Donnerstag, 28. April 2016

Wieder der Basic-Schnitt

Ich habe einen Kleidergrundschnitt. DEN Kleidergrundschnitt, von dem ich hier gefühlt monatlich berichte. Allerdings aus gutem Grund, denn die Kleider nach diesem Schnitt gehören wirklich zur Grundausstattung meiner Garderobe. Beweise?
Foto von Palandurwen - die sich sogar auf dem Bild verewigt hat, thihi!

Das Kleid in taupe, dass oben bei den Me Made-Mittwochs verlinkt ist, ist das aller erste Romanit-Jersey-Kleid dass ich genäht habe - und das hat es damals nicht mal zu einer vernünftigen Vorstellung auf dem Blog geschafft (oder ich finde den Post grad nicht wieder ^^). 
Das ist mittlerweile so oft getragen worden, dass der Stoff einfach nicht mehr schön aussieht. (Mal ganz abgesehen davon, dass der unnötige Reißverschluss an diesem Kleid echt doof eingenäht wurde. Und das mit dem Satinschrägband auch keine optimale Idee war... ^^)


Als sich bei einem Pulli-Projekt für meinen Liebsten dann abzeichnete, dass von diesem nougatfarbenen Jersey einiges übrig bleiben würde, hab ich ganz kurzentschlossen wieder zu diesem Schnitt gegriffen!  


Kleine Veränderungen gab es dennoch: Dieses Kleidchen hat Ärmel (die ich ja bereits mehrfach erprobt habe), einen V-Ausschnitt (der bei großer Oberweite ja total vorteilhaft sein soll) und einen etwas längeren Rockteil (weil eben genug Stoff dafür da war ^^).

Ich vermute übrigens, dass dies er erste V-Ausschnitt ist, den ich je genäht habe. Dafür ist er mir wirklich gut gelungen, wie ich finde. Nur im Nachhinein dürfte er vielleicht ein bisschen tiefer sein, aber so ist es auch gut.
Sehr gesittet, was zur Länge des Rockes passt. *g*

Verlinkt bei RUMS.

Zusammen mit einem Gürtel und einer weiten Jacke gehören diese Kleider zu meinen absoluten Lieblingsoutfits. Von daher werde ich noch viel viel mehr davon nähen müssen, damit ich nicht jede Woche das gleiche anhabe. ;)

Dienstag, 26. April 2016

WIP: Regenbogensterne

Wer hier aufmerksam mitliest, wird sicherlich bemerkt haben, dass ich mittlerweile drei fertige Quilts habe, die darauf warten, hier vorgezeigt zu werden. Tja, und warum tue ich es nicht?

Am Anfang meines Bloggerlebens war dieser Blog ein richtiges Tagebuch, ich hab geschrieben und gezeigt, was mir in den Sinn kam. Doch im Laufe der vergangenen Jahre hat sich mein Anspruch ganz deutlich verändert, ich will gern anspruchsvolle, tolle Fotos zeigen, keine Schnappschüsse mehr.
Und gerade bei Quilts ist das irgendwie besonders kompliziert, denn auf Pinterest sehe ich die ganze Zeit diese fabelhaft inszenierten Quiltfotos - am Strand, an Bäumen, auf Mauern, auf Treppen und so weiter - dass ich immer glaube, auch etwas richtig aufwendiges machen zu wollen. Da mir nun aber ein ästhetisch ansprechender Hinterhof fehlt, ist das nicht mehr ganz so easy.

Lange Rede, kurzer Sinn: Ich muss mich 1. zum Fotografieren aufraffen und 2. ein bisschen an meinen Ansprüchen schrauben. ;)
Denn dieses Problem habe ich ja nicht nur bei Quilts, sondern meine Fotoeitelkeit (und die Faulheit, da muss ich fair sein ^^) hält mich auch vom Dokumentieren zwischen durch ab.

Pläne planen - nur echt im Filo. Hier muss ich bald noch eine Projektseite anlegen. :D

Heute aber habe ich ein paar unperfekte Work in Progress-Bilder von einem neuen Projekt dabei!
Das ist doppelt gefährlich, denn einmal habe ich mal wieder ziemlich viele angefangene Dinge herumliegen, zum anderen wird es ein reines Handarbeitsprojekt, sodass es tendenziell wieder ewig dauern könnte... ^^

Also ich möchte eine Regenbogenstern-Decke nähen. Vielleicht etwas in dieser Optik.
Allerdings möchte ich dabei die English Paper Piecing-Methode verwenden, also Schablonen mit Stoff beziehen (hier habe ich den Unterschied zwischen English Paper Piecing und Paper Piecing schon mal kurz erklärt.

