ich selbst hatte aber von vielen Stoffarten zuvor noch gar nichts gehört! 
Was sind also tricot lining, Powernet, Charmeuse und co.?


  • Außenstoff: Gerade beim Watson könnt ihr hier alles verwenden, das elastisch ist. Von Jersey, über Lycra bis hin zu Spitze ist alles möglich. 
  • Powernet (vgl. Bild 1 und 4): Die Geheimwaffe beim Unterwäsche-Nähen. Es handelt sich um den elastischen Stoff, der am häufigsten für die Rückenseite des Unterbrustbandes verwendet wird. Kennzeichnend ist die wabenartige Struktur und der Stretchanteil, der im Gegensatz zu anderen elastischen Stoffen sehr viel mehr Halt bietet. Das merkt man spätestens, sobald man Powernet selbst in der Hand hat: Beim Ziehen fühlt es sich sehr fest an und der Stoff springt gut in seine Ausgangsform zurück. Allerdings gibt es in der Festigkeit Unterschiede, hier muss man leider ein bisschen Glück haben beim Bestellen, da genaue Angaben meist fehlen. Stoff 1 und 4 beispielsweise habe ich als Spitze bestellt, es handelt sich aber eigentlich um besticktes Powernet. 
  • Charmeuse (vgl. Bild 2): ist ein Stoff, der sowohl zum Füttern als auch als Dekorationselement eingesetzt werden kann. Charakteristisch ist die Satinbindung als Webart, dadurch wird das eigentlich unelastische Material leicht elastisch. Als alleiniges Futter des vorderen Unterbrustbandes daher zu schwach.
  • Wirkfutter (tricot lining, vgl. Bild 3): Zartes, unelastisches Futter, das sowohl auf der Haut getragen, als auch als Zwischenfutter verwendet werden kann. Als Alternative nennt Amy von Cloth Habit Vlies zum Aufbügeln. Das ist nach den Erfahrungen meiner Expertin nicht besonders gut geeignet, da die Haltbarkeit ziemlich begrenzt ist. Dieses Futter ist auch für den Steg geeignet, da es sehr stabil ist.
  • Miederstoff (vgl. Bild 5): Als Alternative zum Powernet kann man auch Miederstoff versuchen. Miederstoffe sind allerdings sehr viel dicker als Powernet und besitzen zwar ähnliche Stretcheigenschaften, je nach Qualität kann aber der Miederstoff schneller ermüden.
Entscheidend für die richtige Zuordnung der Stoffe zu den Schnittteilen ist im Allgemeinen ihre Elastizität: Bei der BH-Herstellung gibt es Bestandteile, die zwingend elastisch sein sollten und andere, die unbedingt nicht dehnbar sein dürfen. Wenn ihr euch den Aufbau eines BHs vorstellt (hier eine Gedankenstütze) sind die Körbchen und der Steg (das Mittelstück oder das gesamte vordere Teil des Unterbrustbandes) meistens unelastisch, hingegen muss der hintere Teil des Unterbrustbandes elastisch sein.

Daneben gibt es noch ein paar Bestandteile, auf die man nicht verzichten kann:
  • Gummis (Bild 6): Im Gegensatz zu normalem Wäschegummi (als Referenz das graue Paspelgummi auf dem Bild ganz rechts) sollten BH-Gummis eine höhere Zugkraft aufweisen. Ideal sind insgesamt drei verschiedene Gummis - Trägergummi, breites Unterbrustgummi und schmales Unterbrustgummi. Unterbrustgummis haben mindestens eine angeraute Seite, die den Tragekomfort erhöhen.
  • BH-Verschluss und Ringe+Schieber (Bild 7): Während ich BH-Verschlüsse immer fertig kaufen würde, habe ich mich wegen der Trägeranordnung beim Watson fürs Selbstbasteln der Träger entschieden. Man könnte diese auch fertig Kaufen, nötig ist das allerdings nicht. Achtet darauf, das Trägergummi und Ringe/Schieber zusammenpassen!
  • Bauschgarn (Bild 8): Bauschgarn hat beim Unterwäschenähen zwei Vorteile: Einmal ist es in sich etwas elastisch, was den Tragekomfort erhöht. Außerdem werden die Nähte damit weicher.
  • optional: Tunnelband und BH-Bügel (nicht für den Watson-BH)
Ihr seht: Man braucht schon ein paar besondere Materialien für einen BH. Ich habe alles bei Wien2002 bestellt und ca. 35€ bezahlt. Dafür reicht das Material aber auch eine Weile, für Wäsche benötigt man ja eher kleine Mengen.

