Dienstag, 6. Oktober 2015

Jersey-Reste: Kindermützen

Erst vor kurzem beklagte ich mich darüber, dass ich so viele kleine Stücken Jersey hätte, mit denen ich nicht so recht wüsste wohin. Ein paar Dinge habe ich nun schon gemacht, ich sage nur Leseknochen und Höschen, aber man möchte ja auch nicht immer das gleiche unter der Nähmaschine vorziehen, oder? ;)

Ein bunter Stapel Reste.

Schon unter besagtem "Motz-Post" kam eine weitere Anregung von Karo. Sie erzählte mir nämlich, das sie selten mehr als 50cm Jersey kauft, der würde nämlich sogar für ein Langarmshirt in Größe 104 ausreichen. Okay, ich gebs zu, so richtig kenne ich mich mit Kleidung für kleine Menschen nicht aus ... aber wenn man sich das Größenspektrum für Kids so ansieht, ist das durchaus beeindruckend. Glaube ich. ^^

Nun habe ich aber keine benähbaren Kinder, warum dann also Kinderklamotten nähen? Gott sei Dank sprang Ephrata mit ihrem Aufruf Simplify your fabric in die Bresche! ^^


Soviel zur Vorgeschichte!
Auf jeden Fall macht sich dieses kleine (aber hoffentlich feine) Bündel Mützchen gerade auf dem Weg zu ihr und zaubert dann bald vier Kindern einen Satz warme Ohren. ;D

Ephrata verlinkt in besagtem Post übrigens auch Schnittmuster (allesamt kostenfrei), die sich für kleinere Projekte eignen. Allerdings habe ich mich für einen anderen Beanie-Schnitt entschieden, dieser ist es geworden Schnitt um genau zu sein. (Beim Ausdrucken hatte ich dafür noch gute Gründe, jetzt wollen sie mir partout nicht einfallen... ^^)


Auf jeden Fall hat der Schnitt gut funktioniert, würde ich jetzt erstmal sagen. Bei einem Mützenteil plus doppelt gelegtem Bündchen kann man ja erstmal weder viel innovieren noch falsch machen.
Die Anprobe am lebenden Objekt konnte ich aber natürlich nicht durchführen. ^^

Bei der Stoffauswahl habe ich mich erst mal auf vier Jerseys beschränkt, die ich für passend hielt. Besonders der Anschnitt des Birnenstoffes ist mir reichlich schwer gefallen, das war ein echter Streichelstoff, den ich schon einige Zeit im Stoffschrank liegen hatte.
Wenn ich aber über das nachdenke, was ich selbst im Alltag so trage, muss ich zugeben: Ein Top aus Birnenstoff fällt da eher nicht rein.

Verlinkt beim CreaDienstag.

Nach diesem Akt der Selbstreflexion war das Anschneiden auch gar nicht mehr so schlimm (und aus den Resten der Reste kann ich ja immernoch ein Birnenunterhöschen nähen ^^). 

Tja. Jetzt habe ich sogar das erste Mal etwas in Richtung Kinderklamotten auf diesem Blog veröffentlicht. Aber keine Sorge, demnächst kommt wieder was anderes. ;D

Kommentare:

  1. Du bist super! Mehr brauch ich gar nicht sagen, denke ich. :)

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    1. Awww - und du weißt, wie man Menschen motiviert! :D

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  2. Ach und übrigens. Die Beanie-Schnitte sind sich ziemlich ähnlich, nur dass ich das Bündchen immer aus Bündchen nähe und berechnen muss ;)

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    1. Ah, das ist gut zu wissen. Bündchen hätte ich so gar nicht da ... Aber wenn mich noch mal die Mützennählust packt, weiß ich Bescheid. :D

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  3. Schön sind die Mützen geworden! Und kommen ja wohl auch gerade richtig, was das Wetter angeht. ;)
    Viele Grüße
    Antje

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    1. Oh ja, es ist echt schon Mützenwetter geworden. Brr!

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  4. Bei dem Wort "Birnenunterhöschen" musste ich jetzt irgendwie kichern.... ich stell mir gerade einen Birne in Unterbüx vor. Feinripp mit Eingriff, am besten. :D

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    1. Du wirst jetzt lachen, aber für Pfirsiche gibt es sowas. Aus Japan natürlich. ^^
      Einfach mal "pfirsich unterhosen" googlen, Bilder gucken. ^^

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  5. Aww, also ich finde die vier Beanies fantastisch! (*hihi die fantastischen vier ^^)
    Da werden sich die neuen Besitzer samt Ohren wirklich drüber freuen :)

    Und ich finde es sehr tapfer, dass du so schonungslos Selbstreflexion betrieben hast. Dafür musst du dir auf jeden Fall (!) ein Birnenhöschen noch gönnen :)

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  6. Das ist ja eine coole Idee! Freut mich sehr, dass ich doch helfen konnte ;)

    LG
    Karo

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    1. Vielen Dank noch mal für die Anregung! :D
      Wenn man selbst keine zu benähenden Kinder hat, kommt man auf diese Idee gar nicht... ^^

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