Stoffvorräte "Grau-Beige" und "Bunt" = eindeutige Farbvorlieben.

Nachdem ich also einen kleinen Plan gemacht und eine grobe Vorlage ausgedruckt hatte, ging es an die Stoffvorräte. In den kleinen pinken DM-Boxen finden sich all meine Patchwork-Stoffe.
Ziemlich übersichtlich, oder?
Okay. Für ein anderes Projekt habe ich noch einen Layercake liegen, aber der ist ja quasi auch schon verplant. ;)

Für einen Regenbogen reichts trotzdem.

Aus den vorhandenen Stoffen konnte ich tatsächlich vier hübsche Farbfamilien zusammenstellen: Blau, Grün, Gelb und Rot-Rosa. Leider war letztere Gruppe ziemlich klein und lila fand sich überhaupt nicht in meinen Vorräten. Allerdings denke ich, dass sich die 4x5 Farben auch so erstmal ganz gut zusammen machen. Ansonsten kann ich ja immer noch nachkaufen. :D

Die ersten Rauten sind geschnitten.

Apropo nachkaufen: Das muss ich sicherlich auch für den Hintergrund, denn hier habe ich weder etwas passendes da - noch überhaupt eine Vorstellung, was ich da haben will (Grau vielleicht? Oder weiß?).
Bis dahin werden aber erstmal die Sterne vorbereitet.

Und da ich eine mittelschwere Perfektionistin bin, habe ich gestern beim Serienschauen (Staffelfinale von Supernatural!) Rauten ausgeschnitten. Am Wochenende will ich meine Mutti dann um ganz viel Pappe für Schablonen anschnorren, dann kanns ans beziehen gehen.
Bis dahin muss ich aber erstmal weiter fleißig sein. ;)

Verlinkt beim CreaDienstag.

Sonntag, 24. April 2016

7 Sachen

Der Tag nach einem Umzug ist noch lange kein Grund, heute nicht noch fleißig zu sein, oder wie seht ihr das? In diesem Sinne gibt es heute sogar extra zeitig 7 Sachen, bei denen es egal ist, ob sie 5 Minuten oder 5 Stunden gedauert haben, solange ich sie mit meinen Händen gemacht habe. Viele andere 7 Sachen-Sonntage findet ihr wie immer bei Grinsestern.

 1. Frühstück für vier, Smoothies für drei und sogar eine Abwechslung im Obstbereich!
 2. Chaos verbreiten - am neuen Nähtisch!
 3. Den alten Nähtisch fachfrauisch zerlegen.
 4. Überstehendes abschneiden.
 5. Und gemäß der Abstimmungen bei Facebook und Instagram ganz viel weißes Schrägband annähen. ^^
 6. Lieblingsbänkchen neu polstern.
 7. Umzugskuchen von Oma vernaschen.

Ich sage euch, an diesem Wochenende war so. viel. los.! 
Mein kleiner Bruder ist umgezogen, also habe ich am Samstag ganz viel Fenster geputzt, Dinge getragen/gehalten/angezeichnet, einen Hund bespaßt und Kartoffelsalat gegessen. Bei dieser Gelegenheit brachte besagtes Brüderchen mir auch noch einen neuen Nähtisch von Opa mit, was heute in der oben dokumentierten Aufräumaktion mündete. Leider ist die Ordnung noch nicht ganz perfekt, aber das kleine Zusatzschränkchen wird sich sicher als richtig nützlich erweisen. 
Tja. Ganz nebenbei habe ich dann heute auch noch den zweiten Quilt beendet und ein Bänkchen neu bezogen und es ist noch nicht mal 18 Uhr. Das heißt: Ich hab noch ganz viel Zeit für Semmelknödel, Badewanne und vielleicht einen kleinen Ausflug an den neuen Nähtisch. 

Hoffentlich hält die Fleißstimmung morgen an. ;) In diesem Sinne: Startet gut in die neue Woche!

Donnerstag, 21. April 2016

Pattern Magic-Dress!

Heute gibt es mal wieder ein Kleid zu sehen! :D
Als ich Mitte Januar das Buch "Pattern Magic 1" vorstellte, war das Schnittmuster sogar schon gezeichnet, allerdings habe ich mir irgendwie verdammt lang mit der Fertigstellung Zeit gelassen.

