Donnerstag, 26. Februar 2015

Wenig Aufwand, große Wirkung?

Manche Ideen wabbern lange in meinem Hirn, bevor sie dann irgendwann mal umgesetzt werden (hoffentlich zumindest) - so ging es mir mit dem Thema "Unterrock". 
Unzählige Male habe ich hier schwadroniert, dass ich sowas mal brauche. Also zumindest, als ich Natrons "Sinnlos in Satin"-Post bewundert habe, und der ist immerhin schon von 2009. ^^


Dieses Kleid, 2013 genäht, ist einer der Gründe, warum ich unbedingt einen Unterrock brauchte. Seit es fertig ist, liebe ich es - aber da ich beim Nähen zu geizig war und auf Rockfutter verzichtete, krabbelt der Stoff furchtbar an den Beinen hoch.

Tadaaa! :D
Ganz kurzentschlossen habe ich mich am vergangenen Wochenende also der - vermeindlich - einfachen Aufgabe "Unterrock" gewidmet. Satin in nachtblau aus meinem Bestand sowie ein bisschen Wäschegummi und für den Saum dezente schwarze Spitze!

Verlinkt bei RUMS!

Ein Träumchen! Und es funktioniert so gut! Endlich nicht mehr bei jedem zweiten Schritt den Stoff in seine Schranken weisen! <3 p="">

Nun, ganz so einfach wie ich mir das vorgestellt habe, ist die Aktion doch nicht verlaufen. Wie ihr vielleicht erkennen könnt, habe ich das Gummi einfach stark gedehnt an den Stoff genäht. Nicht bedacht habe ich, das der so gerüschte Stoff sogar unter diesem weiten Rockteil natürlich auftragen würde. So zeichnet sich der Unterrock natürlich unter dem Kleid ab. Misson fehlgeschlagen! ~.~

Na ja. Untragbar ist er dadurch nicht geworden, aber auch nicht so universell einsetzbar, wie ich mir das erhofft habe. *g*


Nun bleibt nur noch zu hoffen, das mir bei diesem Projekt nicht ein ähnlicher Fehler unterläuft... Falls euch die Punkte bekannt vorkommen: Jap, das ist das Kleid, das ich aus diesem Buch begonnen habe - im Juli! ^^°

Mittwoch, 25. Februar 2015

MMM, der 8.

Me Made Mittwoch! Mal wieder folge ich dem Aufruf des MMM-Team, sich in seinen selbstgenähten Kreationen zu präsentierten - dabei muss das Kleidungsstück nicht neu, aber handgemacht sein.


Nicht nur, das es heute nur zwei Fotos zu sehen gibt - regelmäßige Leser dieses Blogs werden dabei auch noch ein Déjà-vu erleben: Die Bilder, mit denen ich euch dieses Kleidchen im November vorgestellt habe, besitzen doch eine gewisse Ähnlichkeit! ^^ (HA! Da hatte ich keinen Gürtel um. Ganz anderes Outfit. XD)

Dennoch bin ich erstmal froh, das es nun auch mal ein jüngeres Nähstück meiner kreativen Karriere hier zum MMM geschafft hat (sonst gab es ja nur olle Kamellen ^^). Außerdem macht es mich froh, das ich euch heute überhaupt vernünftige Bilder zeigen kann. Mein Liebster macht immer einen großartigen Job als Fotograf, seit gestern habe ich aber ein neues Objektiv, das für unseren kleinen Hinterhof aufgrund der festen Brennweite nur mäßig geeignet ist. Ausprobieren mussten wir es natürlich trotzdem. ^^


Das "Test-Gemüse-Bild" links finde ich aber schon mal recht ansehnlich. Aber üben muss ich trotzdem noch viel. ;)

Dienstag, 24. Februar 2015

3x hochzeitliche Dekoideen

Wo es schon am Sonntag um das Entstauben alter Hobbies ging, kann ich nicht nur mit meinen Saitenzupfkünsten glänzen, sondern seit langem auch mal wieder mit ein bisschen papierbasierten Bastelleien. Klickt man hier im Blog den Tag "Scrapbook" an, findet man für 2014 genau vier Beiträge, wobei sich drei eigentlich nur mit Verpackungen beschäftigen. (Außerdem werde ich spontan daran erinnert, das ich im vergangenen Jahr gar keinen aktuellen Kalender gebastelt habe. Dabei liegt "filofaxing" ja gerade echt im Trend, Silvi hat hier zu ihrem Systemplaner mal ein bisschen berichtet!)
Aber ich schweife ab! Ich wollte euch ja von meiner Bastelei am Wochenende berichten. ;)