Die richtige Technik

Das genaue Vorgehen wird ja noch beschrieben - mal ganz davon abgesehen, das die Anleitung zum Schnitt selbst auch schon sehr ausführlich ist, daher nur noch ein paar kleine Hinweise zum Schluss.
Zum Nähen selbst reicht eine normale Haushaltsnähmaschine aus, eine Overlock ist nicht nötig und zum Teil sogar eher hinderlich! Benutzt werden Gerad- und Zickzackstiche, ein dreifacher Zickzack könnte zudem nützlich sein. Wert legen solltet ihr aber auf passende Nadeln, also Microfaser- oder Stretchnadeln, je nach Stoffwahl.

Im Schnittmuster Watson selbst ist bereits die Nahtzugabe von 6mm enthalten. Hier bietet es sich an, den Abstand mit Klebestreifen oder Washi an der Nähmaschine zu markieren. Schließlich empfiehlt Amy in ihrem Blog, beim Nähen keine Stecknadeln zu verwenden, außer um z.B. den Brustpunkt am Körbchen zusammenzustecken.
Ich habe ja schon ein bisschen herumprobiert und fand beides erstmal ungewohnt. Allerdings ist gerade der zweite Tipp wirklich praktisch: Die bisweilen sehr glatten Stoffe lassen sich auch beim Nähen gut führen und würden mit Nadeln vermutlich auch nicht gut an Ort und Stelle gehalten werden. An ganz kniffeligen Stellen wäre sonst Heften die Technik meiner Wahl.

Soweit zur Theorie

Puh, das war jetzt erstmal ganz schön viel Info! Ich hoffe, ich habe erstmal nichts wesentliches vergessen - ansonsten fragt mich einfach oder tretet der offiziellen Watson Sewalong-Facebook-Gruppe bei. 
Ansonsten geht es demnächst mit den ersten praktischen Erfahrungen weiter (und vielleicht fällt mir dann auch ein guter Sherlock-Bezug zu diesem Projekt ein). ;) 

Sonntag, 11. Januar 2015

7 Seminar-Sachen

Leute, ich sag euch: Ich bin durch mit dem Wochenende. Freitag früh habe ich meine Sachen gepackt um von Halle nach Wittenberg zu fahren, wo viele interessante Gespräche im Seminarraum und später am Abend im Pub zusammen mit 21 weiteren Teilnehmern warteten. Die langen Abende und die noch längeren Diskussionen konnten auch noch nicht vollständig durch den Sonntag ausgeglichen werden, der im Grunde zwar der geistigen Erbauung gewidmet, aber durch die Luther-Haus-Führung und anderthalb Stunden Zugfahrt dennoch anstrengend war. 
Nichtsdestotrotz gibt es heute wieder 7 Sachen bei denen es egal ist, ob sie 5 Minuten oder 5 Stunden gedauert haben, solange ich sie mit meinen Händen gemacht habe. Viele andere 7 Sachen-Sonntage findet ihr wie immer bei Grinsestern!

 1. Handywecker ausschalten. 
8.27 Uhr ist sonst ganz okay, heute wollte ich aber einfach liegen bleiben... 
Der Besuch im örtlichen Pub dauerte nämlich bis 2 Uhr.
Aber ab 8.30 sollte es Frühstück geben. ;)
 2. Besagtes Frühstück verspeisen.
(und möglichst wenige Seminarteilnehmer mit meinem Paparazzi-tum irritieren. ^^)
 3. Auf den Auslöser drücken um meine Fensteraaussicht im 
Miniatur-Format festzuhalten. Hat sogar ganz gut geklappt, oder?
 4. Vor dem offiziellen Kulturprogramm noch ein paar Seiten umblättern.
Es ist offensichtlich, was ich lese, oder? ^^
 5. Heimkehr genießen und gekaufen Kuchen teilen.
 6. Paket aufreißen.
7. Seichte Abendunterhaltung aussuchen.

Kreativ war ich heute nicht wirklich. Nicht mal zum Lesen der anderen 7 Sachen kann ich mich noch so richtig aufraffen, das muss wohl bis morgen warten. Genau wie das ominöse Problem, das man in den letzten Tagen auf der Blogstartseite nur noch einen Beitrag sehen konnte. Spontane Ideen, womit ich das erzeugt habe? Die Einstellungen zur Anzeigeanzahl stimmen nämlich eigentlich... ^^
Aber egal. Ich hoffe, ihr startet gut in die neue Woche - ich muss erstmal Schlaf nachholen. ;)

Donnerstag, 8. Januar 2015

Kreativer Rückblick 2014

Nachdem ihr gestern schon mein Lieblingskleid 2014 zu sehen bekommen habt, fehlt aber immer noch der quasi obligatorische kreative Rückblick auf 2014 insgesamt.
Und ja, 2015 ist nun schon über eine Woche alt, aber ein Rückblick ist einfach nicht genug! ;)
Meine kleinen Fragen, die ich mir nun schon seit 2010 stelle, wurden in den letzten zwei Jahren durch kreative Retrospektiven ergänzt: 2012 noch als kleine Liste, gab es im 2013 schon Bildchen zu sehen. Dank neuer html-Kenntnisse könnt ihr dieses Jahr die Bildchen übrigens anklicken und gelang so zu den Projekt-Posts hier im Blog! 