Fotos: alle von Palandurwens Imaginarium.

Mal wieder kamen alle aufmerksamen Insta-Junkies in den Genuss, vorher schon einige Bilder zu sehen:
Es tut mir übrigens an dieser Stelle ein bisschen leid, das ihr, liebe Blogleser*innen, keine Work-in-Progress-Bilder abbekommt, oder zumindest sehr selten. Aber das Posten auf Instagram ist einfach sooo easy! :D
(Wünscht ihr euch mehr WIP? Ich hab da seid langem schon mal wieder Lust zu. Vor allem, wenns nicht um die unsegliche Dachkragen-Jacke geht. ^^)


Aber gut. Zum fertigen Kleid!
Der Vorlage gemäß habe ich es ziemlich schlicht gehalten. Neben den ineinander verdrehten Vorderteilen besitzt das Kleid keine Deko. Sogar die Rückseite ist total schlicht geworden.
(Da fällt mir direkt auf: Ich glaube, das Kleid hat noch nicht mal ein Label abbekommen. Ups. ^^)

Allerdings muss ich sagen, dass ich (eigenmächtig) bei der Rückseite eigentlich eine ganz kleine Raffung eingebaut hatte. Das sah allerdings im genähten Zustand ganz, ganz furchtbar aus. ^^ Deswegen musste ich die Rückseite auch noch mal auftrennen. Jetzt find ich es genau richtig!

Verlinkt bei RUMS.

Ich war übrigens trotz des guten Probeteils bis zum Ende skeptisch, ob der Schnitt, den ich ja etwas interpretieren musste, gut funktionieren würde. Aber es ging alles gut! :D Puh!
Sogar der echte Wickelteil unten ist ausreichend bedeckend.

Damit lautet mein endgültiges Fazit zu "Pattern Magic": Toll! :D

Sonntag, 17. April 2016

7 Sachen

Auch heute zeige ich euch 7 Sachen, bei denen es egal ist, ob sie 5 Minuten oder 5 Stunden gedauert haben, solange ich sie mit meinen Händen gemacht habe. Viele andere 7 Sachen-Sonntage findet ihr wie immer bei Grinsestern.

 1. Für kaum Abwechslung sorgen.
2. Kaffee und Häkelwerk auf der Decke platzieren. 
 3. Papierzipfelchen auszupfen.
4. Stoffmassen umwuchten.
 5. Mit leckerem Getränk stärken.
6. Stoffmassen umwuchten die 2.
 7. Stärkungen die 2.

Am Freitag Abend habe ich mich eine 14-Punkte-Liste mit größeren und kleineren to-dos angelegt und ich habe sie bis auf ein Pünktchen abgearbeitet! Yeah! 
Das klingt vermutlich ein bisschen kontraproduktiv, wenn man ein entspanntes Wochenende verbringen will, aber mich macht das irgendwie sehr glücklich. ;) 

So und mit diesen positiven Gefühlen wünsche ich euch einen guten Start in die neue Woche! :D

Donnerstag, 14. April 2016

Nerven, so dünn wie Spaghettis

Nach den letzten "dekorativen" Nähwerken gibt es heute endlich mal wieder etwas, dass ich auch anziehen kann: Ein Kleid aus Vintage-Stoff*!

(* Also ich schätze, dass es sich um einen bedruckten Baumwollsatin handelt. Allerdings ist der Stoff, der mir von einer Freundin geschenkt wurde, allein dem Geruch nach schon gut 30 Jahre alt, also habe ich dazu wirklich keine genaueren Angaben. ^^)

Verlinkt bei RUMS.

Wie immer wussten meine Insta-Follower schon lange vor diesem Post, was hier passiert, denn ...
Für alle anderen und die Details gibt es jetzt aber natürlich noch diesen Blogpost! ;)


Nachdem der Stoff mir zuflog, hatte ich nicht sofort eine Idee, was ich damit anfangen könnte. Irgendwie kam ich dann aber doch auf "Kleid", denn Kleider kann man bekanntlich ja nie genug im Kleiderschrank haben, ne? ^^
Der Kleiderschnitt ist im übrigen selbstgezeichnet. 2013 schon habe ich ein einfarbiges Kleid danach genäht, dass ich immer wieder gern trage (hier der Vorstellungspost und hier einmal ein Trage-Foto).
Daran musste ich tatsächlich nichts ändern, wuhu! Trotzdem hat mich das Kleidchen ein paar Nerven gekostet.