1. Knallbonbons - als Gastgeschenk und Platzkärtchen

Zuerst einmal wollten wir diese Knallbonbons ausprobieren: Auf der Basis von Klorollen - die überraschenderweise übrigens unterschiedliche Größen haben ^^ - und zusammen mit Krepppapier war fix eine Grundlage geschaffen, die dann üppig dekoriert werden sollte.
Aus der pompösen Deko wurde dann aber erstmal doch nichts, irgendwie gefielen uns diese zwei schlichteren Versionen immer noch am besten. Dazu soll es dann noch kleine Aufkleber geben, die den Namen des Gastes auf das Knallbonbon bringen.

Nachdem das Design nun halbwegs feststeht - es soll hälftig das weiße und das rosa Design geben - steht nur noch die Frage nach der passenden Füllung an. Da die Röllchen recht viel Platz bieten, könnten es zum Beispiel Hallorenkugeln werden. Dazu vielleicht ein lieber Gruß an die Gäste - was meint ihr? :)


Da bald auch noch die goldene Hochzeit meiner Großeltern ansteht, haben wir auch da ein bisschen rumprobiert. Wir waren mit dem Design in gold und weiß zunächst ganz zufrieden, vermutlich werden wir aber doch noch nach einer anderen Idee suchen. 
(Nala schaut übrigens ein bisschen unzufrieden, weil sie lieber mit den Materialien spielen wollte. ^^ Wir haben das dann später am Abend noch ein bisschen nachgeholt: Nala durfte Leckerchen aus den Klorollen angeln. Man, ist die schlau! Die hat das sofort verstanden! Das nächste Klorollenprojekt wird also eindeutig ein Katzenfummelbrett!)

2. Teelichter - für die richtige Stimmung


Während wir so mit dem Papier hantierten (und die Miez durch den gezielten Einsatz von Platetüten von größeren Zerstörungsanfällen abhalten konnten), hatten wir noch diese kleine Idee:
Transparentpapier + Deko-Draht + Klammern = romantische Teelichtdeko!
Vielleicht ergänzen wir das ganze noch mit ein bisschen Washi-Tape? Mir gefällt das aber auf jeden Fall sehr sehr gut! Und man muss fast nichts in die Deko investieren.

3. Taschentüchertütchen - zum Tränchen trocknen

Schließlich noch eine weitere kleine Idee, die erstmal nur im Entwurf exisitert: Taschentüchertütchen.


Was ich hier zu Demonstrationszwecken mit weißem Papier gefaltet habe, soll dann in halbtransparentes Butterbrotpapier gewickelt werden. Außen noch ein Dekostreifen bedrucktes Transparentpapier und - dafür steht das rosa Papier stellvertretend - ein Aufkleber mit dem Hochzeitsdatum, und voila! Auch die Taschentücher (für emotionale Höhepunkte während der Trauung) haben ein angemessenes Gewand.
Ach, das wichtigste habe ich natürlich vergessen: Statt der Klammern werden die beiden offenen Enden zugenäht. :)

Nachdem ich diese Idee präsentierte, schlug meine Mutti für die goldene Hochzeit übrigens ein ähnliches Konzept vor, nur werden die Tütchen als kleine Gastgeschenke mit Blumensamen gefüllt. Das passt so gut zu meinen Großeltern, die jedes Jahr zur Gartensaison richtig aufblühen. ;)

Am Ende hat sich die kreative Materialschlacht wirklich gelohnt, wir haben einen tollen Plan, womit wie die Hochzeitsgäste vielleicht ein bisschen überraschen und erfreuen können ... und ein paar kleine Überraschungen schweben mir dazu auch noch vor. ;)
Und auch hier hat sich gezeigt: Alte Hobbies entstauben macht Spaß! :D 
Darum verlinkte ich diese Ergebnisse auch beim CreaDienstag!

Sonntag, 22. Februar 2015

7 Sachen

Auch diesen Sonntag gibt es wieder 7 Sachen bei denen es egal ist, ob sie 5 Minuten oder 5 Stunden gedauert haben, solange ich sie mit meinen Händen gemacht habe. Viele andere 7 Sachen-Sonntage findet ihr bei Grinsestern!

