Dienstag, 17. November 2015

Wolliges Resteessen "Nebelwelten"

Letztes Jahr zu Weihnachten habe ich eine ziemlich großartige Mütze von der lieben Silvi bekommen, diese hier!
Nicht nur, das sie den Kopfschmuck selbstgestrickt hatte, auch die Wolle hat mich direkt begeistert. Weich, in grau und mit Farbverlauf - damit bekommt man mich einfach immer. ;)

Als ich sie dann vor einiger Zeit besuchte, drückte sie mir ein winzig kleines Restchen genau dieser Wolle in die Hand und ich wusste sofort: Daraus werden passende Stulpen!

Verlinkt beim CreaDienstag und der Häkelliebe.

Nun kann ich ja überhaupt nicht Stricken (na ja. Oder zumindest nicht besonders gut und nicht besonders schnell... ^^), also kamen passend gestrickte Stulpen leider nicht in Frage. Aber ich habe für gehäkelte Stulpen ja im letzten Jahr eine Anleitung geschrieben, die wollte ich gern nochmals verwenden.

Die grauen Stulpen, die man auf den Anleitungsfotos vom letzten Jahr sieht, sind auch schon treue Begleiter geworden. Die Anleitung hat sich bei mir also fast perfekt bewährt! Nur eine kleine Schwäche aufgefallen ist mir in den vergangen 12 Monaten aufgefallen: Durch die Stäbchen, aus denen die Stulpen gehäkelt sind, ist das Häkelwerk zwar schön elastisch, aber es neigt auch zum Ausleihern. Das betrifft ganz besonders schlimm den oberen Teil, da man hier ja doch mehr seine Finger bewegt.


Also habe ich bei diesen Stulpen die Anleitung etwas verändert (und die Änderung bzw. Ergänzung auch direkt in der Anleitung vermerkt, falls jemand von euch auch solche Stulpen häkeln mag). Die niedlichen Rüschen habe ich weggelassen und am Anfang und Ende wurden je zwei Reihen durch vier Reihen mit festen Maschen ersetzt.

Da die Mützenwolle auch nicht für die ganzen Stulpen gereicht hätte, habe ich außerdem an den Fingern angefangen und erstmal die Farbverläufe gehäkelt, um den Rest mit schwarzer Wolle zu ergänzen.
Dabei habe ich direkt gemerkt, dass diese Wolle für kleine Projekte eher suboptimal ist, denn der Farbverlauf sorgt nun dafür, dass ich eine helle und eine dunkle Stulpe habe. ^^


Aber gerade der hellere Farbverlauf gefällt mir richtig gut! Ich glaube, Silvi muss mir noch mal verraten, was für eine Wolle das genau war. ;D
Und irgendwie sieht das ganze doch auch ein bisschen wie ein düsterer Morgen mit Nebelsuppe aus, oder? Ich liebe ja Nebel. Alles wirkt so ruhig und friedlich. Wie in Watte gepackt. Als würde die Zeit still stehen. Wenn es nach mir ginge, dürfte es ruhig ein bisschen öfter Nebel geben... So lange hoffe ich aber auf tolle Beiträge zum aktuellen KreaKränzchen "Nebelwelten". ;)

Übrigens: Das kleine silberne, das auf dem letzten Foto echt schlecht zu erkennen ist, ist ein "Handmade"-Anhängerchen. Die habe ich bei Xenos im Mix gekauft: Oval, Herz und Hand, insgesamt 24 Stk. für ca. 2€. Ein super Kompromiss, um auch meine Häkelwerke irgendwie als "handgemacht" zu kennzeichnen, ohne irgendwie meine Textillabel da dranwurschteln zu müssen. ;)

Kommentare:

  1. Antworten
    1. Danke :) Hat sie gut ausgesucht, die Wolle, nicht wahr? :D

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  2. Na die sind doch toll! ♥
    ... und das nächste mal zeigst du dann deine neue Ordnerhülle? ;o)
    herzliche Grüße, Gesine

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    1. Hihi, ich sage dir... bis ich die Zeigen kann, wird wohl noch einiges Wasser den Fluss runterfließen, aber wenn es dann soweit ist, lasse ich es dich wissen. *g*

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  3. Ohja, der Farbverlauf ist wirklich toll! Sehr schöne Herbstbegleiter hast Du da.
    Liebe Grüße
    Antje

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  4. Aww wie schön dass der kleine rest bei dir noch so eine tolle verwendung finden konnte! Das passt suuuper zusammen - und natürlich erst recht zur mütze ^^

    Und das ist eine prima idee für nebelwelten! Ich bin hin und weg ^^

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    1. Danke - auch noch mal für die Wollspende! :D

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