Da wäre zum einen der nahtverdeckte Reißverschluss. Als ich euch die Jelly Roll-Kissen vorstellte und über meine miserablen Reißverschlusskenntnisse jammerte, kam mir Johanna von Kostümfrau zur Hilfe. Sie hinterließ mir ein wirklich hilfreiches Kommentar und erklärte mir die verschiedenen Vorgehensweisen. Danke noch mal dafür!
Als ich mir am Vorgängerkleid den wirklich schrecklichen Reißverschluss anschaute, packte mich der Ehrgeiz. Belohnt wurde er mit einem sensationellen Fund: Ich besitze ein Nähmaschinenfüßchen für nahtverdeckte Reißverschlüsse! *___*
Der erste Versuch war direkt großartig (Beweisbild). Und auch, wenn der Reißverschluss hier ein bisschen aufspannt, dann liegt das zumindest nicht an mangelnden Nähkünsten. ;)

Die Bilder stammen alle von meiner großartigen Silvi (Palandurwens Imaginarium). Danke!

Eine andere Geschichte sind diese Spaghetti-Träger oder "Rouleau"-Straps. Ich wusste direkt, dass mein Kleid auch solche Trägerchen bekommen sollte. Also habe ich mich durch Pinterest, Blogs und Youtube geklickt und irgendwie sah das immer so einfach aus:


Stoffstreifen mit Band in der Mitte nähen, knapp abschneiden, wenden, fertig. 
Aber ich sage euch: Das ist eine mistige Aufgabe! Durch mehr Glück als Verstand habe ich am Ende aber doch noch zwei Träger produziert. Fragt mich aber bitte nicht, wie ich das geschafft habe. ;)
Ich kann nur sagen: Das dicke Garn hat gar nicht funktioniert, erst als ich mit Zwirn und Nadel nachgeholfen habe, wollte es in 2 von 5 Versuchen irgendwie klappen.

Ansonsten gibt es zu diesem Kleid nicht viel mehr zu sagen als: Wann wirds endlich Sommer? :D

Dienstag, 12. April 2016

Supernatural Fandom als Midori

Ich muss schon sagen, dass ich am Wochenende so viel geschafft habe, macht mich schon ein bisschen stolz. Eigentlich bin ich nämlich gerade einer Serie verfallen. Gut, das war jetzt vielleicht etwas zu euphemistisch, ich bin ein ziemlicher Serienjunkie, daher trifft "einer Serie verfallen" eigentlich immer auf mich zu (aber ich bin nicht allein damit, oder?? ^^).

Gerade schaue ich "Supernatural". Wie Buffy, nur mit weniger High School und mit cooleren Monstern. Meine liebe Freundin Sophie hat mich auf den Trichter gebracht und als sie vor einiger Zeit Geburtstag hatte, wollte ich mich dafür revangieren. Mit einem Supernatural-Notizbuch!

Verlinkt beim CreaDienstag. und bei Lottas Nerd'n'Geek Love Linkparty!

Als ich das Büchlein verpackte, wollte ich schon einen kleinen Hinweis auf das Fandom geben, also habe ich Streichhölzer und Salz mit dazu gepackt. Na, hätte von euch eine meinen Wink verstanden?
Vermutlich war das Tomatensalz, das ich statt schnödem Steinsalz wählte, etwas zu verwirrend, denn meine liebe Sophie hat den Wink nicht ganz verstanden. (Die Protagonisten der Serie verwenden zur Bekämpfung von Geistern die Methode, ihre Knochen zu salzen und dann zu verbrennen. ^^°)

So. Jetzt wisst ihr, was es mit mir und Supernatural auf sich hat. Zurück zur Werkelei!

Nur echt mit "Anti Possession"-Stickerei und selbst gebleichtem Stoff, der wie das Fegefeuer aussieht. ^^

Was ist denn ein "Midori"?