1. Frühstück mit der Familie und Smoothie:
Frisch gepresster O-Saft, Banane und ein paar Eiswürfel. Tolle Kombi!
2. Fell kraulen.
Die Miez ist schon ziemlich groß geworden. Und sie ist so schlau! :D
3. Futter vorbereiten.
Leckere Tomatensuppe mit Käsenachos. Die gabs zum Abendessen.
4. Materialien bereitlegen,
inklusive einer neuen Knooking-Nadel. Absolutes Neuland!
5. Am Handy herumdrücken.
Bevor ich los-knooken konnte, musste ich erstmal gucken, 
wie das überhaupt funktioniert. ^^
6. Energie tanken
mit unheimlich leckerem Nusskuchen von Oma. <3 br="">
7. Alte Hobbies entstauben.

Ja, habt ihr das auf dem letzten Foto hier im Blog schon mal gesehen? Tatsächlich, ein Instrument. Seit ich begonnen habe zu studieren, habe ich höchstens zum Umräumen mal eines meiner früheren Schätzchen in die Hand genommen, dabei habe ich früher in einer Band gespielt! ^^ Rockmusik. Yeah. Leider bin ich kein Rockstar geworden. ;)
Darum widme ich mich doch lieber den anderen Tätigkeiten, wie heute auch. Das Knooking ist eine echt interessante Sache... Ich bin mal gespannt, ob ich das gut hinbekomme, noch bin ich skeptisch. Habt ihr schon mal geknooket? Oder wollt ihr doch lieber mal ein früheres Hobby wiedererwecken?

Wie dem auch sei - startet gut in die neue Woche! :)




Mittwoch, 18. Februar 2015

MMM, der 7.

Me Made Mittwoch! Auch heute folge ich wieder dem Aufruf des MMM-Team, sich in seinen selbstgenähten Kreationen zu präsentierten - dabei muss das Kleidungsstück nicht neu, aber handgemacht sein.


Ich freue mich sooo darüber, das die Fotos heute mal wieder an der frischen Luft entstehen konnten! Zwar war es schon ziemlich kalt und um halb 6 ist das Licht auch nicht mehr optimal, aber der Hintergrund ist einfach hübscher. *g* 
Heute gab es zum tollen Schal und Shirt in Knallfarbe einen Nadelstreifenrock mit grünem Schrägband. Man merkt mir an, dass ich Schrägband mag, oder? 
Genäht wurde der Rock schon 2012. Der Nadelstreifenstoff ist sogar noch älter, denn schon 2011 habe ich daraus ein ziemlich tolles Kleid genäht, das ich zu einer Burlesque-Show ausgeführt habe!


Hier hat uns das Licht dann wirklich verlassen, aber na ja. Es soll ja auch nur einen kleinen Einblick vermitteln. ;)

Jetzt werde ich mir noch die letzte Klausur von meinem Korrekturstapel vornehmen und darüber nachgrübeln, ob ich morgen überhaupt zum Bloggen komme, an meinem Lehrstuhl findet nämlich eine Dissertationsverteidigung statt, der ich als Zuschauerin beiwohnen möchte... Na mal sehen. ;)

Dienstag, 17. Februar 2015

Leseknochen sind eigentlich Relaxing Neck Pillows

Es gibt ja Trends, die beobachtet man immer aus der Ferne - bis man sie dann plötzlich doch mitmachen muss. So ging es mir beispielsweise mit skinny Jeans. Zuerst waren die ziemlich schrecklich, ich wollte unbedingt meine Schlaghosen behalten (je größer der Schlag, desto besser!). Dann kam langsam Akzeptanz: "so schlecht sehen die ja gar nicht an  mir aus...?", dachte ich mir nach unzähligen Anproben. Heute? Nun ja, wenn ich mal eine Hose trage - was nicht nur an einem Mittwoch äußerst unwahrscheinlich ist - dann auf jeden Fall eng am Bein! 