Gleich geblieben ist, dass es bei dieser Sammlung zwar nicht auf Größe oder Komplexität des Projektes ankommt, aber Reparaturen, Ready Mades oder ähnliches nicht mitgezählt werden. Außerdem beschränke ich mich auf Nähen und Häkeln sowie Projekte, die ich hier im Blog vorgestellt habe (tatsächlich verstecken sich noch ein paar andere Projekte ohne Fotos auf meiner inoffiziellen Nähliste).

Erstmal zu den nackten Zahlen:
41 Dinge habe ich genäht und 14 gehäkelt (hihi, das gefällt mir zahlentechnisch schon mal sehr!), macht insgesamt 55 Dinge. Somit also etwas mehr als 2012, etwas weniger als 2013 und ungefähr eine Sache pro Woche. Ein guter Schnitt!
26 Teile wurden davon verschenkt, also ungefähr die Hälfte. Ergo ist die andere Hälfte für mich! Prozentual gesehen zwar schön, auch mal mehr für mich gemacht zu haben, in absoluten Zahlen aber ist die Quote aber konstant geblieben. ;)

Insgesamt gab es 2014 hier zu sehen:

12 Kissen
10 Taschen
6 Hosen/Röcke
5 Kleider
3 Quilts
1 Top
1 Cape
1 Kiste
1 Schlüsselanhänger
1 Tischset

1. Genähtes

Abwechslungsreich und bunt ist die Ausbeute dieses Jahr. Neben dem Pünktchen-Kleid gehört zu meinen Lieblingsstücken immer noch das Wettbewerbscape. Aber auch die restlichen Nähstücke können sich sehen lassen, wie ich finde. Es freut mich vor allem, das nun auch elastische Stoffe ganz regelmäßig von mir verwendet werden. Die Jersey-Angst ist besiegt! Und wenn ich meinen nun neu aufgeräumten Stoffvorrat so sehe, überwiegen die elastischen Stoffe mittlerweile deutlich! ^^

Bordüren Kleid Woll-Cape Harmenshose 2 Tischsets Punktekleid Hamburger Liebe Top Haremshose Streifenshorts Blauer Dirndelrock Coffee to go-Tasche grauer Organzarock graues Jerseykleid grau-schwarzes Kleid Tütenfisch genähte Kiste Sonnenbrillentasche Eule Schlüsselband Apfel Jerseykleid waldgrün Notebook Tasche Birnen Höschen Stuhlauflage Holz Stuhlauflage Holz

2. Patchwork

Unter den genähten Sachen nehmen Quilting und Patchwork für mich immer eine besondere Stellung ein und immerhin 19 der 41 genähten Dinge, also fast die Hälfte, hatte dieses Jahr mit Stoffschnipseln zu tun!
Vermutlich nähe ich deswegen auch so gern Kissen? Hier kann ich auch im kleinen ein bisschen herumprobieren. Dieses Jahr hätten wir da zum Beispiel Trapunto, Stained Glass oder Verzerrungen der Cathedral Window Techniken als Highlights gehabt. Nicht zu vergessen aber auch die Paper Piecing-Projekte, bei denen Comic-Motive ganz weit vorn lagen!

Quilt Sitzkissen Applikations Quilt Iron Man Kissen Tischdecke Tabhülle Green Lantern Kissen Hogwarts Quilt Weltkartenkissen 1 Weltkartenkissen 2 Cathedral Window mit Dreiecken Stricknadel Rolle Stricknadel Tasche Stained Glass Kissen Trapunto Kissen Patchwork Tasche 1 Patchwork Tasche 2 Patchwork Tasche 3 Cathedral Window Kissen verzogen Windrosen Kissen dunkel

3. Gehäkeltes

Letztes Jahr fanden sich 11, dieses Jahr schon 14 Teile in der Rubrik "Gehäkeltes". Treu bin ich mir aber geblieben, bis auf ein Dreieckstuch und meinen zwei Spitzenkragen habe ich nur Stulpen und Mützen gemacht. Zu den Stulpen gibt es jetzt sogar eine Anleitung!
Häkelkragen 2 Häkelkragen grüne Mütze grüne Stulpen Bärchenmütze Schleifchenmütze Fuchsmütze Stulpen 2x Häkelgürtel Seeigel Mütze Eulenstulpen Schultertuch Eulenstulpen Eulenstulpen


Auch kreativ blicke ich gern auf das vergangene Jahr zurück, so darf es gern weitergehen. Was andere 2014 alles so gezaubert haben, seht ihr übrigens bei Draußen nur Kännchen!