Das Notizbuchformat mit Ösen und Gummiband kenne ich von meinen Filofax-begeisterten Mädels, es nennt sich "Midori", "Travellers Notebook" oder auch mal "Fabdori" (wenn aus Stoff, vom englischen Fabric).
Jessica von meine Glasglocke hat hier vor einiger Zeit auch schon von ihren Näherlebnissen dazu berichtet und verlinkte sogar eine Nähanleitung. Die hatte ich nicht, denn eigentlich ist es ja "nur" ein Rechteck, dass an strategischen Punkten mit Ösen versehen wird.
Damit das Büchlein am Ende wirklich fest wird, solltet ihr übrigens die stärkste Vlieseline nehmen, die ihr finden könnt! Ich hatte Glück und habe im Stoffladen meines Vertrauens Vlieseline S 133 entdeckt, das ist wie 2mm starke Pappe. Großartiges Zeug!


Wenn man dann sein Rechteck genäht und mit Ösen bestückt hat, fehlt noch das Herzstück, die Einlagen. Wählt man das Midori-Format geschickt, passen handelsübliche Heftchen perfekt unter die Gummis - ich musste allerdings bisher immer selbst binden. Allerdings ist das wirklich easy und man kann sich bei den Einlagen richtig austoben!
Daher hat der Supernatural-Midori innen klare Folienseiten, kariertes Papier und eine kleine Einstecktasche!

Der Rosenkranz - der natürlich im Notfall geweihtes Wasser zur Abwehr von Dämonen herstellen soll ^^ - dient dabei gleichzeitig als Lesezeichen und als "Plannercharm", also als Deko.
Die ganzen Motive zusammenzustellen und mir an jeder Ecke noch was kleines auszudenken, hat mir total großen Spaß gemacht, dafür liebe ich Fandoms einfach! <3 br="">


Ganz nebenbei gesagt, war das hier zwar bisher mein aufwendigstes, aber nicht das erste Midori, das ich genäht habe. Das aller-aller erste hat Jen von Kaffeeliebelei zu Weihnachten bekommen. Fotos habe ich irgendwie vercheckt, aber sie hat ihren "Quadori" (weil quadratisch! ^^) auf Instagram gezeigt, hier und hier.
Irgendwie machen die Teile mich süchtig... Auf jeden Fall hab ich schon zwei weitere genäht, die ihr oben sehen könnt. (Und noch drei weitere, die es noch nicht aufs Foto geschafft haben)

Jetzt ist die Wundervlieseline erstmal wieder leer ... aber ich fürchte, das waren noch nicht die letzten Midoris, die ich genäht habe. Habt ihr auch solche Dauerbrenner, die ihr immer wieder näht? :D

Sonntag, 10. April 2016

7 Sachen

Ein freies Wochenende! *.* 
Was ich mit den heutigen 7 Sachen so angestellt habe, seht ihr jetzt wieder. Wie immer ist es egal, ob sie 5 Minuten oder 5 Stunden gedauert haben, solange ich sie mit meinen Händen gemacht habe. Viele andere 7 Sachen-Sonntage findet ihr wie immer bei Grinsestern.

 1. Vitamine tanken.
 2. Koffein tanken.
 3. Flecken verteilen.
 4. Rosa zusammennähen.
(Wer eine Impression dieses Projektes sehen möchte, schaue hier bei Instagram! ^^)
 5. Kuchen-Reserven auftanken.
 6. Stoff pieksen.
 7. Noch mal Stoff schieben.

 Na, hattet ihr ein schönes Wochenende? :D
Obwohl ich in den letzten vier Tagen zwei Mal den neu eröffneten TK Maxx unsicher machen musste (ich war auf der Suche nach schönen neuen Scrapbook-Papieren!), war ich heute richtig fleißig! 
Neben dem halb-spontanen Totoro-Projekt habe ich richtig viel am Sturmwind-Quilt geschafft, jetzt fehlt nur noch eine Einfassung. Da brauche ich aber noch eine Eingebung, denn von dem Unterstoff ist leider nicht mehr genug da.
Na ja. Kommt Zeit, komt Rat! :D

In diesem Sinn: Startet gut in die neue Woche!

Donnerstag, 7. April 2016

Der erste Bügel-BH: Danglez Tulip

Ahoi! 
Ich bin zurück von meinem Küstenurlaub! Mitgebracht habe ich leider weder Sand in den Schuhen noch Sonnenbrand - auch wenn ich vermutlich die einzigen drei Frühlingstage, die Hamburg jährlich zu bieten hat - erwischt habe. ^^ 

Auf jeden Fall hab ich gute Laune im Gepäck!

Verlinkt bei RUMS.