Verlinkt beim Creadienstag.
Ob es mir bei einem ganz anderen Trend - dem Leseknochen - genauso gehen wird? Ich weiß es noch nicht, aber nachdem ich schon Unmengen verschiedener Leseknochen auf anderen Blogs gesehen habe, musste so ein Teil dann doch mal unter meine Nadel springen. Übrigens ist es im Original ein Relaxing Neck Pillow, was ich irgendwie niedlich finde. ^^

Habt ihr den Stoff schon wiedererkannt? Es ist ein Restchen meines Überraschungsstoff-Kleides, der durch seine dicke Struktur perfekt geeignet war für ein Lesekissen. Gefüllt habe ich das gute Stück - wie ihr hier an einem Sonntag sehen konntet - mit winzig kleinen Styroporkügelchen, deswegen ist meine Version auch nicht ganz so prall. Bei der kleinsten Bewegung kamen uns die Kügelchen entgegen! o.o

Ein starkes Indiz, das ich nicht demnächst in die Leseknochengroßproduktion übergehen werde, ist nicht nur die Tatsache, das diese Version schon an meine liebe Conny vom Deep Ground-Magazin verschenkt wurde, sondern auch der Fakt, das ich die Form zwar gut, aber nicht perfekt finde. Bei meinen Recherchen bin ich zum Beispiel auf diese spannende Form gestoßen: Verbesserte Version?
Na ja, vielleicht nicht optimal zum Lesen, aber für Autofahrten doch irgendwie ziemlich cool. Auch ziemlich cool ist übrigens das Leseknochen Kama Sutra von Jessica - falls ihr auch mal ein Relaxing Neck Pillow nähen wollt und noch nicht sicher seid, wie man das Ding bedient. ;)

Ach ja - zum Schnitt muss ich nicht viel erzählen, oder? Der ist wirklich nett und unkompliziert! ^^ Und jetzt schleiche ich lieber mal wieder zu meinem Arbeitsstapel. Keine Zeit, keine Zeit!

Sonntag, 15. Februar 2015

7 Sachen

Auch diesen Sonntag gibt es wieder 7 Sachen bei denen es egal ist, ob sie 5 Minuten oder 5 Stunden gedauert haben, solange ich sie mit meinen Händen gemacht habe. Viele andere 7 Sachen-Sonntage findet ihr bei Grinsestern!

 1. Kaltes Glas halten.
Frühstückssmoothie Himbeere aus einer Banane, 150g TK-Himbeeren
und 400ml Apfelsaft - Lecker!
 2. Äpfelchen reiben.
 3. Und anschließend kleine Gugl bepuderzuckern.
 4. Nadeln in Stoff stecken.
 5. Und Stoff unter die Nähmaschine stecken.
 6. Häkelnadel schwingen.
7. Material bereitlegen.

Sobald der Kartoffelauflauf aus dem Ofen und verputzt ist, wird hier also noch ein bisschen mit Papier gewerkelt - der Abwechslung zuliebe. ;) 
Auch für Abwechslung gesorgt haben heute die kleinen Apfel-Zitronen-Gugl. Das Rezept von Jen ist erprobt und von ihr für gut befunden worden, trotzdem muss ich demnächst wohl noch mal Backen. Aus Versehen habe ich nämlich die doppelte Menge Zucker benutzt. Das wäre noch gar nicht sooo schlimm, wenn die kleinen Gugl nicht irgendwie total fettig geworden wären. *seufs* Ich weiß man auch nicht, da war heute ein bisschen der Wurm drin. Das graue Stoffprojekt ist auch nicht optimal verlaufen. Aber nächste Woche wird bestimmt besser. ;)
Euch wünsche ich auch einen guten Start in die neue Woche!

Donnerstag, 12. Februar 2015

Nich kreativ, nur Hochzeit.

Es ist spät - meine Füße schmerzen, das Hirn ist hinüber. Nein, kein normaler Arbeitstag liegt hinter mir, sondern ein Shoppingmarathon in Mission Hochzeit! Darum heute auch nix kreatives, aber zumindest ein, zwei Impressionen von Erfolgen in weiß, rosa, und saphirblau!

Träume in weiß, champagner und Spitze. Hach! <3 br="">
Ein kleines Frühstück.
Creme und saphirblau. Wunderschön!
Wieder zu Hause: Bastelmaterialien inspizieren.
Viele Ideen, die jetzt bald umgesetzt werden sollen. Aber heute konnten schon zwei große Themen von der Liste gestrichen werden, es läuft also! :3
Außerdem hatte ich dann noch Besuch von der neuen Besitzerin der Coffee-Kartoffel-Tasche II... Was wirklich mal wieder wundervoll war. Aber jetzt reicht es nur noch, mein Weinglas auszutrinken und dann müde und zufrieden ins Bett zu fallen. ;)
Euch auch eine gute Nacht!