Nicht nur, dass ich mich nach dem offiziellen Scheitern des Projektes "Watson" irgendwie befreit fühle, nein, auch das bunte, was ihr da oben seht, trägt zu meiner Laune bei. Es ist nämlich ein Bügel-BH. Ein Bügel-BH, der selbstgenäht ist und schon beim ersten Versuch deutlich besser sitzt, als es der Watson je tat!

Der Schnitt ist von der mittlerweile geschlossenen (?) Firma "Danglez", deren Schnitte zum Teil noch online verfügbar sind. Ich habe beim Spitzenparadis zugeschlagen. Zum Mehrgrößenschnitt, der leider trotz des umfassenden Größenspektrums nicht ganz meine Größe abdeckt, gehört auch eine Anleitung, die wirklich grottig ist. Trotzdem habe ich es nach einigem Fluchen irgendwie hinbekommen, dieses erste Stück zu produzieren.

Nerven kostete mich vor allem der bunte Badeanzugstoff, der sich partout nicht nähen lassen wollte! 
Verwendet habe ich eine Jerseynadel. Allerdings mit dem Ergebnis, dass die Nähmaschine trotzdem ständig Stiche ausgelassen hat.
Spätere Versuche mit einer Stretch- bzw. Superstretch-Nadel zeigten allerdings ähnliche Ergebnisse, vielversprechend waren dann erst die Versuche mit einer ganz normalen Nähnadel ... Hier wird es definitiv noch mal spannend. Aber beim Stoffmarkt am 1.4. habe ich ja auch noch ein paar neue Unterwäschestoffe ergattert. ;)

Die Fehler!

Bla, Nadeln, bla, Stoffe, Bla: Eigentlich ist doch nur interessant, ob er passt. 

Und leider leider muss ich an dieser Stelle "nein" sagen. Es ist schon viel schönes dabei, denn zum einen passt das Unterbrustband vom Umfang ganz toll, der Abstand zwischen den Cups ist super, es ist unter den Armen nicht zu hoch geschnitten.
Aaaaber auf dem oberen Bild seht ihr, was noch nicht so gut ist: Zunächst ist das Unterbrustband viel zu gebogen (Bild oben links), wodurch die Cups nicht stramm genug anliegen. Dann sind die Träger viel zu lang (Bild oben rechts). Die Cups haben oben etwas zu viel Volumen (Bild unten rechts), bzw. unten etwas zu wenig (ohne Bild). Schließlich ließen sich Bügel auch besser einnähen, wenn man das richtige Bügelband verwenden würde (Bild unten links).

Es passen: Verarbeitung und Bügel.
Auch wenn die Materialien hier ein bisschen zickig waren, gefällt mir die Verarbeitung aber ganz gut, innen sieht alles so schön aufgeräumt aus! 

Von diesem Anblick motiviert, habe ich dann BH, Schnitt und Stoffe geschnappt und bin zu einer Freundin gefahren. Zusammen haben wir dann das interessante Projekt "BH ändern am lebenden Objekt" gewagt und nun liegt der halb geänderte Schnitt auf meinem to-do-Stapel ...
Bevor ich mich allerdings da rann mache, will ich Schnitt 3 noch testen, dabei handelt es sich nämlich um einen zerlegten BH! :D
Es bleibt also weiter spannend ... Und ich werde berichten. Früher oder später. ;)

Sonntag, 3. April 2016

7 Sachen on the road

Es ist schon spät, darum gibt es jetzt noch in aller Schnelle die 7 Sachen, bei denen es egal ist, ob sie 5 Minuten oder 5 Stunden gedauert haben, solange ich sie mit meinen Händen gemacht habe. Viele andere 7 Sachen-Sonntage findet ihr wie immer bei Grinsestern.

 1. Stärkungssmoothie nommen.
 2. Zeug ins Auto stopfen.
 3. Wegbeschreibungen halten (und vorlesen).
 4. Hotelzimmer in Beschlag nehmen.
 5. Kaffee und Schwarzbier-Brownies bei Jen genießen! 
Nomnomnom - und die großartige Gesellschaft dazu! Toll! :D
 6. Weitere flauschige Gesellschafter flauschen. 
(Sind die flauuuuschig! *___*)
 7. Gemeinsam Abendessen. Noch mal Nomnom!

Nach langer Fahrt und einem großartigen Nachmittag habe ich mich gerade so noch zu diesen 7 Sachen aufraffen können ... alles andere muss leider warten. ;) 
In diesem Sinne: Habt eine gute Woche, wir lesen uns später. ^^