Mittwoch, 11. Februar 2015

MMM, der 6.

Wuhu - Bergfest! :D 
Wenn ich Mittwochs nach Hause komme, freue ich mich irgendwie immer instant. Vielleicht sind das ja emotionale Überbleibsel von den Mädelsabenden, die bis Ende 2013 (mimimi - so lange ist das schon her?) bei mir stattgefunden haben? Auf jeden Fall heißt Mittwochs: Nur noch zwei Arbeitstage! Yeah! 
Und natürlich Me Made Mittwoch! Auch heute folge ich wieder dem Aufruf des MMM-Team, sich in seinen selbstgenähten Kreationen zu präsentierten - dabei muss das Kleidungsstück nicht neu, aber handgemacht sein.


Schaut man sich meine letzten Outfits so an, fällt nicht nur auf, das ich ungefähr nie Hosen trage, nein, auch das Farbschema ist ein bisschen festgefahren. Immerhin gibt es mich heute mal wieder im Kleidchen. Und zur Abwechslung dazu ein kurzes Bolerojäckchen, das leider nicht selbstgemacht ist. ^^

Nun will ich euch ja immer gern den Post verlinken, wo das genähte Kleidungsstück das erste Mal einen Auftritt hier im Blog hatte. Dabei habe ich gerade mit Erschrecken festgestellt, das dieses Kleidchen schon im November 2012 genäht wurde!
Jetzt bin ich gar nicht mehr so böse, das es schon leicht Pilling bekommen hat. *g*


Genäht wurde es mit der Overlock, darum ist es auch innen ganz sauber verarbeitet. Die Säume habe ich verschrägbandet. Übermütig wie ich war, dachte ich, dass in die Seitennaht bestimmt ein Reißverschluss reinmüsste, vor allem wegen der unelastischen Macramee-Spitze. Tja, die hätte ich mir auch schenken können... Fürs nächste Mal wusste ich es besser. ;)

Dienstag, 10. Februar 2015

Coffee-Kartoffel-Tasche II

Erinnert ihr euch noch an meine ersten Jute-Sack-Erfahrungen? 
Im Juni 2014 habe ich euch einen Shopper vorgestellt, der eigentlich aus einem alten Gürtel und einem Kaffeesack vom Stoffmarkt gemacht werden sollte. Das ursprüngliche Material habe ich mittlerweile hier im Blog verschenkt (ich hoffe die liebe Franzi hat mehr Erfolg mit der Geruchsbekämpfung als ich? ^^). Eine Tasche ist trotzdem entstanden, allerdings aus einem gut gelagerten Kartoffelsack aus Familienbestand. 

Verlinkt beim Creadienstag.

Eine nicht unerhebliche Menge Kartoffelsack blieb nach dem großzügig geschnittenen Shopper noch über, also nähte ich noch eine kleinere Version: Eine Coffee-Kartoffel-Umschlagtasche
Wie ihr sehen könnt, grünt es auf dem Foto ganz herrlich und ich gebe es zu, das Foto und Projekt auch aus dem Sommer 2014 stammen. Allerdings konnte ich es bisher noch nicht zeigen, denn schnell war mir klar, das eine liebe Freundin die Tasche zu Weihnachten bekommen sollte.

Wuhu, mit Magnetverschluss! :D

Aber zurück zur Tasche selbst!
Das besondere an diesem - von mir übrigens selbst erwuschtelten Schnitt - ist, das das Täschchen erstmal klein und kompakt daher kommt, sollte man aber doch mal etwas größeres transportieren müssen, wirkt die Klappe quasi als Verlängerung nach oben. Ihr versteht bei meinem Gemauschel nur Bahnhof? Diese Anleitung, spontan über Pinterest entdeckt, erklärt euch noch mal genau wies geht. ;)
(Nachtrag: Nach kurzem Stöbern beim Creadienstag habe ich noch den Schnitt "Little Lilou" entdeckt, der etwas ausgefeilter ist, dafür aber nicht kostenlos.)

Leider habe ich keinen recycelbaren Gürtel für die Träger gefunden, also ist der hier aus Kunstleder selbstgenäht. Damit er verstellbar bleibt, habe ich übrigens mit zwei D-Ringen improvisiert, das hat erstaunlich gut funktioniert. Jetzt müsste mir nur die Beschenkte noch bestätigen, das sich das Provisorium im Alltag bewährt hat. ;)

Das Prinzip finde ich auf jeden Fall unheimlich praktisch. In meinem Kopf verbindet sich die Umschlagtechnik gerade noch mit Reißverschlusserweiterungen am Boden... Vielleicht sollte ich dieser Idee noch mal nachgehen? Dann aber wohl ohne Jute. ;)

Sonntag, 8. Februar 2015

7+1 Sachen

Wie jeden Sonntag gibt es auch heute wieder 7 Sachen bei denen es egal ist, ob sie 5 Minuten oder 5 Stunden gedauert haben, solange ich sie mit meinen Händen gemacht habe. Viele andere 7 Sachen-Sonntage findet ihr wie immer bei Grinsestern!

 1. Brötchen auf Teller nach Hause tragen.
Auf dem Heimweg vom Bäcker habe ich das porzellanene (ja, so schreibt man das,
sagt der Duden) Schmuckstück entdeckt und sofort adoptiert.
 2. Frühstück mit Ki-Ba-Smoothie hergerichtet.
(Ki-Ba-Smoothie: 2 frische Bananen, 150g TK-Kirschen und
400ml Kirsch-Apfelsaft für 2 große Gläser)
 3. Schneegestöber erzeugt.
 4. Nadeln in Stoff gesteckt.
 5. Stoff unter der Nähmaschine koordiniert. 
Langsam werde ich richtig routiniert, was Rollsäume an 
Chiffon angeht.
 6. Hüftgold verteilt. 
Wie gern würde ich jetzt sagen, das Silvis Geburtstags-Fantaschnitte der Star war ...
aber gegen Macarons aus dem LaFayette Paris von Pierre Hermé 
kommt sie leider nicht an. Die sind aber auch lecker!
 7. Nähwerke eingesammelt.
Als Grüppchen warten einige Sachen darauf, vor die Linse zu kommen,
damit ich bald wieder was zum Vorzeigen hab. ;)
8. Schließlich: Neue Gedanken aufs Papier bringen.

Und schon wieder ist das Wochenende vorbei! Es ging aber auch fix, allein schon deshalb, weil ich Silvi zu ihrem Geburtstag gestern zu Hause besucht habe. Geheime Vorplanung und vier Stunden Zugfahrt (also Hin- und Zurück!) wurden mit einem wirklich schönen Tag belohnt, allein der überraschte Gesichtsausdruck als sie mich entdeckte, war unbezahlbar! *kicher*

Heute hieß es dann ausschlafen und den schönen Dingen im Leben nachgehen. Gerade habe ich sooo viele Ideen im Kopf und Dinge zu erledigen, das ich am liebsten richtige Semesterferien hätte. Ach ja. Aber man kann nicht alles haben. ;) 
Euch wünsche ich einen guten Start in die neue Woche. Und falls ihr doofe Termine oder schlimmer noch Klausuren vor euch habt, drücke ich die Daumen!

Donnerstag, 5. Februar 2015

BH-Nähen in der Praxis

Ich hab leider seit drei Wochen nix von der Sewalong-Front hören lassen - und nun isser bei Cloth Habit auch schon wieder vorbei! In der zugehörigen Facebook-Gruppe gab es schon viele tolle Modelle zu sehen und zumindest eine weitere Blogleserin (?) meine ich darunter erkannt zu haben (ich finde deinen Blog nicht! Narf! ^^)!
Auch ich kann vermelden - ich habe etwas produziert. 

Doch wie lief meine BH-Premiere im Einzelnen?


Leider habe ich erst einmal eine kleine Enttäuschung für euch: Ich habe die einzelnen Zusammennähschritte nicht dokumentiert. Zum einen gibt die Anleitung selbst schon so eine tolle Handreichung, das ihr das eigentlich auch gar nicht braucht. Zudem gibt es ja auch noch die Sewalong-Hinweise in Amys Blog. Und schließlich ließ sich das ganze Teilchen so fix und problemlos nähen, dass ich wie im Rausch war!

Und weil es trotzdem mein Watson ist, gehts damit zu RUMS!

Die gute Nachricht

Hier seht ihr meinen Watson das erste Mal. Es passen nicht alle Materialien optisch zusammen (die Träger in Antrazit ... urks ^^) und der Lycra-Oberstoff wirkte in seiner Rohfassung mehr als scheußlich - und trotzdem liebe ich meinen ersten BH! Er sieht richtig schön aus, finde ich.


Auch die Details können sich sehen lassen, wie ich finde - zumindest Außen. ;)
Lycra, Gummibänder und kleine Plasteringe waren nun komplettes Neuland für mich, trotzdem hat sich alles ganz brav unter der Nähmaschine benommen. Lediglich der normale Zickzack hat zum Teil Stiche ausgelassen, aber das mag auch an der Nadel gelegen haben. Als ich auf den dreiteiligen Zickzack umgeschwänkt habe, hat sich das Problem erübrigt.

Auf die Innenseite habe ich allerdings erstmal keine Rücksicht genommen - schließlich handelt es sich hier um ein Probeteil. Aber auch das nehme ich meinem Erstversuch nicht krumm. Besonders überarbeitungsbedürftig ist die Spitze zwischen den Cups geworden. Auch nicht wirklich schön sind die angenähten Träger.


Die schlechte Nachricht

Optisch weitgehend ein Erfolg, tolle Anleitung - tja, wo liegt nun der Knackpunkt? Wie ich bereits bei den theoretischen Grundlagen vermutet hatte, liegt der Hase in der Größentabelle begraben.
Während das Unterbrustband perfekt geworden ist - eng anliegend aber noch bequem - sind die Körbchen auf eine eigentümliche Weise gleichzeitig zu klein und zu groß. Unrettbar die Misere. 

Leider habe ich bereits die größte Größe ausgeschnitten - mehr gibt der Watson also nicht her. Frustriert landete der Softbra also erstmal in der Ecke. So langsam erhole ich mich aber von dem Schock und demnächst will ich vielleicht auch noch mal einen Versuch - bzw. vermutlich viele, viele Versuche - starten. Das Schnittmuster der Körbchen muss dafür komplett neu gemacht werden. 

Das würde sicherlich mit der "Anziehen - Aufschneiden - Volumen nachzeichnen"-Methode am besten funktionieren. Dabei zieht man den zu kleinen BH an und macht einen senkrechten Schnitt (vorsichtig natürlich ^^). Daran, wie weit die Schnittränder dann auseinanderklaffen, kann man sehen wieviel Stoff man noch einfügen müsste. Aber ganz ehrlich? Das bringe ich nicht übers Herz.
Der Watson sieht doch so hübsch aus! 

Also werde ich versuchen, den Schnitt auf Papier anzupassen - und dann ein neues Probeteil nähen. Das muss doch irgendwie funktionieren! 
Dann versuche ich auch, ein bisschen mehr für euch zu dokumentieren. Versprochen. ;)

Mittwoch, 4. Februar 2015

MMM, der 5.

Nachdem es bei uns gestern einen recht spontanen Mini-Wintereinbruch gab - Sonnenschein - Schneesturm - Sonnenschein - ist mir eigentlich nur nach Couch und Tee. Aber frau muss das Haus ja doch verlassen um sich mit Studenten um Spindschlüssel zu kloppen und den Bürostuhl zu wärmen. Was ich heute dabei getragen habe, seht ihr hier! ;)

Schon wieder folge ich also dem Aufruf des MMM-Team, sich in seinen selbstgenähten Kreationen zu präsentierten - dabei muss das Kleidungsstück nicht neu, aber handgemacht sein.


Die heutige Kombination lässt mich sicherlich auch als Hogwarts Schülerin durchgehen (daher auch nur echt mit meiner Lesebrille ^^). Hauptakteur ist hier der braune Rock aus Baumwollsatin. Genäht im November 2010 ist er ein optisches Highlight mit kleineren praktischen Schwächen. Der vordere Teil basiert auf einem Kreissegment. Dadurch trägt er nicht so stark auf, fällt aber auch manchmal etwas komisch. Wieder so ein Teil, für das ich seit Jahren einen Unterrock nähen will... ^^


Außerdem könnte ich ihn auch mal bügeln. *g* Auf den Detailfotos sieht man außerdem, dass nahtverdeckte Reißverschlüsse echt nicht mein Ding sind. Dafür ist die übrige Verarbeitung aber schon ganz solide. ^^

Ach ja. Ich hab den Me Made Mittwoch jetzt schon ins Herz geschlossen. Da mein Kleiderschrank nicht vollständig aus selbstgemachtem besteht, muss ich doch manchmal auch zu älteren Stücken greifen. Da werden Erinnerungen wach!